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терапия 23 октября много вопросов которых нет в базе примерно с 25 вопроса они пошли
100問 • 1年前
  • Алексей Муха
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    問題一覧

  • 1

    Sie diagnostizieren bei einem klinisch beschwerdefreien Patienten in der Computertomographie vergrößerte mediastinale Lymphknoten und interstitielle noduläre Zeichnungsvermehrung des Lungenparenchyms. Radiologisch besteht somit der Verdacht auf eine Sarkoidose in welchem Stadium?

    II

  • 2

    Bei einer 72 jährigen Patientin mit chronischer Niereninsuffizienz auskultieren Sie ein Strömungsgeräusch über der linken A. carotis communis. Die Patientin gibt keinerlei neurologische Symptomatik an. Welche ist die zur Diagnose einer Carotisstenose bildgebende Methode der Wahl?

    Duplexsonographie

  • 3

    Ein Patient mit fortgeschrittenem Bronchuskarzinom erhält eine Cisplatin-haltige Chemotherapie. Welche begleitenden Maßnahmen sollten veranlasst werden? (2 richtige Antworten)

    Prophylaktische Verabreichung von Antiemetika, Engmaschige Blutbildkontrollen und ggf. Gabe von Blutprodukten bzw. G-CSF

  • 4

    Eine 65-jährige Patientin kommt in Ihre Ordination für Allgemeinmedizin und möchte sich bei Ihnen über ihr Krebsrisiko beraten lassen. Sie habe immer gesund gelebt und raucht und trinkt nicht und möchte wissen, was denn der häufigste Tumor für die Frau in Ihrem Alter ist. Was geben Sie zur Antwort?

    Mammakarzinom

  • 5

    Was gehört zum typischen Bild einer Aortenklappenstenose? (3 richtige Antworten)

    Belastungsdyspnoe, Angina pectoris, Synkope

  • 6

    Ein 50-jähriger Patient mit st. p. Tiefer Drei-Etagen-Beinvenenthrombose der rechten unteren Extremität vor 12 Jahren sucht die Angiologische Ambulanz auf, da sich vor 3 Wochen schleichend ein Ulcus im Bereich des rechten medialen US-Knöchels entwickelt habe. Zusätzlich bestünde seit Jahren eine ausgeprägte Schwellungsneigung der rechten unteren Extremität, obwohl der Patient tagsüber zumeist Kompressionsstrümpfe der Stärke-Klasse I bis zum Knie trägt. Welche therapeutischen Schritte leiten Sie ein, wenn die Verdachtsdiagnose “Post Thrombotisches Syndrom” bestätigt wurde?

    Verschreibung einer Kompressionstherapie der Stärke-Klassse II (schenkellang) nach Bestimmung des Knöchel/Armindex

  • 7

    Bei einem 40 jährigen Patienten werden bei einer Routineuntersuchung deutlich erhöhte Nierenwerte im Serum festgestellt. Das Kreatinin beträgt 5,2 mg/dl (Normbereich: < 1,2 mg/dl), der BUN beträgt 85 mg/dl (Normbereich: 6-25 mg/dl). Der pH im Blut ist 7,28 (Normbereich 7,35-7,45), das Bicarbonat ist mit 16 mmol/l deutlich erniedrigt. Weiters findet sich eine Hyperkaliämie (5,6 mmol/l; Normbereich: 3,5 - 5,0 mmol/l). Welche Störung im Säure-Basen-Haushalt begünstigt die Hyperkaliämie?

    Metabolische Azidose

  • 8

    Wodurch ist eine Exazerbation einer idiopathischen pulmonale Fibrose (IPF) gekennzeichnet? (3 richtige Antworten)

    Verschlechterung der Dyspnoe, Neuaufgetretene interstitielle Verdichtungen im HR-CT-Thorax, Hohe Mortalität

  • 9

    Zu Ihnen kommt ein 56-jähriger Mann mit folgender Anamnese: Raucher (ca. 40 „Pack-Years“), keine bekannten Vorerkrankungen. Es bestehen eine eingeschränkte Belastbarkeit, kein Fieber, kein Nachtschweiß, keine Gewichtsabnahme, sowie morgendlicher Husten mit weißlichem Sputum und langsam zunehmende Atemnot in Ruhe und bei Belastung. Welcher ist der nächste [sinnvolle 2020-02] diagnostische Schritt?

    Spirometrie mit PRE/POST broncho-dilatatorischer Messung

  • 10

    In einer Angiographie zeigen sich bei einem 41-jährigen Patienten Unterschenkelarterien-Verschlüsse beidseits, sowie Korkenzieher-ähnelnden Kollateralkreisläufe im selben Bereich. Der Patient ist starker Raucher und klagt über eine ausgeprägte Claudicatio-intermittens Symptomatik. Welche ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Thrombangiitis obliterans

  • 11

    Ein 65-jähriger Patient kommt in Ihre Ordination für Allgemeinmedizin und möchte sich bei Ihnen über sein Krebsrisiko beraten lassen. Er habe immer gesund gelebt, aber trotzdem habe er Angst und möchte wissen, an welchem Tumor in Österreich die meisten Männer versterben. Sie antworten, dass die Mortalität in Österreich am höchsten ist beim:

    Lungenkarzinom

  • 12

    Ein 76-jähriger Patient mit einem metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom kommt in die Notfallambulanz aufgrund von Fieber bis 38.8 °C seit 2 Stunden. Vor 6 Tagen hat er eine Chemotherapie mit Docetaxel erhalten. Laborchemisch auffällig ist eine Neutropenie mit 450 G/l und ein CRP von 15 mg/dl. Sie nehmen den Patienten auf. Welche antimikrobielle Therapie ordnen Sie neben der infektiologischen Diagnostik an?

    Piperacilin/Tazobactam i.v.

  • 13

    Welche sind typische Komplikationen der arteriellen Hypertonie? (3 richtige Antworten)

    Hypertensive Krise, Retinopathie, Nephropathie

  • 14

    Was sind die häufigsten Ursachen für chronische Niereninsuffizenz in Europa und in den USA? (2 richtige Antworten)

    Diabetes mellitus, Arterielle Hypertonie

  • 15

    Welcher Lungenfunktionsparameter ist für die Therapie der idiopathischen pulmonalen Fibrose (IPF) entscheidend?

    Forcierte Vital Kapazität (FVC)

  • 16

    Eine 64-jährige Patientin mit Diabetes Mellitus Typ II kommt zu Ihnen in die Praxis. Sie berichtet über eine zunehmende, teils schmerzhafte Rötung im Bereich des rechten Beines mit lokaler Überwärmung. Weiters zeigt sich im am äußeren Knöchel eine kleine Wunde. Gestern Abend hatte die Patientin erstmals auch erhöhte Temperatur bis max. 37,8 °C. Im Labor besteht eine Leukozytose sowie ein erhöhtes CRP. Welche Differentialdiagnose erscheint Ihnen am wahrscheinlichsten?

    Erysipel

  • 17

    Eine Patientin wird Ihnen mit dem klinischen Verdacht auf Schilddrüsenüberfunktion zur Abklärung zugewiesen. Welche der folgenden Symptome gehören zu den typischen Manifestationen einer Hyperthyreose? (3 richtige Antworten)

    Hitzewallungen, Exophthalmus, Sinusytachykardie

  • 18

    Welche Parameter kann man mittels Carotis-Duplexsonographie bestimmen? (3 richtige Antworten)

    Flussgeschwindigkeit des Blutes, Flussrichtung des Blutes, Plaqueablagerungen

  • 19

    Durch welche klinische Trias ist das Löfgren-Syndrom, die Akutform der Sarkoidose, gekennzeichnet?

    Polyarthritis, Erythema nodosum, Lymphoadenopathie

  • 20

    Eine 60-jährige Patientin mit hepatal metastasierten Kolorektalkarzinom soll laut interdisziplinärem Tumorboardbeschluss eine neo-adjuvante Chemotherapie erhalten. Die Patientin fragt nach dem Hauptziel der Therapie. Was geben Sie zur Antwort? (2 richtige Antworten)

    Tumorverkleinerung für eine Operation , Heilung

  • 21

    Eine 43-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme aufgrund von Schwindel und Übelkeit vor. Der Blutdruck beträgt 240/135 mmHg. Welche Schritte setzen Sie unmittelbar? (2 richtige Antworten)

    Gabe von Uradipil intravenös, Engmaschige Blutdruckkontrollen

  • 22

    Ein 76-jahriger Patient mit einem metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom kommt in die Notfallambulanz aufgrund von Fieber bis 38.7 Grad seit 2 Stunden. Vor 6 Tagen hat er eine Chemotherapie mit Docetaxel erhalten. Laborchemisch auffällig ist eine Neutropenie mit 0.45 G/l (Referenzbereich: 2 G/l–7.5 G/l) und ein CRP von 15 mg/dl (Referenzbereich: <0.5 mg/dl). Welcher ist der optimale Zeitpunkt für den Beginn der antimikrobiellen Therapie bei diesem Patienten? Beginn mit:

    Empirischer antimikrobieller Therapie innerhalb von 1 Stunde

  • 23

    Eine 30-jährige Patientin mit Mammakarzinom soll den 3. Zyklus adjuvante Chemotherapie mit Cyclophosphamid/Epirubicin (hochemetogen) erhalten. Als Sie die Infusion mit Chemotherapie an den Venenverweilkatheter anschließen und starten wollen, beginnt die Patientin plötzlich zu erbrechen. Was ist die wahrscheinlichste Ursache?

    Antizipatorische Emesis

  • 24

    Eine 28-jährige Patientin klagt über Dysurie seit gestern Abend. Ein Harnstreifentest ergibt folgenden Befund: Protein positiv, Leukozyten positiv und Nitrit positiv. Was ist der häufigste Erreger eines Harnwegsinfektes bei dieser Befundkonstellation?

    Escherichia coli

  • 25

    Bei einem 61-jährigen, schlanken Patienten palpieren Sie im klinischen Status eine pulsatile Raumforderung in der Umbilicalregion. An welche Erkrankung denken Sie?

    Bei einem 61-jährigen, schlanken Patienten palpieren Sie im klinischen Status eine pulsatile Raumforderung in der Umbilicalregion. An welche Erkrankung denken Sie?

  • 26

    Bei einer 55-jährigen Patientin besteht seit über 10 Jahren eine unbehandelte Hypertonie. Sie veranlassen eine Echokardiographie. Welche Veränderungen am Herzen erwarten Sie am ehesten?

    Linksventrikelhypertrophie

  • 27

    Ein 78-jähriger Patient mit bekannter peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) stellt sich akut an der Notfall-Ambulanz vor und berichtet über starke Schmerzen im linken Bein, welche seit letzter Nacht bestehen und auch in Ruhe anhalten. Bei der klinischen Inspektion imponiert das Bein kühl und blass. Lediglich der Puls der Arteria femoralis communis ist tastbar. Welche weiteren Schritte unternehmen Sie umgehend? (2 richtige Antworten)

    Bildgebung der Arterien der linken unteren Extremität, Extremität tief lagern

  • 28

    Bei einer 31-jährigen Frau tritt in der 27. Schwangerschaftswoche eine arterielle Hypertonie auf. In der 24-Stunden-Blutdruckmessung liegt der durchschnittliche Blutdruck bei 162/105 mmHg. Welche Medikation ist hier das Mittel der ersten Wahl?

    Methyldopa

  • 29

    Wie kann die idiopathische pulmonale Fibrose am einfachsten diagnostiziert werden?

    High-Resolution Computertomographie (HR-CT) des Thorax

  • 30

    Bei einem 25-jährigen Mann mit Hypertonie besteht der Verdacht auf Nierenarterienstenose. Welche Methoden eignen sich zum Screening bzw. zur Diagnose einer Nierenarterienstenose? (3 richtige Antworten)

    Farbkodierte Duplexsonograhie, CT-Angiographie, MR-Angiographie

  • 31

    Bei einer 69-jährigen Patientin mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) wurde vor 5 Monaten ein Stent in die linke A. femoralis superficialis implantiert. Vor einem Monat habe sie alle Medikamente eigenmächtig abgesetzt. Seit gestern herrschen starke Schmerzen im Bereich der linken unteren Extremität vor. Das Bein imponiert kühl, die linke A. poplitea bzw. die linken peripheren Fußpulse sind nicht palpabel. Welche ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Stent-Verschluss

  • 32

    Welche Therapie leiten Sie bei einem Patienten mit einer mittelgradigen idiopathischen pulmonalen Fibrose (IPF) ein?

    Nintedanib

  • 33

    Zur Diagnose eines abdominellen Aortenaneurysma könne folgende bildgebende Methoden eingesetzt werden: (3 richtige Antworten)

    Duplexsonographie , MR-Angiographie , CT-Angiographie

  • 34

    Welche Erkrankungen sind typische Komplikationen einer jahrelang unbehandelten arteriellen Hypertonie? (3 richtige Antworten)

    Linksventrikelhypertrophie, Nephropathie, Cerebrale Ischämie

  • 35

    Eine 60-jährige Patientin mit Mammakarzinom kommt in Ihre Ambulanz und möchte die Bedeutung des Tumorstadiums „T1, N2, M1“, das im Arztbrief steht, wissen. Sie antworten ihr, dass das Folgendes bedeutet:

    Kleiner Primärtumor, Lymphknotenmetastasen vorhanden, Organmetastasen vorhanden

  • 36

    Ein 60-jähriger Mann klagt über beidseitige Beinschmerzen beim bergab Gehen. Die Schmerzen beginnen an der Rückseite der Oberschenkel, strahlen in die Waden aus und sistieren, sobald sich der Patient setzt. Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    Claudicatio spinalis

  • 37

    Ein 59-jähriger Patient berichtet über zeitweise auftretenden Schwindel und Unwohlsein. Sie veranlassen eine 24-Sunden-Blutdruckmessung. Diese ergibt einen durchschnittlichen Blutdruck bei 164/102 mmHg. Wobei handelt es sich gemäß WHO-Definition?

    Hypertonie Grad 2

  • 38

    Eine 65-jährige Patientin berichtet über einen krampfartiger Schmerz in der rechten Wade der nach einer Gehstrecke von ca. 100 Metern auftritt, woraufhin sie stehen bleiben muss. Nach einer Pause von ca. 30 Sekunden kann die Patientin dann wieder weitergehen, bis es zum erneuten Auftreten der Beschwerden kommt. Vor 3 Jahren hat sie mit dem Rauchen aufgehört. Ein erhöhter Serum-Cholesterinspiegel ist ebenso bekannt. Medikamente nimmt die Patientin derzeit nicht. Welche initialen diagnostischen Schritte setzen Sie? (2 richtige Antworten)

    Erhebung des peripheren Pulsstatus, Messung des Knöchel-Arm Index

  • 39

    Ein 82-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Notfallambulanz. Er berichtet aufgrund eines fortgeschrittenen Prostata-Karzinoms vor drei Tagen eine Chemotherapie erhalten zu haben. Nun fühle er sich seit zwei Tagen sehr schwach, habe ausgeprägte Beinödeme und rasch zunehmende Belastungsdyspnoe. Welche Schritte sollten Sie als nächstes einleiten? (3 richtige Antworten)

    Lungenröntgen, Sonographie der Nieren, Blutabnahme zur Bestimmung der Nierenretentionsparameter

  • 40

    Ein 78-jähriger Patient mit bekannter KHK, einem insulinpflichtigen Diabetes Mellitus, einer COPD und einer Niereninsuffizienz wird Ihnen aufgrund belastungsabhängiger Angina Pectoris sowie Dyspnoe zugewiesen. Echokardiographisch zeigen sich eine höhergradige Aortenklappenstenose (Klappenöffnungsflache 0,6 cm2, Vmax 4,8 m/s, mittlerer Gradient 45 mmHg), die linksventrikuläre Ejektionsfraktion errechnet sich mit 55%, weiters eine leicht- bis mittelgradige Mitral- und Trikuspidalinsuffizienz. Was sollten Sie dem Patienten raten?

    Aortenklappenersatz

  • 41

    Welche Substanzklasse ist kein Antihypertonikum der 1. Wahl?

    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten

  • 42

    Ein 63-jähriger Patient präsentiert sich auf der Notfallambulanz mit krampfartigen Bauchschmerzen. Als Vorerkrankungen gibt er einen Diabetes mellitus Typ II mit daraus resultierender Nephropathie an. Seit ca. 3 Jahren würde er selbstständig zu Hause Peritonealdialyse durchführen. Welche der folgenden Symptome weisen auf das Vorliegen einer Peritonitis hin? (3 richtige Antworten)

    Erhöhte Leukozytenzahl im Dialysat, Deutliche Abwehrspannung bei Palpation des Abdomens, Erhöhtes CRP (C-reaktives Protein) im Serum

  • 43

    Ein 55-jähriger Patient mit bekannter ischämischer Cardiomyopathie wird bei Ihnen vorstellig. Er berichtet zwar über eine deutliche Verbesserung seiner Symptomatik seit die Therapie mit Ramipril, Bisoprolol und Spironolacton vor einigen Monaten maximal ausgebaut wurde, insgesamt leidet er jedoch weiterhin an einer Belastungsdyspnoe im klinischen Stadium NYHA II. In der letzten Herkatheteruntersuchung zeigte sich keine Progression der koronaren Dreigefäßerkrankung, echokardiographisch zeigt sich die LVEF jedoch deutlich reduziert (LVEF 25%). Im EKG zeigt sich eine Sinusbradykardie (HF 55/min), die QRS-Komplexe imponieren schlank. Überwässerungszeichen zeigen sich keine. Das mitgebrachte Labor zeigt bis auf ein erhöhtes NT-proBNP von 1354 pg/mL keine Auffälligkeiten. Wozu sollten Sie dem Patienten raten?

    Umstellung des ACE-Hemmers auf einen Angiotensin Rezeptor Blocker Neprilysin Inhibitor

  • 44

    Welchen Antikörper würden Sie einem Patient mit einem CD20-positiven diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom additiv zur Chemotherapie geben?

    Rituximab

  • 45

    Eine 72-jährige Patientin sucht aufgrund Schwindel und Unwohlsein die Notfallaufnahme auf. Im Labor fällt ein deutlich erhöhter Kreatinin-Wert (3,7 mg/dl) auf. Welche Anhaltspunkte weisen Sie auf ein prärenales Nierenversagen hin? (2 richtige Antworten)

    Trockene Schleimhäute, Erniedrigter Blutdruck

  • 46

    Eine bisher gesunde 39-jährige Patientin wird Ihnen aufgrund eines zufällig festgestellten Herzgeräusches im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zugewiesen. Sie macht regelmäßig Ausdauersport (3-4 x/Woche über rund 45 Minuten) und berichtet über eine völlige Beschwerdefreiheit. Echokardiographisch zeigen sich eine myxomatöse Degeneration der Mitralsegel mit einer höhergradigen Mitralinsuffizienz, als Mechanismus der Mitralinsuffizienz besteht ein Prolaps mit Teilabriss des hinteren Segels. Das Herz zeigt sich lediglich gering vergrößert ohne Einschränkung der Linksventrikelfunktion, der restliche Befund ist unauffällig. Was sollten Sie der Patientin raten?

    Watchful Waiting mit regelmäßigen, halbjährlichen echokardiographischen Kontrollen

  • 47

    Welche sind typische Komplikationen der Peritonealdialyse? (3 richtige Antworten)

    Bauchfellentzündungen, Hernien, Verminderte Vitalkapazität

  • 48

    Ein 67-jähriger, kaltschweißiger Patient sucht mit Schwäche, Unwohlsein und Schüttelfrost die Notfallambulanz auf. Als Vorerkrankungen sind ein Diabetes mellitus sowie eine daraus resultierende Nephropathie bekannt. Seit ca. 1 Monat erfolgt eine Hämodialyse über einen Perm-Kath („Demers-Katheter“). Als Dauermedikation nimmt der Patient diverse Antihypertensiva ein und appliziert selbstständig Insulin subkutan. Im Status fällt eine Rötung im Bereich des zentralen Venenkatheters auf. Welche Differentialdiagnosen sind am ehesten in Betracht zu ziehen? (2 richtige Antworten)

    Hypoglykämie, Device assoziierte Infektion

  • 49

    Welche Wirkstoffe zählen zu den oralen Antikoagulantien? (3 richtige Antworten)

    Phenprocoumon (Vitamin-K-Antagonist), Apixaban, Edoxaban

  • 50

    In Ihrer Ordination wird ein Patient zur Kontrolluntersuchung vorstellig, welcher vor 3 Jahren einen Myokardinfarkt erlitt und einen Stent in die proximale LAD (linke Koronararterie) erhielt. Aus einem rezenten Echokardiographiebefund ist eine leichtgradig reduzierte linksventrikuläre Pumpfunktion bekannt. Weiters ist eine arterielle Hypertonie bekannt. Der HbA1c-Wert beträgt 5,8 rel%. Welche Medikamente sind für diesen Patienten zur Sekundärprophylaxe der KHK wichtig? (3 richtige Antworten)

    Thrombozytenaggregationshemmer, Statin, ACE-Hemmer

  • 51

    Wann ist die Implantation eines Kardioverter-Defibrillators (ICD) nach Klasse I- oder IIa-Empfehlung indiziert?

    Nach Myokardinfarkt (> 4 Wochen) bei EF ≤ 35 % nach ≥ 3 Monaten optimaler medikamentöser Therapie

  • 52

    Ein 82-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Notfallambulanz. Er berichtet aufgrund eines fortgeschrittenen Prostata-Karzinoms vor drei Tagen eine Chemotherapie erhalten zu haben. Nun fühle er sich seit zwei Tagen sehr schwach, habe ausgeprägte Beinödeme und rasch zunehmende Belastungsdyspnoe. Welche Ursachen sind für diese Symptomatik differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen? (3 richtige Antworten)

    Prärenales Nierenversagen aufgrund Exsikkose aufgrund des hohen Alters, der Schwäche und belastender Therapie, Intrarenales Nierenversagen aufgrund nephrotoxischer Zytostatika-Therapie, Postrenales Nierenversagen aufgrund des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

  • 53

    Eine bisher gesunde 39-jährige Patientin wird Ihnen aufgrund eines zufällig festgestellten Herzgeräusches im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zugewiesen. Sie macht gelegentlich Ausdauersport (1–2 x/Monat über rund 30 Minuten) und bemerkte zuletzt eine Reduktion der Ausdauerfähigkeit, weshalb sie daher keinen Sport mehr macht. Sie wohnt im 2. Stock und kann diesen zu Fuß kaum mehr ohne Pause erreichen, da sie so sehr außer Atem komme. Echokardiographisch zeigt sich eine myxomatöse Degeneration der Mitralsegel mit einer höhergradigen Mitralinsuffizienz, als Mechanismus der Mitralinsuffizienz besteht ein Prolaps mit Teilabriss des hinteren Segels. Das Herz zeigt sich deutlich vergrößert, die Linksventrikelfunktion ist als noch normal beschrieben, der restliche Befund ist unauffällig. Was sollten Sie der Patientin raten?

    Operative Mitralklappenrekonstruktion oder Mitralklappenersatz

  • 54

    Ein Patient mit Magenkarzinom kommt zu Ihnen in die onkologische Ambulanz. Er hat nach der ersten Gabe der Chemotherapie sehr viel im Internet über potentielle Nebenwirkungen gelesen. Nun möchte er von Ihnen wissen, welche seiner Symptome auf die Nebenwirkung der „Myelosuppression“ zurückzuführen sind. Was geben Sie zur Antwort? (3 richtige Antworten)

    Blutungsneigung, Kurzatmigkeit und Müdigkeit, Infektanfälligkeit

  • 55

    Ein 55-jähriger Patient mit bekannter dilatativer Cardiomyopathie wird bei Ihnen vorstellig. Er berichtet zwar über eine Verbesserung seiner Symptomatik seit die Therapie mit Ramipril und Bisoprolol optimiert und um Dapagliflozin erweitert wurde, insgesamt leidet er jedoch weiterhin an einer Belastungsdyspnoe im klinischen Stadium NYHA II. Im EKG zeigen sich eine Sinusbradykardie (HF 55/min), die QRS-Komplexe imponieren schlank. Überwässerungszeichen zeigen sich keine, echokardiographisch zeigt sich eine LVEF von 30%. Das mitgebrachte Labor zeigt bis auf ein erhöhtes NT-proBNP von 854 pg/mL keine Auffälligkeiten. Mit welcher Therapie soll die Medikation nach dem Therapie-Algorhithmus der stabilen Herzinsuffizienz (Klasse I Indikation) sinnvollerweise erweitert werden?

    Mineralokortikoid-Rezeptor Antagonist

  • 56

    Ein 58-jähriger Mann kommt zu Ihnen in die Ambulanz zur alljährlichen Gesundenuntersuchung. Er wiegt bei einer Größe von 1,88 m, 120 kg und erzählt Ihnen, dass in seiner Familie viele Verwandte Diabetes mellitus Typ II haben. Welche Werte beschreiben das Vorhandensein eines Prä-Diabetes? (3 richtige Antworten)

    Blutglukose von 100–125 mg/dL (nüchtern), HbA1c von 5.7–6.4 %, 2h-Glukose-Konzentration zwischen 140–199 mg/dl im Oralen Glukosetoleranztest

  • 57

    Aufgrund welcher Eigenschaften weisen maligne Tumore ein exzessives autonomes Wachstum auf? (2 richtige Antworten)

    Dysregulation von Wachstumsfaktoren, Verlust von programmiertem Zelltod

  • 58

    In Ihrer Ambulanz wird eine 55-jährige Patientin mit rezidivierenden, tachykarden Episoden vorstellig; sie verspürt derzeit auch Palpitationen. Im EKG findet sich ein typisches Vorhofflattern (Sägezahnmuster). Sie erklären der Patientin bzgl. der Genese dieser Rhythmusstörung folgendes:

    Sie kreist um den Trikuspidalklappenanulus.

  • 59

    Ein 57-jähriger Mann mit lange bestehender hypertoner Nephropathie stellt sich mit Beinödemen und ausgeprägter Sprechdyspnoe um 3Uhr morgens bei Ihnen auf der Notfallambulanz vor. Im Labor findet sich ein massiv erhöhtes Serumkreatinin von 6,7 mg/dl (Normwert: 0,6–1,2 mg/dl), eine Hyperkaliämie mit 6,7 mmol/l (Normwert: 3,8–5,2 mmol/l), eine Hyponatriämie mit 127 mmol/l (Normwert: 135–145 mmol/l) sowie ein pH-Wert von 7,21 (Normwert: 7,36–7,44). Der Patient hat Todesangst und bittet Sie dringend um Hilfe. Sie stellen die Indikation zur Akutdialyse. Wie ist die weitere Vorgehensweise? Anlegen eines:

    Großlumigen zentralvenösen Katheters

  • 60

    In den Abendstunden Ihrer Nachtschicht auf der Notaufnahme wird ein 55-jähriger Patient mit thorakalem Unwohlsein vorstellig. An kardialen Risikofaktoren bestehen ein aktiver Nikotinabusus, ein schlecht eingestellter Hypertonus sowie ein beginnender Diabetes mellitus. Die Schmerzen haben am Nachmittag begonnen, sind wechselnd in der Intensität, nun sind sie völlig weg. Im EKG zeigt sich folgendes Bild. Welcher ist der primäre nächste Schritt?

    Abnahme von seriellem hoch-sensitives Troponin zur Diagnosesicherung

  • 61

    Ein 75-jähriger Patient mit einem AV-Block II Wenckebach wird in Ihrer Ambulanz vorstellig. Er gibt an, sportlich aktiv zu sein und klagt über keinerlei gesundheitliche Probleme. Richtigerweise machen Sie folgendes:

    Sie klären den Patienten darüber auf, dass derzeit kein Handlungsbedarf besteht.

  • 62

    Eine Mutter kommt mit ihrem 8-jährigen Sohn in Ihre Praxis. Ihr Sohn könne sich zunehmend weniger in der Schule konzentrieren und zeige eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit seit mehreren Wochen. Da ihr Onkel vor 2 Jahren mit Diabetes mellitus Typ II diagnostiziert wurde und ähnliche Symptome zeigte, habe sie nun Angst, ihr Sohn habe auch Diabetes. Sie benötigen mehrere Informationen, um weitere diagnostische Schritte einzuleiten. Welche der folgenden Aussagen erhärten den Verdacht auf das Vorliegen eines Diabetes mellitus Typ I? (3 richtige Antworten)

    Er trinkt mindestens 4 Liter pro Tag., Er hat in der letzten 2 Wochen dreimal in der Nacht eingenässt., Er zeigt immer wieder Heißhunger-Attacken.

  • 63

    Eine 57-jährige Frau berichtet Ihnen darüber, dass ihr Gatte vor kurzem an Krebs verstorben sei. Sie fürchtet sich nun sehr vor der Diagnose Krebs und möchte gerne wissen, welche sogenannten Vorsorgeprogramme es für die häufigsten Tumorerkrankungen gibt. Welche Auskunft über Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Früherkennung häufiger Krebser- krankungen geben Sie der Patientin? (2 richtige Antworten)

    Lungenkrebs – Raucherentwöhnung, Brustkrebs – Mammographie

  • 64

    Eine Patientin mit Colonkarzinom (Primärtumor im Colon ascendens, multiple Fernmeta- stasen in der Leber) hat nun 3 Monate lang Chemotherapie erhalten. Um den Therapieerfolg der Chemotherapie zu beurteilen, sollten Sie welche Untersuchung einleiten?

    CT Thorax/Abdomen

  • 65

    Statine sind von zentraler Bedeutung bei der Behandlung der Koronaren Herzkrankheit. Welche unerwünschte Arzneimittelwirkung der Statine ist potentiell?

    Eine Muskelschädigung bis zur Rhabdomyolyse

  • 66

    Ein 55-jähriger Raucher welcher zusätzlich an Bluthochdruck leidet wird bei Ihnen in den späten Abendstunden an der Notaufnahme eines kleinen Krankenhauses mit seit rund 30 Minuten bestehendem thorakalem Druck vorstellig. Das nächste Krankenhaus mit Herzkatheter-Bereitschaft ist rund 20 Minuten Fahrzeit entfernt. Es wird umgehend folgendes EKG geschrieben. Welche ist die primäre Vorgangsweise?

    Umgehender Transfer in das Herzkatheter-Labor

  • 67

    Ein 57-jähriger Mann mit lange bestehender hypertoner Nephropathie stellt sich mit Beinödemen und ausgeprägter Sprechdyspnoe um 3 Uhr morgens bei Ihnen auf der Notfallambulanz vor. Im Labor finden sich ein massiv erhöhtes Serumkreatinin von 6,7 mg/dl (Normwert: 0,6-1,2 mg/dl), eine Hyperkaliämie mit 6,7 mmol/l (Normwert: 3,8-5,2 mmol/l), eine Hyponatriämie mit 127 mmol/l (Normwert: 135-145 mmol/l) sowie ein pH-Wert von 7,21 (Normwert: 7,36-7,44). Der Patient hat Todesangst und bittet Sie dringend um Hilfe. Aufgrund welcher Konstellation stellen Sie die Indikation zur Akutdialyse?

    Volumsbelastung + Hyperkaliämie + Azidose

  • 68

    Ein 23-jähriger Mann stellt sich in Ihrer Ambulanz vor, da er nun mehr Sport machen und sich vorher „durchchecken“ lassen möchte. Er wäre bisher immer gesund gewesen, berichtet jedoch über manchmal plötzlich auftretendes Herzklopfen, dabei verspürt er auch einen Schwindel und einmal wäre er fast kollabiert. Sie schreiben ein EKG und erkennen eindeutig eine Delta-Welle. Sie erklären dem Patienten richtigerweise folgendes:

    Er leide an einem WPW-Syndrom (Wolff-Parkinson-White-Syndrom).

  • 69

    Ein 69-jähriger, rüstiger und bisher gesunder Patient wird Ihnen vom Hausarzt aufgrund eines zufällig entdeckten Herzgeräusches zugewiesen. Echokardiographisch zeigen sich eine höhergradige Aortenklappenstenose (Klappenöffnungsfläche 0,6 cm2; Vmax 4.5 m/s; mittlerer Gradient 42 mmHg) sowie eine LVEF von 45 %, der restliche Befund ist unauffällig. Der Patient gibt an, völlig beschwerdefrei zu sein. Was sollten Sie dem Patienten raten?

    Aortenklappenersatz

  • 70

    Sie haben Stationsdienst und übernehmen aus dem Herzkatheter einen Patienten mit einem NSTEMI (Nicht-ST-Hebungsinfarkt). Es wurde ein drug-eluting Stent (DES) in die rechte Koronararterie (RCA) implantiert. Der Patient ist durchwegs stabil. Welche sind die optimalsten Therapieoptionen? (2 richtige Antworten)

    Statin-Präparat, Duale Plättchenhemmung

  • 71

    Welche Herz-Rhythmusstörungen können durch das Auftreten von malignen ventrikulären Arhythmien zu einem Sudden Cardiac Death (Plötzlichen Herztod) führen? (2 richtige Antworten)

    Brugada-Syndrom, Long-QT-Syndrom

  • 72

    Welche der folgenden Untersuchungen fallen unter den Begriff „Vorsorgeuntersuchungen“? (3 richtige Antworten)

    Mammographie, Koloskopie, PAP-Abstrich

  • 73

    Eine 37-jährige Patientin mit einem lokal-fortgeschrittenen Brustkrebs stellt sich an der onkologischen Tagesklinik zur Verabreichung des 3. Zyklus ihrer Chemotherapie vor. Sie fühlt sich seit 2 Tagen geschwächter, müder und kurzatmiger, präsentiert jedoch klinisch keine Infektsymptomatik. Gestern hat sie extern eine Laborkontrolle durchführen lassen, deren Befund sie nun vorlegt: Hämoglobin 7,3 g/dl (Normwert: 12–16 g/dl), Leukozyten 1,0 G/L (Normwert: 4–10 G/L), Thrombozyten 75 G/L (Normwert: 150–350 G/L) , CRP 0,3 mg/dl (< 0.5 mg/dl). Wie ist die weitere Vorgehensweise? (2 richtige Antworten)

    Verabreichung von Erythrozytenkonzentraten, Verschiebung der Chemotherapie um eine Woche. Die Patientin wird darauf hingewiesen, sich bei Fieber über 38 °C in der nächst-gelegenen Notfallambulanz vorzustellen.

  • 74

    Ein 82-jähriger Patient kommt sehr beunruhigt zu Ihnen in die onkologische Ambulanz. Aufgrund eines grippalen Infektes habe sein Hausarzt eine umfassende Blutabnahme inkl. Tumormarker im Blut veranlasst, wobei der PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) erhöht gewesen sei. Welche Maßnahme ist nun zu setzen?

    Ich leite eine weitere Abklärung (inklusive Wiederholung des PSA-Wertes, digital rektaler Untersuchung und transrektalem Ultraschall) ein.

  • 75

    Welche der folgenden Erkrankungen zählen zu den möglichen Folgeerkrankungen im Rahmen von Diabetes mellitus? (3 richtige Antworten)

    Retinopathie, Neuropathie, Osteoporose

  • 76

    Ein 25-jähriger Patient wird aus dem niedergelassenen Bereich an Ihre Ambulanz zugewiesen. Er berichtet über einen plötzlich aus völliger Ruhe auftretenden, sehr schnellen Herzschlag, welcher für einige Minuten anhält. Ihnen liegt auch ein „Anfalls-EKG“ vor, indem Sie eine rhythmische Schmalkomplextachykardie mit retrograde P-Wellen erkennen (sehr kurz nach dem QRS-Komplex auftretend). Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    AV-Knoten-Reentry-Tachykardie

  • 77

    Die Berechnung des CHA2DS2-VASc-Scores bei PatientInnen mit Vorhofflimmern ist essentiell. Welche Parameter spielen bei der Berechnung eine Rolle? (3 richtige Antworten)

    Alter, Geschlecht, Vorhandensein einer arteriellen Hypertonie

  • 78

    Eine bisher gesunde 39-jährige Patientin wird Ihnen aufgrund eines zufällig festgestellten Herzgeräusches im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zugewiesen. Befragt nach Beschwerden verneint die Patientin diese zwar, sie gibt aber auch an seit einer Hüftverletzung vor einigen Jahren keinerlei Sport zu betreiben. Sie wohnt im 2. Stock welchen sie mit dem Aufzug erreicht. Gelegentlich verspürt sie einen unregelmäßigen Herzschlag. Echokardiographisch zeigt sich eine myxomatöse Degeneration der Mitralsegel mit einer höhergradigen Mitralinsuffizienz, als Mechanismus der Mitralinsuffizienz besteht ein Prolaps mit Teilabriss des hinteren Segels. Das Herz zeigt sich deutlich vergrößert, die Linksventrikelfunktion ist bereits reduziert (LVEF 45%). Weiters errechnet sich echokardiographisch ein Lungenhochdruck mit einem systolischen Pulmonalisdruck um 60 mmHg. Was sollten Sie der Patientin raten?

    Operative Mitralklappenrekonstruktion oder Mitralklappenersatz

  • 79

    Folgende Faktoren sind mit einem erhöhten Risiko für Gestationsdiabetes assoziiert: (3 richtige Antworten)

    Adipositas (BMI ≥ 30), Diabetes mellitus Typ II in der erstgradigen Verwandtschaft, Alter > 35 Jahre

  • 80

    Eine junge Patientin mit einer 3 x 4 x 2 cm großen Raumforderung in der linken Brust wendet sich vertrauensvoll an Sie, da sie befürchtet die Raumforderung sei bösartig. Aufgrund welcher Eigenschaften wäre der Tumor als maligne werten? (2 richtige Antworten)

    Invasion in umliegendes Gewebe, Metastasierung in Lymphknoten und Nachbarorgane

  • 81

    Welche Präparate sind Thrombozytenaggregationshemmer? (3 richtige Antworten)

    Ticagrelor, Clopidogrel, Prasugrel

  • 82

    Ein 54-jähriger Patient mit chronischem Nierenversagen aufgrund einer polyzystischen Nierenerkrankung benötigt eine Nierenersatztherapie. Anamnestisch lebt der Patient alleine in einer 40m2 großen Wohnung und hat keine Kinder. Er ist Raucher (30-40 Zig/d), hat eine mittelschwere periphere arterielle Verschlusskrankheit und wiegt 135kg bei 1,70m Körpergröße. Der Patient hat täglich ca. 1500 ml Eigenharnproduktion und trinkt 2-4 Bier/Tag. Sie klären den Patienten über die verschiedenen Dialyseverfahren auf. Welche Argumente sprechen gegen die Peritonealdialyse? (3 richtige Antworten)

    Adipositas per magna, Fehlendes soziales Umfeld, Stark vergrößerte Zystennieren

  • 83

    Eine 69-jährige Patientin erhält die histologisch verifizierte Diagnose eines Kolonkarzinoms. Neben dem Primärtumor im Colon descendens, der bereits die Serosa durchbricht, finden sich zusätzlich deutlich vergrößerte Lymphknotenpakete (10 hochsuspekte Lymphknoten retroperitoneal), sowie zwei hochsuspekte Raumforderungen in der Leber (Segment II und IVa) und zwei hochsuspekten Raumforderung in der Lunge (rechter Unterlappen, linker Oberlappen). Sie erklären der Patientin, dass eine palliative Kombinationstherapie (Chemotherapie + zielgerichtete Therapie) die Therapie der Wahl ist. Warum erhält die Patientin eine systemische Therapie? (3 richtige Antworten)

    Um die Symptome (Bauschmerzen, Diarrhoe) zu verbessern., Um die Lebensqualität zu verbessern., Um die Tumormassen am schnellen Wachstum zu hindern.

  • 84

    Eine junge Patientin mit Mamma-Karzinom berichtet Ihnen, dass sie die Chemotherapie abbrechen möchte. Ihr wäre bei jeder Therapie schon beim Hineinkommen ins Spital ausgeprägt übel und sie müsse sich mehrmals übergeben. Sie könne die Chemotherapie schon beim Spitaleingang riechen und wäre dadurch sehr belastet. Wie ist diese Nebenwirkung zu beschreiben?

    Antizipatorische Übelkeit

  • 85

    Eine 72-jährige Patientin sucht aufgrund Schwindel und Unwohlsein die Notfallaufnahme auf. Im Labor fällt ein deutlich erhöhter Kreatinin-Wert (3,7 mg/dl) auf. Welche Schritte leiten Sie als nächstes ein? (3 richtige Antworten)

    Harnstreifentest und Harnsediment , Genaue Anamnese der Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme , Nierenultraschall zur Beurteilung der Morphologie

  • 86

    Welche Therapieformen und Therapieziele gibt es in der Onkologie? (2 richtige Antworten)

    Neoadjuvante Therapie – systemische Therapie vor einer kurativen Operation, Palliative Therapie – systemische Therapie zur Symptomkontrolle

  • 87

    Eine 32-jährige Patientin kommt in Ihre Ordination. Sie hat am Wochenende das Blutdruckmessgerät Ihrer Mutter ausprobiert, wobei ein Wert von 169/100 mmHg gemessen wurde. Sie fühlt sich subjektiv beschwerdefrei. Eine kürzlich durchgeführte Laborkontrolle war unauffällig, bis auf eine erniedrigte Konzentration von Kalium (3,2 mmol/l). Welche der folgenden Ursachen für eine sekundäre Hypertonie sind hier am wahrscheinlichsten? (2 richtige Antworten)

    Primärer Hyperaldosteronismus, Cushing Syndrom

  • 88

    Ein 56-jähriger Patient berichtet von zunehmenden Parästhesien und Muskelkrämpfen. Diese treten vor allem bei vermehrter körperlicher Belastung auf. An Vorerkrankungen besteht bei dem Patienten eine Adipositas Grad I, sowie ein Prädiabetes. Vor 3 Monaten hatte er eine totale Thyreoidektomie. Er nimmt regelmäßig Levothyroxin 125 ug morgens, sonst keine Medikamente. Welche der folgenden Untersuchungen sollten Sie veranlassen? (2 richtige Antworten)

    Bestimmung von Calcium und Phosphat im Blut, Bestimmung von Parathormon und 25-OH-Vitamin D im Blut

  • 89

    Bei einer 45-jährigen Frau mit chronischer Niereninsuffizienz zeigt sich im Labor zum wiederholten Mal eine leichte Hyperkaliämie von 5,2 mmol/l (3,5–5,0 mmol/l). Durch welche Maßnahmen kann das Kalium dauerhaft gesenkt werden? (3 richtige Antworten)

    Absetzen von Aldosteronantagonisten, Azidoseausgleich, Diätätische Maßnahmen

  • 90

    Sie sehen in der Notaufnahme eine 72-jährige Patientin. Initial suchte Sie die Notfallambulanz auf wegen Nasenbluten. Nun berichtet Sie auch über zunehmende Atemnot. Eine arterielle Hypertonie ist vorbekannt. Bei Ihnen hat die Patientin nun einen Blutdruck von 210/110 mmHg. Im internistischen Status finden sich über beiden Lungen basal grobblasige Atemgeräusche. Welche medikamentöse Therapie der hypertensiven Krise kommt hier in Frage? (3 richtige Antworten)

    Urapidil, Furosemid, Nitroglycerin

  • 91

    Es präsentiert sich ein 65-jähriger männlicher Patient mit seit 3 Stunden bestehenden thorakalen Schmerzen, welche in den linken Arm ausstrahlen und bei Belastung deutlich an Intensität zunehmen. Das unmittelbar durchgeführte EKG zeigt einen tachykarden Sinusrhythmus. Welchen laborchemischen Parameter werden Sie dennoch umgehend bestimmen, um ein akutes Koronarsyndrom auszuschließen?

    Troponin T

  • 92

    Ein Patient berichtet über belastungsabhängige Dyspnoe bereits nach geringer körperlicher Belastung. Er wird zur weiteren Abklärung einer trans-thorakalen Echokardiographie zugeführt. Welches der unten angeführten Krankheitsbilder kann mittels dieses bildgebenden Verfahrens nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden?

    Koronare Herzkrankheit

  • 93

    Eine 76-jährige Patientin mit präterminaler Niereninsuffizienz entwickelt im Rahmen eines Harnwegsinfektes ein akutes auf chronisches Nierenversagen. Im Rahmen des stationären Aufenthaltes kommt es trotz medikamentöser Therapie zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion. Welche konservativ nicht-beherrschbare Störung stellt eine Dialyseindikation dar? (2 richtige Antworten)

    Hyperkaliämie, Metabolische Azidose

  • 94

    Sie versehen Dienst als Notarzt und werden zu einem 55-jährigen Patienten mit seit rund 15 Minuten bestehendem thorakalem Vernichtungsschmerz gerufen. Er war bisher bis auf einen Hypertonus und einen beginnenden Diabetes Mellitus immer gesund, er raucht rund 20 Zigaretten pro Tag. Das nächste Krankenhaus ist rund 10 Minuten entfernt, das nächste Krankenhaus mit Herzkatheter-Bereitschaft jedoch 45 Minuten. Das EKG zeigt das folgende Bild: Welche ist die primäre Vorgangsweise?

    Sie bringen den Patienten umgehend in das 45 Minuten entfernte Krankenhaus mit Herzkatheter-Labor für eine akute Koronarangiographie.

  • 95

    Eine 45-jährige Patientin wurde soeben mit einem metastasiertem Colonkarzinom diagnostiziert und sucht Sie nun in Ihrer Praxis für mehr Auskunft über onkologische Erkrankungen auf. Sie fürchte sich sehr vor den Symptomen, die mit einer Krebserkrankung assoziiert sein können und möchte nun von Ihnen wissen, welche Beschwerden bei onkologischen Patienten am häufigsten auftreten können. Was sollten Sie der Patientin antworten?

    Fatigue

  • 96

    Eine 67-jährige Dame kommt in Ihre Ambulanz und berichtet über progrediente, belastungsabhängige Dyspnoe. Bei näherer Befragung stellt sich heraus, dass kürzlich ihr Gatte verstorben sie, was für die Patientin sehr belastend ist. Ihnen liegt eine Laboranalyse vor: der proBNP-Wert ist mit 800 pg/ml deutlich erhöht; die Schilddrüsenwerte sind im Normbereich. Im Herzultraschall findet sich eine mittelgradig reduzierte linksventrikuläre Pumpfunktion mit apikalen Wandbewegungsstörungen. In der Koronarangiographie finden sich keine signifikanten Stenosen. Die Befundkonstellation deutet am ehesten auf ein Broken-Heart-Syndrom (Tako-Tsubo) hin. Welche Therapie ist diesbezüglich angezeigt? (3 richtige Antworten)

    Betablocker, ACE-Hemmer, Psychologische Unterstützung

  • 97

    Welchen Wert des Low Density Lipoprotein (LDL) streben Sie bei einen Patienten nach stattgefundenem Myokardinfarkt in Hinblick auf die Sekundärprävention an?

    < 55mg/dl

  • 98

    Ein 73-jähriger Mann beobachtet seit 8 Monaten eine langsam zunehmende, schmerzlose, cervikale, supraclavikuläre, und axilläre Lymphadenopathie, das Allgemeinbefinden ist gut. Das durch den Hausarzt veranlasste Blutbild zeigt eine Leukozytose von 113 G/L (4-10 G/L), das rote Blutbild eine milde normozytäre Anämie (12,3 g/dl), die Thrombozytenzahl liegt im oberen Normalbereich. Welche der folgenden Diagnosen trifft am wahrscheinlichsten zu?

    Chronisch lymphatische Leukämie

  • 99

    Im Rahmen eines Herzalarms reanimieren Sie einen 68-jährigen Patienten nach akutem STEMI. Im ersten abgeleiteten EKG bietet sich Ihnen folgendes Bild. Welche lebensrettende Intervention setzen sie zusätzlich zur laufenden Herzdruckmassage und assistierten Beatmung?

    Umgehende Defibrillation

  • 100

    Eine 74-jährige Patientin kommt in Ihre Praxis und legt Ihnen den Befund einer Carotissonographie vor. In diesem ist nebenbefundlich ein 6 mm großer, echoreicher Knoten im Bereich des rechten Schilddrüsenlappens beschrieben. Die Schilddrüsenfunktion (TSH, fT4 und fT3) in einer rezenten Laborkontrolle war unauffällig. Was sollten Sie als nächstes veranlassen?

    Schilddrüsensonographie in 6-12 Monaten

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    Алексей Муха

    問題一覧

  • 1

    Sie diagnostizieren bei einem klinisch beschwerdefreien Patienten in der Computertomographie vergrößerte mediastinale Lymphknoten und interstitielle noduläre Zeichnungsvermehrung des Lungenparenchyms. Radiologisch besteht somit der Verdacht auf eine Sarkoidose in welchem Stadium?

    II

  • 2

    Bei einer 72 jährigen Patientin mit chronischer Niereninsuffizienz auskultieren Sie ein Strömungsgeräusch über der linken A. carotis communis. Die Patientin gibt keinerlei neurologische Symptomatik an. Welche ist die zur Diagnose einer Carotisstenose bildgebende Methode der Wahl?

    Duplexsonographie

  • 3

    Ein Patient mit fortgeschrittenem Bronchuskarzinom erhält eine Cisplatin-haltige Chemotherapie. Welche begleitenden Maßnahmen sollten veranlasst werden? (2 richtige Antworten)

    Prophylaktische Verabreichung von Antiemetika, Engmaschige Blutbildkontrollen und ggf. Gabe von Blutprodukten bzw. G-CSF

  • 4

    Eine 65-jährige Patientin kommt in Ihre Ordination für Allgemeinmedizin und möchte sich bei Ihnen über ihr Krebsrisiko beraten lassen. Sie habe immer gesund gelebt und raucht und trinkt nicht und möchte wissen, was denn der häufigste Tumor für die Frau in Ihrem Alter ist. Was geben Sie zur Antwort?

    Mammakarzinom

  • 5

    Was gehört zum typischen Bild einer Aortenklappenstenose? (3 richtige Antworten)

    Belastungsdyspnoe, Angina pectoris, Synkope

  • 6

    Ein 50-jähriger Patient mit st. p. Tiefer Drei-Etagen-Beinvenenthrombose der rechten unteren Extremität vor 12 Jahren sucht die Angiologische Ambulanz auf, da sich vor 3 Wochen schleichend ein Ulcus im Bereich des rechten medialen US-Knöchels entwickelt habe. Zusätzlich bestünde seit Jahren eine ausgeprägte Schwellungsneigung der rechten unteren Extremität, obwohl der Patient tagsüber zumeist Kompressionsstrümpfe der Stärke-Klasse I bis zum Knie trägt. Welche therapeutischen Schritte leiten Sie ein, wenn die Verdachtsdiagnose “Post Thrombotisches Syndrom” bestätigt wurde?

    Verschreibung einer Kompressionstherapie der Stärke-Klassse II (schenkellang) nach Bestimmung des Knöchel/Armindex

  • 7

    Bei einem 40 jährigen Patienten werden bei einer Routineuntersuchung deutlich erhöhte Nierenwerte im Serum festgestellt. Das Kreatinin beträgt 5,2 mg/dl (Normbereich: < 1,2 mg/dl), der BUN beträgt 85 mg/dl (Normbereich: 6-25 mg/dl). Der pH im Blut ist 7,28 (Normbereich 7,35-7,45), das Bicarbonat ist mit 16 mmol/l deutlich erniedrigt. Weiters findet sich eine Hyperkaliämie (5,6 mmol/l; Normbereich: 3,5 - 5,0 mmol/l). Welche Störung im Säure-Basen-Haushalt begünstigt die Hyperkaliämie?

    Metabolische Azidose

  • 8

    Wodurch ist eine Exazerbation einer idiopathischen pulmonale Fibrose (IPF) gekennzeichnet? (3 richtige Antworten)

    Verschlechterung der Dyspnoe, Neuaufgetretene interstitielle Verdichtungen im HR-CT-Thorax, Hohe Mortalität

  • 9

    Zu Ihnen kommt ein 56-jähriger Mann mit folgender Anamnese: Raucher (ca. 40 „Pack-Years“), keine bekannten Vorerkrankungen. Es bestehen eine eingeschränkte Belastbarkeit, kein Fieber, kein Nachtschweiß, keine Gewichtsabnahme, sowie morgendlicher Husten mit weißlichem Sputum und langsam zunehmende Atemnot in Ruhe und bei Belastung. Welcher ist der nächste [sinnvolle 2020-02] diagnostische Schritt?

    Spirometrie mit PRE/POST broncho-dilatatorischer Messung

  • 10

    In einer Angiographie zeigen sich bei einem 41-jährigen Patienten Unterschenkelarterien-Verschlüsse beidseits, sowie Korkenzieher-ähnelnden Kollateralkreisläufe im selben Bereich. Der Patient ist starker Raucher und klagt über eine ausgeprägte Claudicatio-intermittens Symptomatik. Welche ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Thrombangiitis obliterans

  • 11

    Ein 65-jähriger Patient kommt in Ihre Ordination für Allgemeinmedizin und möchte sich bei Ihnen über sein Krebsrisiko beraten lassen. Er habe immer gesund gelebt, aber trotzdem habe er Angst und möchte wissen, an welchem Tumor in Österreich die meisten Männer versterben. Sie antworten, dass die Mortalität in Österreich am höchsten ist beim:

    Lungenkarzinom

  • 12

    Ein 76-jähriger Patient mit einem metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom kommt in die Notfallambulanz aufgrund von Fieber bis 38.8 °C seit 2 Stunden. Vor 6 Tagen hat er eine Chemotherapie mit Docetaxel erhalten. Laborchemisch auffällig ist eine Neutropenie mit 450 G/l und ein CRP von 15 mg/dl. Sie nehmen den Patienten auf. Welche antimikrobielle Therapie ordnen Sie neben der infektiologischen Diagnostik an?

    Piperacilin/Tazobactam i.v.

  • 13

    Welche sind typische Komplikationen der arteriellen Hypertonie? (3 richtige Antworten)

    Hypertensive Krise, Retinopathie, Nephropathie

  • 14

    Was sind die häufigsten Ursachen für chronische Niereninsuffizenz in Europa und in den USA? (2 richtige Antworten)

    Diabetes mellitus, Arterielle Hypertonie

  • 15

    Welcher Lungenfunktionsparameter ist für die Therapie der idiopathischen pulmonalen Fibrose (IPF) entscheidend?

    Forcierte Vital Kapazität (FVC)

  • 16

    Eine 64-jährige Patientin mit Diabetes Mellitus Typ II kommt zu Ihnen in die Praxis. Sie berichtet über eine zunehmende, teils schmerzhafte Rötung im Bereich des rechten Beines mit lokaler Überwärmung. Weiters zeigt sich im am äußeren Knöchel eine kleine Wunde. Gestern Abend hatte die Patientin erstmals auch erhöhte Temperatur bis max. 37,8 °C. Im Labor besteht eine Leukozytose sowie ein erhöhtes CRP. Welche Differentialdiagnose erscheint Ihnen am wahrscheinlichsten?

    Erysipel

  • 17

    Eine Patientin wird Ihnen mit dem klinischen Verdacht auf Schilddrüsenüberfunktion zur Abklärung zugewiesen. Welche der folgenden Symptome gehören zu den typischen Manifestationen einer Hyperthyreose? (3 richtige Antworten)

    Hitzewallungen, Exophthalmus, Sinusytachykardie

  • 18

    Welche Parameter kann man mittels Carotis-Duplexsonographie bestimmen? (3 richtige Antworten)

    Flussgeschwindigkeit des Blutes, Flussrichtung des Blutes, Plaqueablagerungen

  • 19

    Durch welche klinische Trias ist das Löfgren-Syndrom, die Akutform der Sarkoidose, gekennzeichnet?

    Polyarthritis, Erythema nodosum, Lymphoadenopathie

  • 20

    Eine 60-jährige Patientin mit hepatal metastasierten Kolorektalkarzinom soll laut interdisziplinärem Tumorboardbeschluss eine neo-adjuvante Chemotherapie erhalten. Die Patientin fragt nach dem Hauptziel der Therapie. Was geben Sie zur Antwort? (2 richtige Antworten)

    Tumorverkleinerung für eine Operation , Heilung

  • 21

    Eine 43-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme aufgrund von Schwindel und Übelkeit vor. Der Blutdruck beträgt 240/135 mmHg. Welche Schritte setzen Sie unmittelbar? (2 richtige Antworten)

    Gabe von Uradipil intravenös, Engmaschige Blutdruckkontrollen

  • 22

    Ein 76-jahriger Patient mit einem metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom kommt in die Notfallambulanz aufgrund von Fieber bis 38.7 Grad seit 2 Stunden. Vor 6 Tagen hat er eine Chemotherapie mit Docetaxel erhalten. Laborchemisch auffällig ist eine Neutropenie mit 0.45 G/l (Referenzbereich: 2 G/l–7.5 G/l) und ein CRP von 15 mg/dl (Referenzbereich: <0.5 mg/dl). Welcher ist der optimale Zeitpunkt für den Beginn der antimikrobiellen Therapie bei diesem Patienten? Beginn mit:

    Empirischer antimikrobieller Therapie innerhalb von 1 Stunde

  • 23

    Eine 30-jährige Patientin mit Mammakarzinom soll den 3. Zyklus adjuvante Chemotherapie mit Cyclophosphamid/Epirubicin (hochemetogen) erhalten. Als Sie die Infusion mit Chemotherapie an den Venenverweilkatheter anschließen und starten wollen, beginnt die Patientin plötzlich zu erbrechen. Was ist die wahrscheinlichste Ursache?

    Antizipatorische Emesis

  • 24

    Eine 28-jährige Patientin klagt über Dysurie seit gestern Abend. Ein Harnstreifentest ergibt folgenden Befund: Protein positiv, Leukozyten positiv und Nitrit positiv. Was ist der häufigste Erreger eines Harnwegsinfektes bei dieser Befundkonstellation?

    Escherichia coli

  • 25

    Bei einem 61-jährigen, schlanken Patienten palpieren Sie im klinischen Status eine pulsatile Raumforderung in der Umbilicalregion. An welche Erkrankung denken Sie?

    Bei einem 61-jährigen, schlanken Patienten palpieren Sie im klinischen Status eine pulsatile Raumforderung in der Umbilicalregion. An welche Erkrankung denken Sie?

  • 26

    Bei einer 55-jährigen Patientin besteht seit über 10 Jahren eine unbehandelte Hypertonie. Sie veranlassen eine Echokardiographie. Welche Veränderungen am Herzen erwarten Sie am ehesten?

    Linksventrikelhypertrophie

  • 27

    Ein 78-jähriger Patient mit bekannter peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) stellt sich akut an der Notfall-Ambulanz vor und berichtet über starke Schmerzen im linken Bein, welche seit letzter Nacht bestehen und auch in Ruhe anhalten. Bei der klinischen Inspektion imponiert das Bein kühl und blass. Lediglich der Puls der Arteria femoralis communis ist tastbar. Welche weiteren Schritte unternehmen Sie umgehend? (2 richtige Antworten)

    Bildgebung der Arterien der linken unteren Extremität, Extremität tief lagern

  • 28

    Bei einer 31-jährigen Frau tritt in der 27. Schwangerschaftswoche eine arterielle Hypertonie auf. In der 24-Stunden-Blutdruckmessung liegt der durchschnittliche Blutdruck bei 162/105 mmHg. Welche Medikation ist hier das Mittel der ersten Wahl?

    Methyldopa

  • 29

    Wie kann die idiopathische pulmonale Fibrose am einfachsten diagnostiziert werden?

    High-Resolution Computertomographie (HR-CT) des Thorax

  • 30

    Bei einem 25-jährigen Mann mit Hypertonie besteht der Verdacht auf Nierenarterienstenose. Welche Methoden eignen sich zum Screening bzw. zur Diagnose einer Nierenarterienstenose? (3 richtige Antworten)

    Farbkodierte Duplexsonograhie, CT-Angiographie, MR-Angiographie

  • 31

    Bei einer 69-jährigen Patientin mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) wurde vor 5 Monaten ein Stent in die linke A. femoralis superficialis implantiert. Vor einem Monat habe sie alle Medikamente eigenmächtig abgesetzt. Seit gestern herrschen starke Schmerzen im Bereich der linken unteren Extremität vor. Das Bein imponiert kühl, die linke A. poplitea bzw. die linken peripheren Fußpulse sind nicht palpabel. Welche ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Stent-Verschluss

  • 32

    Welche Therapie leiten Sie bei einem Patienten mit einer mittelgradigen idiopathischen pulmonalen Fibrose (IPF) ein?

    Nintedanib

  • 33

    Zur Diagnose eines abdominellen Aortenaneurysma könne folgende bildgebende Methoden eingesetzt werden: (3 richtige Antworten)

    Duplexsonographie , MR-Angiographie , CT-Angiographie

  • 34

    Welche Erkrankungen sind typische Komplikationen einer jahrelang unbehandelten arteriellen Hypertonie? (3 richtige Antworten)

    Linksventrikelhypertrophie, Nephropathie, Cerebrale Ischämie

  • 35

    Eine 60-jährige Patientin mit Mammakarzinom kommt in Ihre Ambulanz und möchte die Bedeutung des Tumorstadiums „T1, N2, M1“, das im Arztbrief steht, wissen. Sie antworten ihr, dass das Folgendes bedeutet:

    Kleiner Primärtumor, Lymphknotenmetastasen vorhanden, Organmetastasen vorhanden

  • 36

    Ein 60-jähriger Mann klagt über beidseitige Beinschmerzen beim bergab Gehen. Die Schmerzen beginnen an der Rückseite der Oberschenkel, strahlen in die Waden aus und sistieren, sobald sich der Patient setzt. Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    Claudicatio spinalis

  • 37

    Ein 59-jähriger Patient berichtet über zeitweise auftretenden Schwindel und Unwohlsein. Sie veranlassen eine 24-Sunden-Blutdruckmessung. Diese ergibt einen durchschnittlichen Blutdruck bei 164/102 mmHg. Wobei handelt es sich gemäß WHO-Definition?

    Hypertonie Grad 2

  • 38

    Eine 65-jährige Patientin berichtet über einen krampfartiger Schmerz in der rechten Wade der nach einer Gehstrecke von ca. 100 Metern auftritt, woraufhin sie stehen bleiben muss. Nach einer Pause von ca. 30 Sekunden kann die Patientin dann wieder weitergehen, bis es zum erneuten Auftreten der Beschwerden kommt. Vor 3 Jahren hat sie mit dem Rauchen aufgehört. Ein erhöhter Serum-Cholesterinspiegel ist ebenso bekannt. Medikamente nimmt die Patientin derzeit nicht. Welche initialen diagnostischen Schritte setzen Sie? (2 richtige Antworten)

    Erhebung des peripheren Pulsstatus, Messung des Knöchel-Arm Index

  • 39

    Ein 82-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Notfallambulanz. Er berichtet aufgrund eines fortgeschrittenen Prostata-Karzinoms vor drei Tagen eine Chemotherapie erhalten zu haben. Nun fühle er sich seit zwei Tagen sehr schwach, habe ausgeprägte Beinödeme und rasch zunehmende Belastungsdyspnoe. Welche Schritte sollten Sie als nächstes einleiten? (3 richtige Antworten)

    Lungenröntgen, Sonographie der Nieren, Blutabnahme zur Bestimmung der Nierenretentionsparameter

  • 40

    Ein 78-jähriger Patient mit bekannter KHK, einem insulinpflichtigen Diabetes Mellitus, einer COPD und einer Niereninsuffizienz wird Ihnen aufgrund belastungsabhängiger Angina Pectoris sowie Dyspnoe zugewiesen. Echokardiographisch zeigen sich eine höhergradige Aortenklappenstenose (Klappenöffnungsflache 0,6 cm2, Vmax 4,8 m/s, mittlerer Gradient 45 mmHg), die linksventrikuläre Ejektionsfraktion errechnet sich mit 55%, weiters eine leicht- bis mittelgradige Mitral- und Trikuspidalinsuffizienz. Was sollten Sie dem Patienten raten?

    Aortenklappenersatz

  • 41

    Welche Substanzklasse ist kein Antihypertonikum der 1. Wahl?

    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten

  • 42

    Ein 63-jähriger Patient präsentiert sich auf der Notfallambulanz mit krampfartigen Bauchschmerzen. Als Vorerkrankungen gibt er einen Diabetes mellitus Typ II mit daraus resultierender Nephropathie an. Seit ca. 3 Jahren würde er selbstständig zu Hause Peritonealdialyse durchführen. Welche der folgenden Symptome weisen auf das Vorliegen einer Peritonitis hin? (3 richtige Antworten)

    Erhöhte Leukozytenzahl im Dialysat, Deutliche Abwehrspannung bei Palpation des Abdomens, Erhöhtes CRP (C-reaktives Protein) im Serum

  • 43

    Ein 55-jähriger Patient mit bekannter ischämischer Cardiomyopathie wird bei Ihnen vorstellig. Er berichtet zwar über eine deutliche Verbesserung seiner Symptomatik seit die Therapie mit Ramipril, Bisoprolol und Spironolacton vor einigen Monaten maximal ausgebaut wurde, insgesamt leidet er jedoch weiterhin an einer Belastungsdyspnoe im klinischen Stadium NYHA II. In der letzten Herkatheteruntersuchung zeigte sich keine Progression der koronaren Dreigefäßerkrankung, echokardiographisch zeigt sich die LVEF jedoch deutlich reduziert (LVEF 25%). Im EKG zeigt sich eine Sinusbradykardie (HF 55/min), die QRS-Komplexe imponieren schlank. Überwässerungszeichen zeigen sich keine. Das mitgebrachte Labor zeigt bis auf ein erhöhtes NT-proBNP von 1354 pg/mL keine Auffälligkeiten. Wozu sollten Sie dem Patienten raten?

    Umstellung des ACE-Hemmers auf einen Angiotensin Rezeptor Blocker Neprilysin Inhibitor

  • 44

    Welchen Antikörper würden Sie einem Patient mit einem CD20-positiven diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom additiv zur Chemotherapie geben?

    Rituximab

  • 45

    Eine 72-jährige Patientin sucht aufgrund Schwindel und Unwohlsein die Notfallaufnahme auf. Im Labor fällt ein deutlich erhöhter Kreatinin-Wert (3,7 mg/dl) auf. Welche Anhaltspunkte weisen Sie auf ein prärenales Nierenversagen hin? (2 richtige Antworten)

    Trockene Schleimhäute, Erniedrigter Blutdruck

  • 46

    Eine bisher gesunde 39-jährige Patientin wird Ihnen aufgrund eines zufällig festgestellten Herzgeräusches im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zugewiesen. Sie macht regelmäßig Ausdauersport (3-4 x/Woche über rund 45 Minuten) und berichtet über eine völlige Beschwerdefreiheit. Echokardiographisch zeigen sich eine myxomatöse Degeneration der Mitralsegel mit einer höhergradigen Mitralinsuffizienz, als Mechanismus der Mitralinsuffizienz besteht ein Prolaps mit Teilabriss des hinteren Segels. Das Herz zeigt sich lediglich gering vergrößert ohne Einschränkung der Linksventrikelfunktion, der restliche Befund ist unauffällig. Was sollten Sie der Patientin raten?

    Watchful Waiting mit regelmäßigen, halbjährlichen echokardiographischen Kontrollen

  • 47

    Welche sind typische Komplikationen der Peritonealdialyse? (3 richtige Antworten)

    Bauchfellentzündungen, Hernien, Verminderte Vitalkapazität

  • 48

    Ein 67-jähriger, kaltschweißiger Patient sucht mit Schwäche, Unwohlsein und Schüttelfrost die Notfallambulanz auf. Als Vorerkrankungen sind ein Diabetes mellitus sowie eine daraus resultierende Nephropathie bekannt. Seit ca. 1 Monat erfolgt eine Hämodialyse über einen Perm-Kath („Demers-Katheter“). Als Dauermedikation nimmt der Patient diverse Antihypertensiva ein und appliziert selbstständig Insulin subkutan. Im Status fällt eine Rötung im Bereich des zentralen Venenkatheters auf. Welche Differentialdiagnosen sind am ehesten in Betracht zu ziehen? (2 richtige Antworten)

    Hypoglykämie, Device assoziierte Infektion

  • 49

    Welche Wirkstoffe zählen zu den oralen Antikoagulantien? (3 richtige Antworten)

    Phenprocoumon (Vitamin-K-Antagonist), Apixaban, Edoxaban

  • 50

    In Ihrer Ordination wird ein Patient zur Kontrolluntersuchung vorstellig, welcher vor 3 Jahren einen Myokardinfarkt erlitt und einen Stent in die proximale LAD (linke Koronararterie) erhielt. Aus einem rezenten Echokardiographiebefund ist eine leichtgradig reduzierte linksventrikuläre Pumpfunktion bekannt. Weiters ist eine arterielle Hypertonie bekannt. Der HbA1c-Wert beträgt 5,8 rel%. Welche Medikamente sind für diesen Patienten zur Sekundärprophylaxe der KHK wichtig? (3 richtige Antworten)

    Thrombozytenaggregationshemmer, Statin, ACE-Hemmer

  • 51

    Wann ist die Implantation eines Kardioverter-Defibrillators (ICD) nach Klasse I- oder IIa-Empfehlung indiziert?

    Nach Myokardinfarkt (> 4 Wochen) bei EF ≤ 35 % nach ≥ 3 Monaten optimaler medikamentöser Therapie

  • 52

    Ein 82-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Notfallambulanz. Er berichtet aufgrund eines fortgeschrittenen Prostata-Karzinoms vor drei Tagen eine Chemotherapie erhalten zu haben. Nun fühle er sich seit zwei Tagen sehr schwach, habe ausgeprägte Beinödeme und rasch zunehmende Belastungsdyspnoe. Welche Ursachen sind für diese Symptomatik differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen? (3 richtige Antworten)

    Prärenales Nierenversagen aufgrund Exsikkose aufgrund des hohen Alters, der Schwäche und belastender Therapie, Intrarenales Nierenversagen aufgrund nephrotoxischer Zytostatika-Therapie, Postrenales Nierenversagen aufgrund des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

  • 53

    Eine bisher gesunde 39-jährige Patientin wird Ihnen aufgrund eines zufällig festgestellten Herzgeräusches im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zugewiesen. Sie macht gelegentlich Ausdauersport (1–2 x/Monat über rund 30 Minuten) und bemerkte zuletzt eine Reduktion der Ausdauerfähigkeit, weshalb sie daher keinen Sport mehr macht. Sie wohnt im 2. Stock und kann diesen zu Fuß kaum mehr ohne Pause erreichen, da sie so sehr außer Atem komme. Echokardiographisch zeigt sich eine myxomatöse Degeneration der Mitralsegel mit einer höhergradigen Mitralinsuffizienz, als Mechanismus der Mitralinsuffizienz besteht ein Prolaps mit Teilabriss des hinteren Segels. Das Herz zeigt sich deutlich vergrößert, die Linksventrikelfunktion ist als noch normal beschrieben, der restliche Befund ist unauffällig. Was sollten Sie der Patientin raten?

    Operative Mitralklappenrekonstruktion oder Mitralklappenersatz

  • 54

    Ein Patient mit Magenkarzinom kommt zu Ihnen in die onkologische Ambulanz. Er hat nach der ersten Gabe der Chemotherapie sehr viel im Internet über potentielle Nebenwirkungen gelesen. Nun möchte er von Ihnen wissen, welche seiner Symptome auf die Nebenwirkung der „Myelosuppression“ zurückzuführen sind. Was geben Sie zur Antwort? (3 richtige Antworten)

    Blutungsneigung, Kurzatmigkeit und Müdigkeit, Infektanfälligkeit

  • 55

    Ein 55-jähriger Patient mit bekannter dilatativer Cardiomyopathie wird bei Ihnen vorstellig. Er berichtet zwar über eine Verbesserung seiner Symptomatik seit die Therapie mit Ramipril und Bisoprolol optimiert und um Dapagliflozin erweitert wurde, insgesamt leidet er jedoch weiterhin an einer Belastungsdyspnoe im klinischen Stadium NYHA II. Im EKG zeigen sich eine Sinusbradykardie (HF 55/min), die QRS-Komplexe imponieren schlank. Überwässerungszeichen zeigen sich keine, echokardiographisch zeigt sich eine LVEF von 30%. Das mitgebrachte Labor zeigt bis auf ein erhöhtes NT-proBNP von 854 pg/mL keine Auffälligkeiten. Mit welcher Therapie soll die Medikation nach dem Therapie-Algorhithmus der stabilen Herzinsuffizienz (Klasse I Indikation) sinnvollerweise erweitert werden?

    Mineralokortikoid-Rezeptor Antagonist

  • 56

    Ein 58-jähriger Mann kommt zu Ihnen in die Ambulanz zur alljährlichen Gesundenuntersuchung. Er wiegt bei einer Größe von 1,88 m, 120 kg und erzählt Ihnen, dass in seiner Familie viele Verwandte Diabetes mellitus Typ II haben. Welche Werte beschreiben das Vorhandensein eines Prä-Diabetes? (3 richtige Antworten)

    Blutglukose von 100–125 mg/dL (nüchtern), HbA1c von 5.7–6.4 %, 2h-Glukose-Konzentration zwischen 140–199 mg/dl im Oralen Glukosetoleranztest

  • 57

    Aufgrund welcher Eigenschaften weisen maligne Tumore ein exzessives autonomes Wachstum auf? (2 richtige Antworten)

    Dysregulation von Wachstumsfaktoren, Verlust von programmiertem Zelltod

  • 58

    In Ihrer Ambulanz wird eine 55-jährige Patientin mit rezidivierenden, tachykarden Episoden vorstellig; sie verspürt derzeit auch Palpitationen. Im EKG findet sich ein typisches Vorhofflattern (Sägezahnmuster). Sie erklären der Patientin bzgl. der Genese dieser Rhythmusstörung folgendes:

    Sie kreist um den Trikuspidalklappenanulus.

  • 59

    Ein 57-jähriger Mann mit lange bestehender hypertoner Nephropathie stellt sich mit Beinödemen und ausgeprägter Sprechdyspnoe um 3Uhr morgens bei Ihnen auf der Notfallambulanz vor. Im Labor findet sich ein massiv erhöhtes Serumkreatinin von 6,7 mg/dl (Normwert: 0,6–1,2 mg/dl), eine Hyperkaliämie mit 6,7 mmol/l (Normwert: 3,8–5,2 mmol/l), eine Hyponatriämie mit 127 mmol/l (Normwert: 135–145 mmol/l) sowie ein pH-Wert von 7,21 (Normwert: 7,36–7,44). Der Patient hat Todesangst und bittet Sie dringend um Hilfe. Sie stellen die Indikation zur Akutdialyse. Wie ist die weitere Vorgehensweise? Anlegen eines:

    Großlumigen zentralvenösen Katheters

  • 60

    In den Abendstunden Ihrer Nachtschicht auf der Notaufnahme wird ein 55-jähriger Patient mit thorakalem Unwohlsein vorstellig. An kardialen Risikofaktoren bestehen ein aktiver Nikotinabusus, ein schlecht eingestellter Hypertonus sowie ein beginnender Diabetes mellitus. Die Schmerzen haben am Nachmittag begonnen, sind wechselnd in der Intensität, nun sind sie völlig weg. Im EKG zeigt sich folgendes Bild. Welcher ist der primäre nächste Schritt?

    Abnahme von seriellem hoch-sensitives Troponin zur Diagnosesicherung

  • 61

    Ein 75-jähriger Patient mit einem AV-Block II Wenckebach wird in Ihrer Ambulanz vorstellig. Er gibt an, sportlich aktiv zu sein und klagt über keinerlei gesundheitliche Probleme. Richtigerweise machen Sie folgendes:

    Sie klären den Patienten darüber auf, dass derzeit kein Handlungsbedarf besteht.

  • 62

    Eine Mutter kommt mit ihrem 8-jährigen Sohn in Ihre Praxis. Ihr Sohn könne sich zunehmend weniger in der Schule konzentrieren und zeige eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit seit mehreren Wochen. Da ihr Onkel vor 2 Jahren mit Diabetes mellitus Typ II diagnostiziert wurde und ähnliche Symptome zeigte, habe sie nun Angst, ihr Sohn habe auch Diabetes. Sie benötigen mehrere Informationen, um weitere diagnostische Schritte einzuleiten. Welche der folgenden Aussagen erhärten den Verdacht auf das Vorliegen eines Diabetes mellitus Typ I? (3 richtige Antworten)

    Er trinkt mindestens 4 Liter pro Tag., Er hat in der letzten 2 Wochen dreimal in der Nacht eingenässt., Er zeigt immer wieder Heißhunger-Attacken.

  • 63

    Eine 57-jährige Frau berichtet Ihnen darüber, dass ihr Gatte vor kurzem an Krebs verstorben sei. Sie fürchtet sich nun sehr vor der Diagnose Krebs und möchte gerne wissen, welche sogenannten Vorsorgeprogramme es für die häufigsten Tumorerkrankungen gibt. Welche Auskunft über Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Früherkennung häufiger Krebser- krankungen geben Sie der Patientin? (2 richtige Antworten)

    Lungenkrebs – Raucherentwöhnung, Brustkrebs – Mammographie

  • 64

    Eine Patientin mit Colonkarzinom (Primärtumor im Colon ascendens, multiple Fernmeta- stasen in der Leber) hat nun 3 Monate lang Chemotherapie erhalten. Um den Therapieerfolg der Chemotherapie zu beurteilen, sollten Sie welche Untersuchung einleiten?

    CT Thorax/Abdomen

  • 65

    Statine sind von zentraler Bedeutung bei der Behandlung der Koronaren Herzkrankheit. Welche unerwünschte Arzneimittelwirkung der Statine ist potentiell?

    Eine Muskelschädigung bis zur Rhabdomyolyse

  • 66

    Ein 55-jähriger Raucher welcher zusätzlich an Bluthochdruck leidet wird bei Ihnen in den späten Abendstunden an der Notaufnahme eines kleinen Krankenhauses mit seit rund 30 Minuten bestehendem thorakalem Druck vorstellig. Das nächste Krankenhaus mit Herzkatheter-Bereitschaft ist rund 20 Minuten Fahrzeit entfernt. Es wird umgehend folgendes EKG geschrieben. Welche ist die primäre Vorgangsweise?

    Umgehender Transfer in das Herzkatheter-Labor

  • 67

    Ein 57-jähriger Mann mit lange bestehender hypertoner Nephropathie stellt sich mit Beinödemen und ausgeprägter Sprechdyspnoe um 3 Uhr morgens bei Ihnen auf der Notfallambulanz vor. Im Labor finden sich ein massiv erhöhtes Serumkreatinin von 6,7 mg/dl (Normwert: 0,6-1,2 mg/dl), eine Hyperkaliämie mit 6,7 mmol/l (Normwert: 3,8-5,2 mmol/l), eine Hyponatriämie mit 127 mmol/l (Normwert: 135-145 mmol/l) sowie ein pH-Wert von 7,21 (Normwert: 7,36-7,44). Der Patient hat Todesangst und bittet Sie dringend um Hilfe. Aufgrund welcher Konstellation stellen Sie die Indikation zur Akutdialyse?

    Volumsbelastung + Hyperkaliämie + Azidose

  • 68

    Ein 23-jähriger Mann stellt sich in Ihrer Ambulanz vor, da er nun mehr Sport machen und sich vorher „durchchecken“ lassen möchte. Er wäre bisher immer gesund gewesen, berichtet jedoch über manchmal plötzlich auftretendes Herzklopfen, dabei verspürt er auch einen Schwindel und einmal wäre er fast kollabiert. Sie schreiben ein EKG und erkennen eindeutig eine Delta-Welle. Sie erklären dem Patienten richtigerweise folgendes:

    Er leide an einem WPW-Syndrom (Wolff-Parkinson-White-Syndrom).

  • 69

    Ein 69-jähriger, rüstiger und bisher gesunder Patient wird Ihnen vom Hausarzt aufgrund eines zufällig entdeckten Herzgeräusches zugewiesen. Echokardiographisch zeigen sich eine höhergradige Aortenklappenstenose (Klappenöffnungsfläche 0,6 cm2; Vmax 4.5 m/s; mittlerer Gradient 42 mmHg) sowie eine LVEF von 45 %, der restliche Befund ist unauffällig. Der Patient gibt an, völlig beschwerdefrei zu sein. Was sollten Sie dem Patienten raten?

    Aortenklappenersatz

  • 70

    Sie haben Stationsdienst und übernehmen aus dem Herzkatheter einen Patienten mit einem NSTEMI (Nicht-ST-Hebungsinfarkt). Es wurde ein drug-eluting Stent (DES) in die rechte Koronararterie (RCA) implantiert. Der Patient ist durchwegs stabil. Welche sind die optimalsten Therapieoptionen? (2 richtige Antworten)

    Statin-Präparat, Duale Plättchenhemmung

  • 71

    Welche Herz-Rhythmusstörungen können durch das Auftreten von malignen ventrikulären Arhythmien zu einem Sudden Cardiac Death (Plötzlichen Herztod) führen? (2 richtige Antworten)

    Brugada-Syndrom, Long-QT-Syndrom

  • 72

    Welche der folgenden Untersuchungen fallen unter den Begriff „Vorsorgeuntersuchungen“? (3 richtige Antworten)

    Mammographie, Koloskopie, PAP-Abstrich

  • 73

    Eine 37-jährige Patientin mit einem lokal-fortgeschrittenen Brustkrebs stellt sich an der onkologischen Tagesklinik zur Verabreichung des 3. Zyklus ihrer Chemotherapie vor. Sie fühlt sich seit 2 Tagen geschwächter, müder und kurzatmiger, präsentiert jedoch klinisch keine Infektsymptomatik. Gestern hat sie extern eine Laborkontrolle durchführen lassen, deren Befund sie nun vorlegt: Hämoglobin 7,3 g/dl (Normwert: 12–16 g/dl), Leukozyten 1,0 G/L (Normwert: 4–10 G/L), Thrombozyten 75 G/L (Normwert: 150–350 G/L) , CRP 0,3 mg/dl (< 0.5 mg/dl). Wie ist die weitere Vorgehensweise? (2 richtige Antworten)

    Verabreichung von Erythrozytenkonzentraten, Verschiebung der Chemotherapie um eine Woche. Die Patientin wird darauf hingewiesen, sich bei Fieber über 38 °C in der nächst-gelegenen Notfallambulanz vorzustellen.

  • 74

    Ein 82-jähriger Patient kommt sehr beunruhigt zu Ihnen in die onkologische Ambulanz. Aufgrund eines grippalen Infektes habe sein Hausarzt eine umfassende Blutabnahme inkl. Tumormarker im Blut veranlasst, wobei der PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) erhöht gewesen sei. Welche Maßnahme ist nun zu setzen?

    Ich leite eine weitere Abklärung (inklusive Wiederholung des PSA-Wertes, digital rektaler Untersuchung und transrektalem Ultraschall) ein.

  • 75

    Welche der folgenden Erkrankungen zählen zu den möglichen Folgeerkrankungen im Rahmen von Diabetes mellitus? (3 richtige Antworten)

    Retinopathie, Neuropathie, Osteoporose

  • 76

    Ein 25-jähriger Patient wird aus dem niedergelassenen Bereich an Ihre Ambulanz zugewiesen. Er berichtet über einen plötzlich aus völliger Ruhe auftretenden, sehr schnellen Herzschlag, welcher für einige Minuten anhält. Ihnen liegt auch ein „Anfalls-EKG“ vor, indem Sie eine rhythmische Schmalkomplextachykardie mit retrograde P-Wellen erkennen (sehr kurz nach dem QRS-Komplex auftretend). Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    AV-Knoten-Reentry-Tachykardie

  • 77

    Die Berechnung des CHA2DS2-VASc-Scores bei PatientInnen mit Vorhofflimmern ist essentiell. Welche Parameter spielen bei der Berechnung eine Rolle? (3 richtige Antworten)

    Alter, Geschlecht, Vorhandensein einer arteriellen Hypertonie

  • 78

    Eine bisher gesunde 39-jährige Patientin wird Ihnen aufgrund eines zufällig festgestellten Herzgeräusches im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zugewiesen. Befragt nach Beschwerden verneint die Patientin diese zwar, sie gibt aber auch an seit einer Hüftverletzung vor einigen Jahren keinerlei Sport zu betreiben. Sie wohnt im 2. Stock welchen sie mit dem Aufzug erreicht. Gelegentlich verspürt sie einen unregelmäßigen Herzschlag. Echokardiographisch zeigt sich eine myxomatöse Degeneration der Mitralsegel mit einer höhergradigen Mitralinsuffizienz, als Mechanismus der Mitralinsuffizienz besteht ein Prolaps mit Teilabriss des hinteren Segels. Das Herz zeigt sich deutlich vergrößert, die Linksventrikelfunktion ist bereits reduziert (LVEF 45%). Weiters errechnet sich echokardiographisch ein Lungenhochdruck mit einem systolischen Pulmonalisdruck um 60 mmHg. Was sollten Sie der Patientin raten?

    Operative Mitralklappenrekonstruktion oder Mitralklappenersatz

  • 79

    Folgende Faktoren sind mit einem erhöhten Risiko für Gestationsdiabetes assoziiert: (3 richtige Antworten)

    Adipositas (BMI ≥ 30), Diabetes mellitus Typ II in der erstgradigen Verwandtschaft, Alter > 35 Jahre

  • 80

    Eine junge Patientin mit einer 3 x 4 x 2 cm großen Raumforderung in der linken Brust wendet sich vertrauensvoll an Sie, da sie befürchtet die Raumforderung sei bösartig. Aufgrund welcher Eigenschaften wäre der Tumor als maligne werten? (2 richtige Antworten)

    Invasion in umliegendes Gewebe, Metastasierung in Lymphknoten und Nachbarorgane

  • 81

    Welche Präparate sind Thrombozytenaggregationshemmer? (3 richtige Antworten)

    Ticagrelor, Clopidogrel, Prasugrel

  • 82

    Ein 54-jähriger Patient mit chronischem Nierenversagen aufgrund einer polyzystischen Nierenerkrankung benötigt eine Nierenersatztherapie. Anamnestisch lebt der Patient alleine in einer 40m2 großen Wohnung und hat keine Kinder. Er ist Raucher (30-40 Zig/d), hat eine mittelschwere periphere arterielle Verschlusskrankheit und wiegt 135kg bei 1,70m Körpergröße. Der Patient hat täglich ca. 1500 ml Eigenharnproduktion und trinkt 2-4 Bier/Tag. Sie klären den Patienten über die verschiedenen Dialyseverfahren auf. Welche Argumente sprechen gegen die Peritonealdialyse? (3 richtige Antworten)

    Adipositas per magna, Fehlendes soziales Umfeld, Stark vergrößerte Zystennieren

  • 83

    Eine 69-jährige Patientin erhält die histologisch verifizierte Diagnose eines Kolonkarzinoms. Neben dem Primärtumor im Colon descendens, der bereits die Serosa durchbricht, finden sich zusätzlich deutlich vergrößerte Lymphknotenpakete (10 hochsuspekte Lymphknoten retroperitoneal), sowie zwei hochsuspekte Raumforderungen in der Leber (Segment II und IVa) und zwei hochsuspekten Raumforderung in der Lunge (rechter Unterlappen, linker Oberlappen). Sie erklären der Patientin, dass eine palliative Kombinationstherapie (Chemotherapie + zielgerichtete Therapie) die Therapie der Wahl ist. Warum erhält die Patientin eine systemische Therapie? (3 richtige Antworten)

    Um die Symptome (Bauschmerzen, Diarrhoe) zu verbessern., Um die Lebensqualität zu verbessern., Um die Tumormassen am schnellen Wachstum zu hindern.

  • 84

    Eine junge Patientin mit Mamma-Karzinom berichtet Ihnen, dass sie die Chemotherapie abbrechen möchte. Ihr wäre bei jeder Therapie schon beim Hineinkommen ins Spital ausgeprägt übel und sie müsse sich mehrmals übergeben. Sie könne die Chemotherapie schon beim Spitaleingang riechen und wäre dadurch sehr belastet. Wie ist diese Nebenwirkung zu beschreiben?

    Antizipatorische Übelkeit

  • 85

    Eine 72-jährige Patientin sucht aufgrund Schwindel und Unwohlsein die Notfallaufnahme auf. Im Labor fällt ein deutlich erhöhter Kreatinin-Wert (3,7 mg/dl) auf. Welche Schritte leiten Sie als nächstes ein? (3 richtige Antworten)

    Harnstreifentest und Harnsediment , Genaue Anamnese der Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme , Nierenultraschall zur Beurteilung der Morphologie

  • 86

    Welche Therapieformen und Therapieziele gibt es in der Onkologie? (2 richtige Antworten)

    Neoadjuvante Therapie – systemische Therapie vor einer kurativen Operation, Palliative Therapie – systemische Therapie zur Symptomkontrolle

  • 87

    Eine 32-jährige Patientin kommt in Ihre Ordination. Sie hat am Wochenende das Blutdruckmessgerät Ihrer Mutter ausprobiert, wobei ein Wert von 169/100 mmHg gemessen wurde. Sie fühlt sich subjektiv beschwerdefrei. Eine kürzlich durchgeführte Laborkontrolle war unauffällig, bis auf eine erniedrigte Konzentration von Kalium (3,2 mmol/l). Welche der folgenden Ursachen für eine sekundäre Hypertonie sind hier am wahrscheinlichsten? (2 richtige Antworten)

    Primärer Hyperaldosteronismus, Cushing Syndrom

  • 88

    Ein 56-jähriger Patient berichtet von zunehmenden Parästhesien und Muskelkrämpfen. Diese treten vor allem bei vermehrter körperlicher Belastung auf. An Vorerkrankungen besteht bei dem Patienten eine Adipositas Grad I, sowie ein Prädiabetes. Vor 3 Monaten hatte er eine totale Thyreoidektomie. Er nimmt regelmäßig Levothyroxin 125 ug morgens, sonst keine Medikamente. Welche der folgenden Untersuchungen sollten Sie veranlassen? (2 richtige Antworten)

    Bestimmung von Calcium und Phosphat im Blut, Bestimmung von Parathormon und 25-OH-Vitamin D im Blut

  • 89

    Bei einer 45-jährigen Frau mit chronischer Niereninsuffizienz zeigt sich im Labor zum wiederholten Mal eine leichte Hyperkaliämie von 5,2 mmol/l (3,5–5,0 mmol/l). Durch welche Maßnahmen kann das Kalium dauerhaft gesenkt werden? (3 richtige Antworten)

    Absetzen von Aldosteronantagonisten, Azidoseausgleich, Diätätische Maßnahmen

  • 90

    Sie sehen in der Notaufnahme eine 72-jährige Patientin. Initial suchte Sie die Notfallambulanz auf wegen Nasenbluten. Nun berichtet Sie auch über zunehmende Atemnot. Eine arterielle Hypertonie ist vorbekannt. Bei Ihnen hat die Patientin nun einen Blutdruck von 210/110 mmHg. Im internistischen Status finden sich über beiden Lungen basal grobblasige Atemgeräusche. Welche medikamentöse Therapie der hypertensiven Krise kommt hier in Frage? (3 richtige Antworten)

    Urapidil, Furosemid, Nitroglycerin

  • 91

    Es präsentiert sich ein 65-jähriger männlicher Patient mit seit 3 Stunden bestehenden thorakalen Schmerzen, welche in den linken Arm ausstrahlen und bei Belastung deutlich an Intensität zunehmen. Das unmittelbar durchgeführte EKG zeigt einen tachykarden Sinusrhythmus. Welchen laborchemischen Parameter werden Sie dennoch umgehend bestimmen, um ein akutes Koronarsyndrom auszuschließen?

    Troponin T

  • 92

    Ein Patient berichtet über belastungsabhängige Dyspnoe bereits nach geringer körperlicher Belastung. Er wird zur weiteren Abklärung einer trans-thorakalen Echokardiographie zugeführt. Welches der unten angeführten Krankheitsbilder kann mittels dieses bildgebenden Verfahrens nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden?

    Koronare Herzkrankheit

  • 93

    Eine 76-jährige Patientin mit präterminaler Niereninsuffizienz entwickelt im Rahmen eines Harnwegsinfektes ein akutes auf chronisches Nierenversagen. Im Rahmen des stationären Aufenthaltes kommt es trotz medikamentöser Therapie zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion. Welche konservativ nicht-beherrschbare Störung stellt eine Dialyseindikation dar? (2 richtige Antworten)

    Hyperkaliämie, Metabolische Azidose

  • 94

    Sie versehen Dienst als Notarzt und werden zu einem 55-jährigen Patienten mit seit rund 15 Minuten bestehendem thorakalem Vernichtungsschmerz gerufen. Er war bisher bis auf einen Hypertonus und einen beginnenden Diabetes Mellitus immer gesund, er raucht rund 20 Zigaretten pro Tag. Das nächste Krankenhaus ist rund 10 Minuten entfernt, das nächste Krankenhaus mit Herzkatheter-Bereitschaft jedoch 45 Minuten. Das EKG zeigt das folgende Bild: Welche ist die primäre Vorgangsweise?

    Sie bringen den Patienten umgehend in das 45 Minuten entfernte Krankenhaus mit Herzkatheter-Labor für eine akute Koronarangiographie.

  • 95

    Eine 45-jährige Patientin wurde soeben mit einem metastasiertem Colonkarzinom diagnostiziert und sucht Sie nun in Ihrer Praxis für mehr Auskunft über onkologische Erkrankungen auf. Sie fürchte sich sehr vor den Symptomen, die mit einer Krebserkrankung assoziiert sein können und möchte nun von Ihnen wissen, welche Beschwerden bei onkologischen Patienten am häufigsten auftreten können. Was sollten Sie der Patientin antworten?

    Fatigue

  • 96

    Eine 67-jährige Dame kommt in Ihre Ambulanz und berichtet über progrediente, belastungsabhängige Dyspnoe. Bei näherer Befragung stellt sich heraus, dass kürzlich ihr Gatte verstorben sie, was für die Patientin sehr belastend ist. Ihnen liegt eine Laboranalyse vor: der proBNP-Wert ist mit 800 pg/ml deutlich erhöht; die Schilddrüsenwerte sind im Normbereich. Im Herzultraschall findet sich eine mittelgradig reduzierte linksventrikuläre Pumpfunktion mit apikalen Wandbewegungsstörungen. In der Koronarangiographie finden sich keine signifikanten Stenosen. Die Befundkonstellation deutet am ehesten auf ein Broken-Heart-Syndrom (Tako-Tsubo) hin. Welche Therapie ist diesbezüglich angezeigt? (3 richtige Antworten)

    Betablocker, ACE-Hemmer, Psychologische Unterstützung

  • 97

    Welchen Wert des Low Density Lipoprotein (LDL) streben Sie bei einen Patienten nach stattgefundenem Myokardinfarkt in Hinblick auf die Sekundärprävention an?

    < 55mg/dl

  • 98

    Ein 73-jähriger Mann beobachtet seit 8 Monaten eine langsam zunehmende, schmerzlose, cervikale, supraclavikuläre, und axilläre Lymphadenopathie, das Allgemeinbefinden ist gut. Das durch den Hausarzt veranlasste Blutbild zeigt eine Leukozytose von 113 G/L (4-10 G/L), das rote Blutbild eine milde normozytäre Anämie (12,3 g/dl), die Thrombozytenzahl liegt im oberen Normalbereich. Welche der folgenden Diagnosen trifft am wahrscheinlichsten zu?

    Chronisch lymphatische Leukämie

  • 99

    Im Rahmen eines Herzalarms reanimieren Sie einen 68-jährigen Patienten nach akutem STEMI. Im ersten abgeleiteten EKG bietet sich Ihnen folgendes Bild. Welche lebensrettende Intervention setzen sie zusätzlich zur laufenden Herzdruckmassage und assistierten Beatmung?

    Umgehende Defibrillation

  • 100

    Eine 74-jährige Patientin kommt in Ihre Praxis und legt Ihnen den Befund einer Carotissonographie vor. In diesem ist nebenbefundlich ein 6 mm großer, echoreicher Knoten im Bereich des rechten Schilddrüsenlappens beschrieben. Die Schilddrüsenfunktion (TSH, fT4 und fT3) in einer rezenten Laborkontrolle war unauffällig. Was sollten Sie als nächstes veranlassen?

    Schilddrüsensonographie in 6-12 Monaten