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дерма 6 февраля
100問 • 11ヶ月前
  • Алексей Муха
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    問題一覧

  • 1

    Worum handelt es sich bei einer Porphyria cutanea tar

    Stoffwechselstörung mit Photosensibilisierung

  • 2

    Welche genitalen Schleimhautmanifestationen können durch Chlamydia trachomatis verursacht werden? (3 richtige Antworten)

    Endometritis, Epididymitis, Urethritis

  • 3

    Sie haben bei einem 27-jährigen Mann eine Syphilis im Sekundärstadium diagnostiziert und mit Benzathinpenicillin G 2.4 Mio IE i.m. behandelt. Zu diesem Zeitpunkt findet sich bei dem Patienten ein VDRL-Titer von 1:256. Bei einer Kontrolle nach 6 Monaten findet sich ein VDRL-Titer von 1:128 bei positiven TPPA. Welche möglichen Schlüsse sind aus dieser Befundkonstellation zu ziehen? (2 richtige Antworten)

    Die Therapie war nicht ausreichend., Der Patient hat sich reinfiziert

  • 4

    Ein 40-jähriger Patient sucht Sie wegen einer seit Jahren bestehenden "verfärbten Stelle" im Bereich der 2. Zehe auf (siehe Abbildung). Was ist als nächstes zu unternehmen?

    Durchführung einer exzisionalen Biopsie

  • 5

    Ein 27-jähriger Patient klagt über erhöhte Temperatur und Gliederschmerzen seit ca. einer Woche. Vor zwei Tagen trat plötzlich ein "Hautausschlag" auf, der im Gesicht begann und sich auf den Rumpf (siehe Abbildung) ausbreitete. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Varizellen

  • 6

    Für welche Diagnose spricht unten stehende prototypische Hautläsion?

    Psoriasis vulgaris

  • 7

    Bei einer 57-jährigen Patientin mit einer seit vielen Jahren immunsuppressiv behandelten Dermatomyositis wird ein Cushing-Syndrom diagnostiziert. Was ist die wahrscheinlichste Ursache für das Cushing-Syndrom bei dieser Patientin?

    Glucokortikoidtherapie

  • 8

    Welche der folgenden Beschreibungen ist für die Verteilung von Hautläsionen eines Erythema exudativum multiforme (EEM) typisch?

    Symmetrisch

  • 9

    Bei einer 42-jährigen Patientin finden sich an beiden Unterschenkelstreckseiten subjektiv symptomlose, sich kühl anfühlende derb-pralle orange-bräunliche Ödeme. Es wird eine Biopsie entnommen. In Zusammenschau aus Klinik und Histologie diagnostizieren Sie ein prätibiales Myxödem. Auf welchen der folgenden Laborwerte ist in diesem Zusammenhang besonders zu achten?

    TSH (Thyroidea-stimulierendes Hormon)

  • 10

    Im Sommer wird eine 32-jährige Patientin mit einer in den sonnenexponierten Hautarealen lokalisierten, unscharf begrenzten Dermatitis vorstellig. Anamnestisch wurde wiederholt ein neues Sonnenschutzmittel (LSF 50+) angewendet. Ein Epikutantest (Standard-Reihe, mitgebrachtes Sonnenschutzmittel, Salbengrundlagen, Duftstoffe) liefert ein negatives Ergebnis. Aufgrund von Klinik und Anamnese besteht der Verdacht auf eine photoallergische Reaktion auf das Sonnenschutzmittel. Welche der folgenden diagnostischen Maßnahmen ist am ehesten sinnvoll?

    Photopatch-Test

  • 11

    Welche der folgenden Viren gehören in die Gruppe der Herpesviren? (3 richtige Antworten)

    Varicella-Zoster-Virus, Epstein-Barr-Virus, Zytomegalievirus

  • 12

    Die Histologie eines exzidierten verdächtigen „Muttermals“ ergab die Diagnose eines Melanoms mit einer Tumordicke von 2,1 mm in toto exzidiert? Wie sollten Sie weiter vorgehen? (2 richtige Antworten)

    Veranlassung einer Nachexzision mit einem Sicherheitsabstand von 2 cm, Biopsie der Lymphknoten im Bereich der ableitenden Lymphgefäße

  • 13

    Was sind Charakteristika von seborrhoischen Keratosen? (3 richtige Antworten)

    Sie treten vorwiegend bei älteren Menschen auf., Sie können auch pigmentiert sein., Sie sind gutartige Neubildungen durch epidermale Hyperplasie.

  • 14

    Bei welchen der folgenden Hautkrankheiten ist Juckreiz ein Leitsymptom? (3 richtige Antworten)

    Atopische Dermatitis, Skabies, Lichen ruber planus

  • 15

    Welche der folgenden Hautkrankheiten werden durch Autoimmun-Mechanismen ausgelöst? (3 richtige Antworten)

    Pemphigus vulgaris, Chronisch cutaner Lupus erythematodes, Bullöses Pemphigoid

  • 16

    Ein Patient mit einer allergischen Rhinitis kommt in Ihre Praxis. Welche Tests sind zu veranlassen, um das verursachende Allergen zu bestimmen? (2 richtige Antworten)

    Prick-Test, Radio- Allergo-Sorbent-Test (RAST)

  • 17

    Bei welcher Hautläsion wird die ABC (Asymmetrie, Begrenzung, Colorit)-Regel als Hilfe bei der klinischen Diagnostik angewandt?

    Melanom

  • 18

    Bei einem 72-jährigen Rentner, der mit seiner 60-jährigen Partnerin in einem gemeinsamen Haushalt ohne Kinder lebt, diagnostizieren Sie Skabies. Neben adäquaten Allgemeinmaßnahmen, welche der folgenden Therapien ist für den Patienten und seine Partnerin sinnvoll?

    Lokaltherapie mit 5%-iger Permethrin-Creme

  • 19

    Welches der folgenden bei Acne vulgaris verwendeten Medikamente sollte aufgrund des Risikos einer Hirndrucksteigerung (Pseudotumor cerebri) nicht mit einer systemischen Isotretinoin-Behandlung kombiniert werden?

    Doxycyclin

  • 20

    Eine 34-jährige schwangere Patientin (SSW 30+2) mit Pruritus gravidarum (Schwangerschaftspruritus) wird vorstellig. Welche Therapie ist für diese schwangere Patientin am ehesten für geeignet?

    Phototherapie mit Schmalband-UV-B (NB-UVB)

  • 21

    Welche ist die häufigste Haarerkrankung im Kindesalter?

    Alopecia areata

  • 22

    Ein 71-jähriger Rentner (80 kg Körpergewicht) wird mit einem chronischen Handekzem vorstellig. Welche Form der Therapie über 2 Wochen ist am ehesten empfehlen?

    Lokaltherapie mit cortisonhältiger Salbe

  • 23

    Welche serologische Befundkonstellation spricht für eine Syphilis im Sekundärstadium?

    VDRL 1 : 64, TPHA positiv

  • 24

    Ein 5-jähriges Mädchen entwickelt etwa 2 Wochen nach einem Zeckenbiss ein an Größe zunehmendes Erythem mit zentraler Abblassung. Sie diagnostizieren ein Erytherma chronicum migrans (ECM). Welches therapeutische Verfahren ist für dieses 5-jährige Mädchen am ehesten geeignet?

    Amoxicillin 3 x tgl. 500 mg p.o. über 2 Wochen

  • 25

    Welche der folgenden Effloreszenzen zählen zu den Primäreffloreszenzen? (2 richtige Antworten)

    Papel, Pustel

  • 26

    Ein 5-jähriges Mädchen kommt mit seiner Mutter in die Ambulanz, weil es seit einigen Monaten zunehmend eine "scheckige Haut" (siehe Abb.) im Bereich des Rumpfes und der Arme entwickelt. Sonst gibt die Mutter keine Beschwerden des Kindes an. Bei der Untersuchung fällt Ihnen eine deutliche Verhärtung der betroffenen Areale auf. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?

    Morphea

  • 27

    Ein 49-jähriger Patient kommt in die Ambulanz, weil sich an den Händen und Unterarmen immer wieder Blasen bilden (siehe Abb.) und die Haut in dieser Region insgesamt leicht verletzlich geworden sei und manchmal stark jucke. Bei der Untersuchung fallen Ihnen auch noch Erosionen im Nackenbereich auf, während die Haut im Rumpfbereich unauffällig ist. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Porpyhria cutanea tarda

  • 28

    Eine 26-jährige Patientin kommt in die Ambulanz, weil sie seit einigen Wochen eine zunehmende zentrofaziale Rötung (siehe Abb.). Sie gibt an, dass sie in den letzten Monaten abgeschlagen und antriebslos sei und führt das auf ihre "Blutarmut", die vom Hausarzt bestätigt worden sei, zurück. Anamnestisch gibt sie weiters an, regelmäßig nicht-steroidale Antirheumatika wegen Gelenksschmerzen einzunehmen. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?

    Systemischer Lupus erythematodes

  • 29

    Eine 25-jährige Frau bemerkte zwei Wochen nach ihrem Urlaub auf den Seychellen in der rechten Knöchelregion eine wulstartige Hautveränderung (siehe Abb.). Sie gibt an der betroffenen Stelle einen starken Juckreiz an. Was ist Ihre Blickdiagnose?

    Larva migrans

  • 30

    Bei welcher Hautkrankheit findet sich diese prototypische Läsion (siehe Abb.)?

    Herpes zoster

  • 31

    Eine 45-jährige Frau sucht Sie wegen eines seit 2 Woche bestehenden "Ausschlags" an beiden Unterschenkeln (siehe Abb.) und beiden Armen auf. Anamnestisch gibt sie an, vor 3 Wochen 3 Tage lang Fieber und Halsschmerzen gehabt zu haben. Die rötlichen Hautveränderungen lassen sich mit dem Glasspatel nicht wegdrücken. Welche ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Leukozytoklastische Vaskulitis

  • 32

    Was ist ein wichtiges klinisches Charakteristikum bei Masern?

    Koplik’sche Flecken

  • 33

    Es stellt sich Ihnen eine 67-jährige Patientin mit einem Erysipel des rechten Unterschenkels vor, als mögliche Eintrittspforte findet sich eine Interdigitalmykose. Welcher Keim ist der wahrscheinlichste Erreger des Erysipels?

    Streptococcus pyogenes

  • 34

    An der Stirn eines 67-jährigen Patienten zeigt sich im dermatologischen Status ein nicht schuppender, hautfarbener, zentral eingesunkener Tumor mit erhabenem Randwall und irregulär angeordneten Teleangiektasien. Der Patient berichtet, dass die Läsion im Zentrum abwechselnd immer wieder leicht blutet und verkrustet. Ihre klinische Diagnose lautet:

    Knotiges Basalzellkarzinom

  • 35

    Welche diagnostische Maßnahme ist in der Regel nicht nötig, um die Ursache einer chronischen Urtikaria zu bestimmen?

    Probeexzision

  • 36

    Eine 22-jährige Patientin klagt über Trockenheit, Spannungsgefühl und Brennen im Gesicht, das seit der Anwendung einer cortisonhältigen Feuchtigkeitscreme aufgetreten ist und trotz der mehrmals täglichen Anwendung immer schlimmer wird. Welche Diagnose stellen Sie?

    Periorale Dermatitis

  • 37

    Beim atopischen Ekzem kommt es häufig zu einer bakteriellen Superinfektion der Hautläsionen. Welcher Keim verursacht dies üblicherweise (in >95%)?

    Staphylococcus aureus

  • 38

    Es stellt sich eine 24-jährige Patientin in der 12. Schwangerschaftswoche vor, bei der vor einer Woche ein generalisiertes Exanthem bestehend aus ovalen, erythematösen, randbetonten, colleretteartig schuppenden Hautläsionen aufgetreten ist. Sie stellen die Diagnose einer Pityriasis rosea. Welche Differentialdiagnose müssen Sie noch ausschließen?

    Lues II, Frühsyphilis

  • 39

    Eine 45-jährige Patientin klagt über juckende, gruppiert stehende flache Papeln an den Beugeseiten der Unterarme. Bei der Inspektion der Mundschleimhaut finden sich beidseits buccal weiße, nicht abstreifbare, verzweigte Linien, die der Patientin aber keine Beschwerden bereiten. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Lichen ruber planus

  • 40

    Durch welche klassische Trias ist der Morbus Reiter charakterisiert?

    Urethritis, Arthritis, Konjunktivitis

  • 41

    Eine 60-jährige Patientin präsentiert sich mit deutlicher Rötung und papulopustulösen Effloreszenzen im Bereich der Stirn, Nase und Wangen. Anamnestisch bestehen die Papeln und oberflächlichen Pusteln seit mehreren Monaten in zunehmender Ausprägung, die Rötung des Gesichts hat innerhalb der letzten Jahre stetig zugenommen. Die Patientin gibt an, dass schon seit langem eine Neigung zu flush-artiger Rötung des Gesichts bestanden habe. Im Laufe der Zeit entstanden fleckig verdichtete Teleangiektasien, die sich in den weiteren Jahren immer mehr ausbreiteten. Zuletzt entstanden die nun vorliegenden papulopustulösen Effloreszenzen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Rosacea

  • 42

    Vitiligo ist manchmal assoziiert mit einer Autoimmunerkrankung welches Organs?

    Schilddrüse

  • 43

    Welche der folgenden Hautkrankheiten kommt durch die erworbene, lokal begrenzte Zerstörung der Melanozyten zustande?

    Vitiligo

  • 44

    Es stellt sich Ihnen ein 7-jähriger Patient mit palpabler Purpura in symmetrischer Verteilung an den Beinen und am Gesäß vor. Die Mutter berichtet, dass den Hautveränderungen ein Infekt der oberen Atemwege vorangegangen sei. Sie entnehmen eine Hautbiopsie. In der mikroskopischen Untersuchung mittels direkter Immunfluoresz zeigen sich Ablagerungen von IgA an den Gefäßen. An welcher Krankheit leidet der Patient?

    Purpura Schönlein-Henoch

  • 45

    Bei einer jungen Frau finden sich multiple, druckdolente, erythematöse subkutane Knoten prätibial an beiden Unterschenkeln. Sie hat erhöhte Temperatur, fühlt sich abgeschlagen und klagt über Gelenksschmerzen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Erythema nodosum

  • 46

    Wie kann man beim Ulcus durum (Primäraffekt einer Syphilis) innerhalb von weniger als einer Stunde die Verdachtsdiagnose sichern?

    Dunkelfelduntersuchung des Reizsekrets

  • 47

    Was ist die Therapie der Wahl beim Frühsyphilis?

    Benzathin-Penicillin G 2,4 Millionen IE i.m. als Einzeldosis (ED)

  • 48

    Welche Therapie empfehlen Sie den Eltern eines 2-jährigen Kleinkindes mit bisher unbehandeltem Naevus flammeus der linken Gesichtshälfte (siehe Abb.)?

    Laserbehandlung mit gepulstem Farbstofflaser

  • 49

    Eine 45-jährige Patientin präsentiert sich mit einer einseitigen Schwellung des linken Beins. Anamnestisch besteht die Schwellung seit 2 Tagen und trat nach Heimkehr von einer mehrstündigen Busfahrt auf. Eine Blutuntersuchung zeigt ein D-Dimer von 5 μg/ml. Eine nachfolgende Ultraschalluntersuchung zeigt eine tiefe Beinvenenthrombose der V. poplitea. Welche Therapie leiten Sie ein?

    Lokale Kompressionstherapie, Beginn einer s.c. niedermolekularen Heparintherapie

  • 50

    Bei einem Patienten wurde am Oberarm ein malignes Melanom mit einer Tumordicke nach Breslow von 0,6 mm knapp im Gesunden exzidiert. Welches Vorgehen ist adäquat?

    Nachexzision mit 1 cm Sicherheitsabstand

  • 51

    Welche der folgenden Faktoren spielt sowohl bei der Entstehung als auch bei der Progression epithelialer Hauttumore keine Rolle?

    Faktor V Leyden Mutation

  • 52

    Eine Patientin mittleren Alters stellt sich bei Ihnen vor, da sie an beiden Ober- und Unterlidern Xanthelasmen hat (siehe Abb.). Diese sind zwar klinisch symptomlos, beeinträchtigen die Patientin jedoch aufgrund des kosmetischen Erscheinungsbildes. Die Patientin gibt an, dass auch ihre Mutter unter solchen Veränderungen gelitten habe. Sie veranlassen eine weitere Untersuchung der Patientin, um eine internistische Erkrankung ausschließen zu können. Welche davon ist mit Xanthelasmen assoziiert?

    Hypercholesterinämie

  • 53

    Ein 15-jähriges Mädchen stellt sich in der Ambulanz aufgrund neu aufgetretener Hauttumoren vor. Bei der Untersuchung finden Sie multiple hautfarbene, weiche halbkugelige kutane Knoten mit glatter Oberfläche, die im Laufe der letzten Monate aufgetreten sind. Zusätzlich fallen Ihnen einige Café-au-lait Flecken am Stamm und den unteren Extremitäten auf, diese sind anamnestisch bereits seit frühester Kindheit vorhanden. Ansonsten sehen Sie am Integument keinerlei Auffälligkeiten und das Mädchen gibt an, bisher immer gesund gewesen zu sein. An welcher Erkrankung leidet die Patientin mit großer Wahrscheinlichkeit?

    Neurofibromatose

  • 54

    Ein 56-jähriger Patient leidet an einer akuten Infektion der Lymphspalten und -gefäße des rechten Unterschenkels. Haupterreger des Erysipel ist/sind:

    Streptokokken

  • 55

    Eine 41-jährige Patientin leidet seit über 12 Jahren an einer ausgeprägten Psoriasis vulgaris mit starkem Kopfhaut- und Nagelbefall. Von welcher Therapie wird die Patientin wohl am ehesten profitieren?

    Systemische Therapie mit einem TNF-α-Blocker

  • 56

    Ein 32-jähriger Patient berichtet über ein Brennen der Harnröhre, welches erstmals ungefähr 5 Tage nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einer unbekannten Person aufgetreten ist. Bei der Inspektion zeigt sich zusätzlich ein eitriger, gelb-grünlicher Urethralausfluss. Welche Untersuchungen führen Sie durch? (2 richtige Antworten)

    Methylenblau-/Gram-gefärbtes Ausstrichpräparat, Gonokokkenkultur

  • 57

    Eine 26-jährige Patientin kommt mit Bläschen an der linken Wange und dem Verdacht einer Herpes-simplex-Virus Infektion in die Ambulanz. Ein Ausstrichpräparat vom Blasengrund zur Darstellung akantholytischer Zellen sowie von Riesenzellen und somit ein wichtiger Schritt zur Diagnosefindung ist:

    Der Tzanck Test

  • 58

    Ein 20-jähriger Patient präsentiert sich mit generalisierten, stammbetonten, erythrosquamösen Effloreszenzen. Die Einzelläsionen haben einen Durchmesser von 2 bis 4 mm, sind scharf begrenzt und weisen eine grob lamelläre, locker anhaftende Schuppung auf. Anamnestisch bestehen die Effloreszenzen seit einigen Tagen und traten etwa 10 Tage nach der erfolgreichen antibiotischen Therapie einer Streptokokkenpharyngitis auf. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Psoriasis guttata

  • 59

    Ein 20-jähriger Patient präsentiert sich mit generalisierten, stammbetonten, erythrosquamösen Effloreszenzen. Die Einzelläsionen haben einen Durchmesser von 2 bis 4 mm, sind scharf begrenzt und weisen eine grob lamelläre, locker anhaftende Schuppung auf. Anamnestisch bestehen die Effloreszenzen seit einigen Tagen und traten etwa 10 Tage nach der erfolgreichen antibiotischen Therapie einer Streptokokkenpharyngitis auf. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Psoriasis guttata

  • 60

    Eine 24-jährige Patientin zeigt Ihnen ein stammbetontes Exanthem mit hellroten, ovalären Plaques mit randständiger, zentralwärts gerichterer Schuppenkrause. Die Patientin deutet während der Untersuchung auf die größte vorhandene Einzeleffloreszenz und macht Sie darauf aufmerksam dass diese zuerst auftrat und für kurze Zeit als einzige Effloreszenz bestand. Erst kurz darauf entstanden alle anderen Effloreszenzen. Es besteht ein milder Pruritus. An welche Diagnose denken Sie?

    Pityriasis rosea

  • 61

    Welche der folgenden / gennanten 2008-07 Hauterscheinungen ist keine Manifestationsform der Psoriasis?

    Disseminierte Bläschen auf erythematösen Grund

  • 62

    Eine 67-jährige Patientin sucht die Ambulanz auf, da während eines Kurzurlaubes in Sizilien schon seit längerem bestehende Hautveränderungen erneut exacerbiert sind. An den lichtexponierten Körperstellen fallen Ihnen multiple, anulär konfigurierte, randbetonte, erythematöse, schuppende Herde auf. In den von der Patientin mitgebrachten Laborbefunden fällt Ihnen als einzige Abweichung das Vorhandensein von Ro-Antikörpern auf. An welcher Erkrankung leidet die Patientin?

    Subakut kutaner Lupus erythematodes

  • 63

    Ein 26-jähriger Patient wird vorstellig mit Fieber, Halsschmerzen, generalisierter Lymphknotenschwellung, insbesondere an Hals und Nacken, sowie Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Sie verordnen dem Patienten eine antibiotische Therapie mit einem Kombinationspräparat (Amoxicillin/Clavulansäure). Es zeigt sich im Verlauf eine gewisse Besserung der Symptome jedoch stellt sich nach knapp einer Woche ein generalisiertes makulopapulöses Exanthem dar. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

    Mononukleose

  • 64

    Ein junger Mann stellt sich in der Ambulanz aufgrund von Hautveränderungen an Handflächen und Fußsohlen vor, die plötzlich aufgetreten sind. Dabei handelt es sich um erythematöse, münzgroße Plaques, bei den meisten ist zentral bereits eine Bulla erkennbar. Es imponiert ein schießscheibenartiger Aspekt. Zusätzlich besteht eine milde erosive Cheilitis. Auch einzelne Erosionen an der Mundschleimhaut sind vorhanden. Auf Ihre Nachfrage gibt der Patient an, vor kurzem ein Rezidiv eines Herpes simplex labialis durchgemacht zu haben. Woran ist der Patient am wahrscheinlichsten erkrankt?

    Erythema exsudativum multiforme

  • 65

    Ein 34-jähriger Patient präsentiert sich mit starkem generalisiertem Juckreiz, welcher insbesondere nachts unter Einwirkung von Bettwärme unerträglich wird. Im Hautstatus zeigen sich im Bereich der Interdigitalregion der Finger, perimammilär, periumbilikal sowie genital zum Teil aufgekratzte Papeln und Knoten. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

    Skabies

  • 66

    Ein 56-jähriger Patient präsentiert sich mit einer einseitigen Schwellung des linken Beins. Das Bein ist nicht überwärmt, der Unterschenkel ist dorsal druckschmerzhaft. Anamnestisch besteht die Schwellung seit 3 Tagen. Der Patient gibt zudem an, dass es seit einigen Monaten immer wieder zum Auftreten von beidseitigen Beinödemen kommt, eine Venenstatusuntersuchung vor 2 Monaten zeigte einen regulären Befund, eine EKG Untersuchung beim praktischen Arzt vor 1 Monat zeigte einen inkompletten Rechtsschenkelblock. Eine weiterführende internistische Abklärung wurde bisher aus Zeitgründen nicht durchgeführt. Sie veranlassen eine Blutabnahme, hierbei zeigt sich ein D-Dimer von 5 μg/ml (Normalwert < 0,5 μg/ml), sowie ein C-reaktives Protein von 0,2 mg/dl (Normalwert < 1 mg/dl). Welche Erkrankung liegt hier am ehesten vor?

    Tiefe Beinvenenthrombose

  • 67

    Ein Patient kommt nach Biopsie einer suspekten Hautveränderung des Stamms zur Befundbesprechung. Im vorliegenden histologischen Befund zeigt sich ein Basalzellkarzinom und in Zusammenschau mit der Klinik wird die Diagnose Rumpfhautbasaliom gestellt. Welches Vorgehen ist angezeigt? (3 richtige Antworten)

    Excision des Hauttumors, Lokaltherapie mit Imiquimod-Creme, Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff

  • 68

    Ein 44-jähriger Patient kommt mit dem Verdacht einer Tinea corporis in die Ambulanz. Der rasche direkte Erregernachweis erfolgt mit dem:

    Kalilaugenpräparat (KOH)

  • 69

    Ein kleines Mädchen entwickelt 2 Wochen nach der Geburt Bläschen entlang der Blaschko-Linien an verschiedenen Stellen des Körpers. Diese Bläschen wandeln sich innerhalb weniger Wochen in hypertrophe verruköse Läsionen um und heilen schließlich hyperpigmentiert ab. Ihre klinische Diagnose lautet:

    Incontinentia pigmenti

  • 70

    Eine 22-jährige Patientin sucht mit folgender in den letzten Wochen aufgetretener Symptomatik die dermatologische Ambulanz auf: Gelenksschmerzen seit einigen Monaten, persistierendes Erythem der Nase und beider Wangen seit ihrem Tunesienaufenthalt vor 2 Wochen sowie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Fieber und Müdigkeit seit mehreren Wochen. Welche Untersuchungen führen Sie durch? (2 richtige Antworten)

    Bestimmung von antinukleären Antikörpern, Bestimmung von Antiphospholipid-Antikörpern

  • 71

    Eine 55-jährige Patientin mit Herpes zoster wird stationär aufgenommen. Betroffen ist der 1. Ast des Nervus trigeminus rechts. Die Patientin hat ausgeprägte Schmerzen in diesem Bereich. Welche Maßnahmen setzen Sie? (3 richtige Antworten)

    Analgetische Therapie, Virustatische Therapie, Veranlassung einer Begutachtung durch den Augenarzt

  • 72

    Bei einer 37-jährigen Patientin bestehen konfluierende, generalisierte, scharf begrenzte schuppende orangerote Exantheme am Stamm und den Extremitäten. Immer wieder finden sich Inseln unbefallener Haut. Die Exantheme sind weitgehend symptomfrei. Die Patientin berichtet dass die Hautveränderungen als kleine orangerote follikuläre hyperkeratotische Papeln begannen welche sich zunehmend ausdehnten und konfluierten. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Pityriasis rubra pilaris

  • 73

    Wie nennt man die Induktion von Psoriasisherden durch externe mechanische Reize?

    Köbner-Phänomen

  • 74

    Ein Patient leidet seit Jahren unter symptomlosen, hypopigmentierten Flecken an beiden Händen und im Gesicht, die langsam an Größe zunehmen. Zusätzlich besteht eine Poliose. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Vitiligo

  • 75

    Bei einer 25-jährigen Patientin besteht seit einigen Wochen ein symmetrisches hellrotes Erythem der Wangen, über dem Nasenrücken konfluierend. Weiters gibt die Patientin seit kurzem bestehende symmetrisch lokalisierte und episodenhaft verlaufende Polyarthralgien vor allem der Knie-, Hand- und Interphalangealgelenke an. Eine Blutuntersuchung ergibt eine Leukopenie und deutlich erhöhte Antinukleäre Antikörper sowie Anti-Nativ-DNAAntikörper. Im 24-h-Harn zeigt sich zudem eine ausgeprägte Proteinurie. Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    Systemischer Lupus erythematodes

  • 76

    Eine 45-jährige Patientin präsentiert sich mit einer einseitigen Schwellung des linken Beins. Das Bein wirkt nicht überwärmt, der Unterschenkel ist dorsal druckschmerzhaft. Anamnestisch besteht die Schwellung seit 2 Tagen und trat nach Heimkehr von einer mehrstündigen Busfahrt auf. Eine Blutuntersuchung zeigt folgende Werte: • D-Dimer: 5 μg/ml (< 0,5 μg/ml) • CRP von 0,2 mg/dl (< 1 mg/dl) Welche Erkrankung liegt hier am ehesten vor?

    Tiefe Beinvenenthrombose

  • 77

    Ein Patient mit bizarr polyzyklisch, rasch wandernden figurierten Erythemen im Bereich des Unterbauchs erhält von seinem Dermatologen die Diagnose Erythema gyratum repens. Der Patient hat daraufhin bereits ausführliche Internetrecherchen über assoziierte Erkrankungen betrieben und möchte nun von Ihnen wissen, welche Erkrankungen tatsächlich mit dieser Diagnose assoziiert sind. Was geben Sie zur Antwort?

    Neoplasien, insbesondere solide Tumore oder Lymphome

  • 78

    Bei einem 38-jährigen Patienten bestehen seit mehreren Wochen eine unscharf begrenzte bräunlich-schwarze Pigmentierung beider Axillen sowie der Inguinal- und Halsregion mit papulös-verruköser Hyperplasie und lichenifizierter Hauttextur. Die Hautveränderungen sind völlig symptomfrei. Bei dem Patienten wurde vor kurzem ein Adenokarzinom des Magens diagnostiziert. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Acanthosis nigricans

  • 79

    Eine alte Dame kommt in Ihre Sprechstunde, da sie im Gesicht und an den Handrücken sowie den Unterarmen multiple raue Stellen hat, die trotz regelmäßiger Anwendung von blander Pflege keine Besserungstendenz zeigen. Diese Rauigkeiten sind gut tastbar, teilweise zart erythematös bis bräunlich und schuppend, teilweise kaum sichtbar. Daneben fallen Ihnen zahlreiche senile Lentigines auf. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Aktinische Keratosen

  • 80

    Eine 23-jährige Patientin mit bekannter atopischer Dermatitis präsentiert sich mit zum Teil impetiginisierten, disseminierten Bläschen an Ober- und Unterlippe, perioral sowie beidseits im Bereich des Halses und des Dekolletes. Einige der Bläschen erscheinen geplatzt und haben kleine ausgestanzt wirkende Ulcerationen hinterlassen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Ekzema herpeticatum

  • 81

    Eine 22-jährige Schwangere im 1. Trimenon hat vor 2 Tagen ihren Großvater besucht, der einen Herpes zoster mit frischen Bläschen im Bereich des 1. Trigeminusastes rechts hatte. Sie sucht nun einen Arzt auf und möchte wissen, ob dieser Kontakt für sie Folgen haben kann und wenn ja, welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Wie gehen Sie vor?

    Sie fragen die Schwangere, ob sie bereits als Kind Varicellen hatte, da sie in diesem Fall geschützt ist.

  • 82

    Ein Patient stellt sich mit fünf randbetonten, zentral abgeblassten ringförmigen Erythemen am rechten Oberschenkel sowie am rechten und linken Arm vor. Anamnestisch lässt sich erheben, dass der Patient ein leidenschaftlicher Pilzsammler ist, die letzte Pilzmahlzeit allerdings bereits 3 Wochen zurückliegt. Die Hautläsionen begannen als einzelner rötlichlivider Fleck am rechten Oberschenkel, der sich langsam peripher ausbreitete und sich im Zentrum gänzlich zurückbildete. Etwa 14 Tage nach Auftreten des ersten Flecks bemerkte der Patient die weiteren Läsionen am Arm. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?

    Erythema chronicum migrans

  • 83

    Ein Patient ersucht Sie um Ausstellung eines Rezepts für eine Kortisonsalbe um die Therapie eines Ekzems an seinem rechten Handrücken fortsetzen zu können. Die vom Patienten gezeigte Hautveränderung stellt sich als großflächiger, verruköser, hyperkeratotischer, rötlichlivider, granulomatös-entzündlicher Plaque dar. Im weiteren Gespräch erfahren Sie, dass diese Hautveränderung bereits seit mehreren Monaten besteht und seither mit der kurz nach Erstauftreten der Läsion verordneten Kortisonsalbe behandelt wird. Es hat sich bisher jedoch noch kein wesentlicher Therapieerfolg eingestellt. Weiters gibt der Patient an, dass er zunächst vermutet hatte, die danach als Ekzem erstdiagnostizierte Hautveränderung sei möglicherweise als Folge einer Verletzung beim Reinigen seines Aquariums entstanden. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?

    Mykobakterium marinum Infektion

  • 84

    Der Nachweis einer Kontaktallergie erfolgt durch:

    Epikutantest

  • 85

    Ein Patient kommt zur Begutachtung mit ausgedehnten Erosionen der Mundschleimhaut. Anamnestisch bestehen die Läsionen bereits seit Monaten im Wechsel zwischen Besserung und Rezidiv. Zudem beschreibt der Patient eine seit längerem bestehende heisere Stimme. Sämtliche Versuche mit diversen Lokaltherapien waren bisher erfolglos. Das restliche Integument ist zum Zeitpunkt der Untersuchung völlig erscheinungsfrei. Sie veranlassen eine Biopsie der Schleimhaut und eine Blutabnahme. In den Befunden zeigt sich in der histologischen Aufarbeitung eine epidermale, suprabasale Spaltbildung und in den Blutbefunden finden sich Antikörper gegen Desmoglein-3. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Pemphigus vulgaris

  • 86

    Bei einer 32-jährigen Patientin bestehen seit einer Woche erythematöse kokardenförmige Effloreszenzen an beiden Händen. Anamnestisch traten diese Hautveränderungen im Verlauf einer Herpes simplex Virusinfektion auf. Wie lautet Ihre klinische Diagnose?

    Erythema exsudativum multiforme

  • 87

    Ein Patient erzählt Ihnen von einem vor einiger Zeit bemerkten, schmerzlosen Ulcus im Genitalbereich, welches nun jedoch abgeheilt ist, und möchte von Ihnen wissen, was denn das gewesen sein könnte. Welche Differentialdiagnose ziehen Sie in Betracht?

    Syphillitischer Primäraffekt

  • 88

    Ein 65-jähriger Patient kommt zur Befundbesprechung nach duplexsonographischer Venenstatusuntersuchung. In dem vorliegenden Befund zeigt sich eine Stammvarikose der Vena saphena magna des rechten Beins. Der Patient selbst zeigt sich völlig beschwerdefrei. Welches weitere Vorgehen ist angezeigt? (3 richtige Antworte

    Verordnung von Kompressionsstrümpfen der Kompressionsklasse II, Endovaskuläre Lasertherapie der Vena saphena magna, Duplexgezielte Schaumsklerosierung der Vena saphena magna

  • 89

    Eine Patientin kommt nach Primärexzision einer suspekten pigmentierten Läsion mit folgendem histologischen Befund zur Befundbesprechung zu Ihnen: Superfiziell spreitendes Melanom (Clark IV, Breslow 1,3 mm). Wie gehen Sie vor?

    Nachresektion mit 2 cm Sicherheitsabstand und Sentinelbiopsie

  • 90

    Welche klinische Konsequenz ergibt sich, wenn bei der Untersuchung eines Sentinellymphknotens (Wächterlymphknoten) Mikrometastasen eines Melanoms gefunden werden?

    Alle Lymphknoten dieser Region werden operativ entfernt.

  • 91

    Ein Patient zeigt Ihnen vorwiegend im Nacken und oberen Rumpfbereich lokalisierte multiple, runde, scharf begrenzte, pityriasiform schuppende, zum Teil konfluierende hell- bis dunkelbraune Flecken. Diese zeigen sich völlig symptomfrei. Sie suspizieren eine Pilzinfektion und verordnen dem Patienten eine antimykotische Lokaltherapie. Derselbe Patient kommt nach seinem Sommerurlaub am Meer wieder zu Ihnen und präsentiert nun hypopigmentierte Herde an den Stellen der bei der Erstvorstellung gezeigten Läsionen – Schuppen sind keine mehr vorhanden. Der Patient gibt an, die von Ihnen damals verordnete Lokaltherapie durchgeführt zu haben. Welche Diagnose stellen Sie?

    Pityriasis versicolor

  • 92

    In der Ambulanz stellt sich eine 21-jährige Patientin wegen Hautveränderungen im Genitalbereich vor, die vor 24 Stunden aufgetreten sind. Sie bestehen aus kleinen disseminierten Vesikeln auf erythematösem Grund. Zusätzlich tasten Sie links inguinal leicht vergrößerte Lymphknoten, die druckdolent sind. Sie vermuten eine Infektion mit dem Herpes-Simplex- Virus. Um Ihre Verdachtsdiagnose weiter abzusichern, führen Sie einen Tzanck-Test durch. Was können Sie auf dem Abstrich (siehe Abbildung) bei richtiger Verdachtsdiagnose typischerweise erkennen?

    Multinukleäre Riesenzellen

  • 93

    Ein 28-jähriger nierentransplantierter Patient stellt sich bei Ihnen mit multiplen, weichen, hautfarbenen Papeln im Inguinal- und Anogenitalbereich vor. Bei genauerer Betrachtung fällt Ihnen bei jeder dieser Papeln eine zentrale Eindellung auf (siehe Abbildung). Laut Patient sind die Papeln völlig asymptomatisch. Was diagnostizieren Sie?

    Mollusca contagiosa

  • 94

    Ein 24-jähriger Mann präsentiert sich mit multiplen kleinen erythematösen schuppenden Papeln und Plaques. Die Hautveränderungen sind auf den Stamm und die proximalen Extremitäten begrenzt. Anamnestisch sind sie innerhalb weniger Tage nachdem der Patient eine Streptokokkenpharyngitis durchgemacht hatte aufgetreten. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Psoriasis guttata

  • 95

    Eine 40-jährige Patientin berichtet über eine seit mehreren Wochen zunehmende körperliche Schwäche. Es besteht zudem seit einer Woche ein livides Erythem am oberen Thorax, Hals und Gesicht. Es zeigen sich weiters flache livide Papeln über den Streckseiten der Fingerknöchel beider Hände sowie periunguale Teleangiektasien. Eine Blutuntersuchung zeigt, dass Aldolase und Kreatinkinase stark erhöht sind. Ihre Verdachtsdiagnose lautet:

    Dermatomyositis

  • 96

    Die Therapie der ausgedehnten Vitiligo erfolgt durch:

    Photochemotherapie

  • 97

    Nach erfolgreich behandelter Syphilis der Mutter im ersten Trimenon der Schwangerschaft zeigt das Neugeborene nun eine reaktive Syphilisserologie (IgM negativ). Wie lautet Ihre Empfehlung zum weiteren Management?

    Keine Therapie, Serologische Verlaufskontrollen

  • 98

    Ein Patient kommt nach Diagnose und erfolgter Therapie einer Gonorrhoe mit einer p. o. Einmaldosis von 400mg Cefixim zu der terminisierten Kontrolluntersuchung nach 10 Tagen. Er lässt Sie sogleich wissen, dass die verabreichte Therapie nicht erfolgreich war, da die Symptome der Dysurie und des urethralen Fluors zwar kurz nach der Therapie verschwanden aber 2–3 Tage danach wieder auftraten und nun nach wie vor bestehen. Tatsächlich zeigen sich in der Gramfärbung des urethralen Abstrichs massenhaft Leukozyten. Intrazelluläre gram-negative Diplokokken können keine gefunden werden und die Kultur auf Gonokokken ist negativ. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Nichtgonorrhoische Urethritis (NGU)

  • 99

    Ein 41-jähriger Patient stellt sich bei Ihnen mit einem erbsgroßen Tumor am Haaransatz occipital vor. Der Tumor ist nach einem Bagatelltrauma vor 5 Wochen plötzlich aufgetreten. Beim Kämmen hat der Tumor bereits einige Male geblutet. Es handelt sich um einen erythematös-lividen Knoten mit glatter Oberfläche, an der schmalen Basis befinden sich Fibrinauflagerungen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose? [/ Der Patient ist sehr besorgt. Was diagnostizieren Sie? 2011-07]

    Granuloma pyogenicum

  • 100

    Ein 34-jähriger Patient präsentiert sich mit Schmerzen im dorsalen rechten Unterschenkel. Sie können weder eine Seitendifferenz im Umfang des Unterschenkels noch ein Beinödem feststellen. Eine von Ihnen veranlasste Blutuntersuchung zeigt ein D-Dimer von 1,8 μg/ml (Normalwert < 0,5 μg/ml). In der anschließenden duplexsonographischen Untersuchung zeigt sich eine kurzstreckige Thrombose der Vena saphena parva des rechten Beins. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Thrombophlebitis

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    Алексей Муха

    問題一覧

  • 1

    Worum handelt es sich bei einer Porphyria cutanea tar

    Stoffwechselstörung mit Photosensibilisierung

  • 2

    Welche genitalen Schleimhautmanifestationen können durch Chlamydia trachomatis verursacht werden? (3 richtige Antworten)

    Endometritis, Epididymitis, Urethritis

  • 3

    Sie haben bei einem 27-jährigen Mann eine Syphilis im Sekundärstadium diagnostiziert und mit Benzathinpenicillin G 2.4 Mio IE i.m. behandelt. Zu diesem Zeitpunkt findet sich bei dem Patienten ein VDRL-Titer von 1:256. Bei einer Kontrolle nach 6 Monaten findet sich ein VDRL-Titer von 1:128 bei positiven TPPA. Welche möglichen Schlüsse sind aus dieser Befundkonstellation zu ziehen? (2 richtige Antworten)

    Die Therapie war nicht ausreichend., Der Patient hat sich reinfiziert

  • 4

    Ein 40-jähriger Patient sucht Sie wegen einer seit Jahren bestehenden "verfärbten Stelle" im Bereich der 2. Zehe auf (siehe Abbildung). Was ist als nächstes zu unternehmen?

    Durchführung einer exzisionalen Biopsie

  • 5

    Ein 27-jähriger Patient klagt über erhöhte Temperatur und Gliederschmerzen seit ca. einer Woche. Vor zwei Tagen trat plötzlich ein "Hautausschlag" auf, der im Gesicht begann und sich auf den Rumpf (siehe Abbildung) ausbreitete. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Varizellen

  • 6

    Für welche Diagnose spricht unten stehende prototypische Hautläsion?

    Psoriasis vulgaris

  • 7

    Bei einer 57-jährigen Patientin mit einer seit vielen Jahren immunsuppressiv behandelten Dermatomyositis wird ein Cushing-Syndrom diagnostiziert. Was ist die wahrscheinlichste Ursache für das Cushing-Syndrom bei dieser Patientin?

    Glucokortikoidtherapie

  • 8

    Welche der folgenden Beschreibungen ist für die Verteilung von Hautläsionen eines Erythema exudativum multiforme (EEM) typisch?

    Symmetrisch

  • 9

    Bei einer 42-jährigen Patientin finden sich an beiden Unterschenkelstreckseiten subjektiv symptomlose, sich kühl anfühlende derb-pralle orange-bräunliche Ödeme. Es wird eine Biopsie entnommen. In Zusammenschau aus Klinik und Histologie diagnostizieren Sie ein prätibiales Myxödem. Auf welchen der folgenden Laborwerte ist in diesem Zusammenhang besonders zu achten?

    TSH (Thyroidea-stimulierendes Hormon)

  • 10

    Im Sommer wird eine 32-jährige Patientin mit einer in den sonnenexponierten Hautarealen lokalisierten, unscharf begrenzten Dermatitis vorstellig. Anamnestisch wurde wiederholt ein neues Sonnenschutzmittel (LSF 50+) angewendet. Ein Epikutantest (Standard-Reihe, mitgebrachtes Sonnenschutzmittel, Salbengrundlagen, Duftstoffe) liefert ein negatives Ergebnis. Aufgrund von Klinik und Anamnese besteht der Verdacht auf eine photoallergische Reaktion auf das Sonnenschutzmittel. Welche der folgenden diagnostischen Maßnahmen ist am ehesten sinnvoll?

    Photopatch-Test

  • 11

    Welche der folgenden Viren gehören in die Gruppe der Herpesviren? (3 richtige Antworten)

    Varicella-Zoster-Virus, Epstein-Barr-Virus, Zytomegalievirus

  • 12

    Die Histologie eines exzidierten verdächtigen „Muttermals“ ergab die Diagnose eines Melanoms mit einer Tumordicke von 2,1 mm in toto exzidiert? Wie sollten Sie weiter vorgehen? (2 richtige Antworten)

    Veranlassung einer Nachexzision mit einem Sicherheitsabstand von 2 cm, Biopsie der Lymphknoten im Bereich der ableitenden Lymphgefäße

  • 13

    Was sind Charakteristika von seborrhoischen Keratosen? (3 richtige Antworten)

    Sie treten vorwiegend bei älteren Menschen auf., Sie können auch pigmentiert sein., Sie sind gutartige Neubildungen durch epidermale Hyperplasie.

  • 14

    Bei welchen der folgenden Hautkrankheiten ist Juckreiz ein Leitsymptom? (3 richtige Antworten)

    Atopische Dermatitis, Skabies, Lichen ruber planus

  • 15

    Welche der folgenden Hautkrankheiten werden durch Autoimmun-Mechanismen ausgelöst? (3 richtige Antworten)

    Pemphigus vulgaris, Chronisch cutaner Lupus erythematodes, Bullöses Pemphigoid

  • 16

    Ein Patient mit einer allergischen Rhinitis kommt in Ihre Praxis. Welche Tests sind zu veranlassen, um das verursachende Allergen zu bestimmen? (2 richtige Antworten)

    Prick-Test, Radio- Allergo-Sorbent-Test (RAST)

  • 17

    Bei welcher Hautläsion wird die ABC (Asymmetrie, Begrenzung, Colorit)-Regel als Hilfe bei der klinischen Diagnostik angewandt?

    Melanom

  • 18

    Bei einem 72-jährigen Rentner, der mit seiner 60-jährigen Partnerin in einem gemeinsamen Haushalt ohne Kinder lebt, diagnostizieren Sie Skabies. Neben adäquaten Allgemeinmaßnahmen, welche der folgenden Therapien ist für den Patienten und seine Partnerin sinnvoll?

    Lokaltherapie mit 5%-iger Permethrin-Creme

  • 19

    Welches der folgenden bei Acne vulgaris verwendeten Medikamente sollte aufgrund des Risikos einer Hirndrucksteigerung (Pseudotumor cerebri) nicht mit einer systemischen Isotretinoin-Behandlung kombiniert werden?

    Doxycyclin

  • 20

    Eine 34-jährige schwangere Patientin (SSW 30+2) mit Pruritus gravidarum (Schwangerschaftspruritus) wird vorstellig. Welche Therapie ist für diese schwangere Patientin am ehesten für geeignet?

    Phototherapie mit Schmalband-UV-B (NB-UVB)

  • 21

    Welche ist die häufigste Haarerkrankung im Kindesalter?

    Alopecia areata

  • 22

    Ein 71-jähriger Rentner (80 kg Körpergewicht) wird mit einem chronischen Handekzem vorstellig. Welche Form der Therapie über 2 Wochen ist am ehesten empfehlen?

    Lokaltherapie mit cortisonhältiger Salbe

  • 23

    Welche serologische Befundkonstellation spricht für eine Syphilis im Sekundärstadium?

    VDRL 1 : 64, TPHA positiv

  • 24

    Ein 5-jähriges Mädchen entwickelt etwa 2 Wochen nach einem Zeckenbiss ein an Größe zunehmendes Erythem mit zentraler Abblassung. Sie diagnostizieren ein Erytherma chronicum migrans (ECM). Welches therapeutische Verfahren ist für dieses 5-jährige Mädchen am ehesten geeignet?

    Amoxicillin 3 x tgl. 500 mg p.o. über 2 Wochen

  • 25

    Welche der folgenden Effloreszenzen zählen zu den Primäreffloreszenzen? (2 richtige Antworten)

    Papel, Pustel

  • 26

    Ein 5-jähriges Mädchen kommt mit seiner Mutter in die Ambulanz, weil es seit einigen Monaten zunehmend eine "scheckige Haut" (siehe Abb.) im Bereich des Rumpfes und der Arme entwickelt. Sonst gibt die Mutter keine Beschwerden des Kindes an. Bei der Untersuchung fällt Ihnen eine deutliche Verhärtung der betroffenen Areale auf. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?

    Morphea

  • 27

    Ein 49-jähriger Patient kommt in die Ambulanz, weil sich an den Händen und Unterarmen immer wieder Blasen bilden (siehe Abb.) und die Haut in dieser Region insgesamt leicht verletzlich geworden sei und manchmal stark jucke. Bei der Untersuchung fallen Ihnen auch noch Erosionen im Nackenbereich auf, während die Haut im Rumpfbereich unauffällig ist. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Porpyhria cutanea tarda

  • 28

    Eine 26-jährige Patientin kommt in die Ambulanz, weil sie seit einigen Wochen eine zunehmende zentrofaziale Rötung (siehe Abb.). Sie gibt an, dass sie in den letzten Monaten abgeschlagen und antriebslos sei und führt das auf ihre "Blutarmut", die vom Hausarzt bestätigt worden sei, zurück. Anamnestisch gibt sie weiters an, regelmäßig nicht-steroidale Antirheumatika wegen Gelenksschmerzen einzunehmen. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?

    Systemischer Lupus erythematodes

  • 29

    Eine 25-jährige Frau bemerkte zwei Wochen nach ihrem Urlaub auf den Seychellen in der rechten Knöchelregion eine wulstartige Hautveränderung (siehe Abb.). Sie gibt an der betroffenen Stelle einen starken Juckreiz an. Was ist Ihre Blickdiagnose?

    Larva migrans

  • 30

    Bei welcher Hautkrankheit findet sich diese prototypische Läsion (siehe Abb.)?

    Herpes zoster

  • 31

    Eine 45-jährige Frau sucht Sie wegen eines seit 2 Woche bestehenden "Ausschlags" an beiden Unterschenkeln (siehe Abb.) und beiden Armen auf. Anamnestisch gibt sie an, vor 3 Wochen 3 Tage lang Fieber und Halsschmerzen gehabt zu haben. Die rötlichen Hautveränderungen lassen sich mit dem Glasspatel nicht wegdrücken. Welche ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Leukozytoklastische Vaskulitis

  • 32

    Was ist ein wichtiges klinisches Charakteristikum bei Masern?

    Koplik’sche Flecken

  • 33

    Es stellt sich Ihnen eine 67-jährige Patientin mit einem Erysipel des rechten Unterschenkels vor, als mögliche Eintrittspforte findet sich eine Interdigitalmykose. Welcher Keim ist der wahrscheinlichste Erreger des Erysipels?

    Streptococcus pyogenes

  • 34

    An der Stirn eines 67-jährigen Patienten zeigt sich im dermatologischen Status ein nicht schuppender, hautfarbener, zentral eingesunkener Tumor mit erhabenem Randwall und irregulär angeordneten Teleangiektasien. Der Patient berichtet, dass die Läsion im Zentrum abwechselnd immer wieder leicht blutet und verkrustet. Ihre klinische Diagnose lautet:

    Knotiges Basalzellkarzinom

  • 35

    Welche diagnostische Maßnahme ist in der Regel nicht nötig, um die Ursache einer chronischen Urtikaria zu bestimmen?

    Probeexzision

  • 36

    Eine 22-jährige Patientin klagt über Trockenheit, Spannungsgefühl und Brennen im Gesicht, das seit der Anwendung einer cortisonhältigen Feuchtigkeitscreme aufgetreten ist und trotz der mehrmals täglichen Anwendung immer schlimmer wird. Welche Diagnose stellen Sie?

    Periorale Dermatitis

  • 37

    Beim atopischen Ekzem kommt es häufig zu einer bakteriellen Superinfektion der Hautläsionen. Welcher Keim verursacht dies üblicherweise (in >95%)?

    Staphylococcus aureus

  • 38

    Es stellt sich eine 24-jährige Patientin in der 12. Schwangerschaftswoche vor, bei der vor einer Woche ein generalisiertes Exanthem bestehend aus ovalen, erythematösen, randbetonten, colleretteartig schuppenden Hautläsionen aufgetreten ist. Sie stellen die Diagnose einer Pityriasis rosea. Welche Differentialdiagnose müssen Sie noch ausschließen?

    Lues II, Frühsyphilis

  • 39

    Eine 45-jährige Patientin klagt über juckende, gruppiert stehende flache Papeln an den Beugeseiten der Unterarme. Bei der Inspektion der Mundschleimhaut finden sich beidseits buccal weiße, nicht abstreifbare, verzweigte Linien, die der Patientin aber keine Beschwerden bereiten. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Lichen ruber planus

  • 40

    Durch welche klassische Trias ist der Morbus Reiter charakterisiert?

    Urethritis, Arthritis, Konjunktivitis

  • 41

    Eine 60-jährige Patientin präsentiert sich mit deutlicher Rötung und papulopustulösen Effloreszenzen im Bereich der Stirn, Nase und Wangen. Anamnestisch bestehen die Papeln und oberflächlichen Pusteln seit mehreren Monaten in zunehmender Ausprägung, die Rötung des Gesichts hat innerhalb der letzten Jahre stetig zugenommen. Die Patientin gibt an, dass schon seit langem eine Neigung zu flush-artiger Rötung des Gesichts bestanden habe. Im Laufe der Zeit entstanden fleckig verdichtete Teleangiektasien, die sich in den weiteren Jahren immer mehr ausbreiteten. Zuletzt entstanden die nun vorliegenden papulopustulösen Effloreszenzen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Rosacea

  • 42

    Vitiligo ist manchmal assoziiert mit einer Autoimmunerkrankung welches Organs?

    Schilddrüse

  • 43

    Welche der folgenden Hautkrankheiten kommt durch die erworbene, lokal begrenzte Zerstörung der Melanozyten zustande?

    Vitiligo

  • 44

    Es stellt sich Ihnen ein 7-jähriger Patient mit palpabler Purpura in symmetrischer Verteilung an den Beinen und am Gesäß vor. Die Mutter berichtet, dass den Hautveränderungen ein Infekt der oberen Atemwege vorangegangen sei. Sie entnehmen eine Hautbiopsie. In der mikroskopischen Untersuchung mittels direkter Immunfluoresz zeigen sich Ablagerungen von IgA an den Gefäßen. An welcher Krankheit leidet der Patient?

    Purpura Schönlein-Henoch

  • 45

    Bei einer jungen Frau finden sich multiple, druckdolente, erythematöse subkutane Knoten prätibial an beiden Unterschenkeln. Sie hat erhöhte Temperatur, fühlt sich abgeschlagen und klagt über Gelenksschmerzen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Erythema nodosum

  • 46

    Wie kann man beim Ulcus durum (Primäraffekt einer Syphilis) innerhalb von weniger als einer Stunde die Verdachtsdiagnose sichern?

    Dunkelfelduntersuchung des Reizsekrets

  • 47

    Was ist die Therapie der Wahl beim Frühsyphilis?

    Benzathin-Penicillin G 2,4 Millionen IE i.m. als Einzeldosis (ED)

  • 48

    Welche Therapie empfehlen Sie den Eltern eines 2-jährigen Kleinkindes mit bisher unbehandeltem Naevus flammeus der linken Gesichtshälfte (siehe Abb.)?

    Laserbehandlung mit gepulstem Farbstofflaser

  • 49

    Eine 45-jährige Patientin präsentiert sich mit einer einseitigen Schwellung des linken Beins. Anamnestisch besteht die Schwellung seit 2 Tagen und trat nach Heimkehr von einer mehrstündigen Busfahrt auf. Eine Blutuntersuchung zeigt ein D-Dimer von 5 μg/ml. Eine nachfolgende Ultraschalluntersuchung zeigt eine tiefe Beinvenenthrombose der V. poplitea. Welche Therapie leiten Sie ein?

    Lokale Kompressionstherapie, Beginn einer s.c. niedermolekularen Heparintherapie

  • 50

    Bei einem Patienten wurde am Oberarm ein malignes Melanom mit einer Tumordicke nach Breslow von 0,6 mm knapp im Gesunden exzidiert. Welches Vorgehen ist adäquat?

    Nachexzision mit 1 cm Sicherheitsabstand

  • 51

    Welche der folgenden Faktoren spielt sowohl bei der Entstehung als auch bei der Progression epithelialer Hauttumore keine Rolle?

    Faktor V Leyden Mutation

  • 52

    Eine Patientin mittleren Alters stellt sich bei Ihnen vor, da sie an beiden Ober- und Unterlidern Xanthelasmen hat (siehe Abb.). Diese sind zwar klinisch symptomlos, beeinträchtigen die Patientin jedoch aufgrund des kosmetischen Erscheinungsbildes. Die Patientin gibt an, dass auch ihre Mutter unter solchen Veränderungen gelitten habe. Sie veranlassen eine weitere Untersuchung der Patientin, um eine internistische Erkrankung ausschließen zu können. Welche davon ist mit Xanthelasmen assoziiert?

    Hypercholesterinämie

  • 53

    Ein 15-jähriges Mädchen stellt sich in der Ambulanz aufgrund neu aufgetretener Hauttumoren vor. Bei der Untersuchung finden Sie multiple hautfarbene, weiche halbkugelige kutane Knoten mit glatter Oberfläche, die im Laufe der letzten Monate aufgetreten sind. Zusätzlich fallen Ihnen einige Café-au-lait Flecken am Stamm und den unteren Extremitäten auf, diese sind anamnestisch bereits seit frühester Kindheit vorhanden. Ansonsten sehen Sie am Integument keinerlei Auffälligkeiten und das Mädchen gibt an, bisher immer gesund gewesen zu sein. An welcher Erkrankung leidet die Patientin mit großer Wahrscheinlichkeit?

    Neurofibromatose

  • 54

    Ein 56-jähriger Patient leidet an einer akuten Infektion der Lymphspalten und -gefäße des rechten Unterschenkels. Haupterreger des Erysipel ist/sind:

    Streptokokken

  • 55

    Eine 41-jährige Patientin leidet seit über 12 Jahren an einer ausgeprägten Psoriasis vulgaris mit starkem Kopfhaut- und Nagelbefall. Von welcher Therapie wird die Patientin wohl am ehesten profitieren?

    Systemische Therapie mit einem TNF-α-Blocker

  • 56

    Ein 32-jähriger Patient berichtet über ein Brennen der Harnröhre, welches erstmals ungefähr 5 Tage nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einer unbekannten Person aufgetreten ist. Bei der Inspektion zeigt sich zusätzlich ein eitriger, gelb-grünlicher Urethralausfluss. Welche Untersuchungen führen Sie durch? (2 richtige Antworten)

    Methylenblau-/Gram-gefärbtes Ausstrichpräparat, Gonokokkenkultur

  • 57

    Eine 26-jährige Patientin kommt mit Bläschen an der linken Wange und dem Verdacht einer Herpes-simplex-Virus Infektion in die Ambulanz. Ein Ausstrichpräparat vom Blasengrund zur Darstellung akantholytischer Zellen sowie von Riesenzellen und somit ein wichtiger Schritt zur Diagnosefindung ist:

    Der Tzanck Test

  • 58

    Ein 20-jähriger Patient präsentiert sich mit generalisierten, stammbetonten, erythrosquamösen Effloreszenzen. Die Einzelläsionen haben einen Durchmesser von 2 bis 4 mm, sind scharf begrenzt und weisen eine grob lamelläre, locker anhaftende Schuppung auf. Anamnestisch bestehen die Effloreszenzen seit einigen Tagen und traten etwa 10 Tage nach der erfolgreichen antibiotischen Therapie einer Streptokokkenpharyngitis auf. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Psoriasis guttata

  • 59

    Ein 20-jähriger Patient präsentiert sich mit generalisierten, stammbetonten, erythrosquamösen Effloreszenzen. Die Einzelläsionen haben einen Durchmesser von 2 bis 4 mm, sind scharf begrenzt und weisen eine grob lamelläre, locker anhaftende Schuppung auf. Anamnestisch bestehen die Effloreszenzen seit einigen Tagen und traten etwa 10 Tage nach der erfolgreichen antibiotischen Therapie einer Streptokokkenpharyngitis auf. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Psoriasis guttata

  • 60

    Eine 24-jährige Patientin zeigt Ihnen ein stammbetontes Exanthem mit hellroten, ovalären Plaques mit randständiger, zentralwärts gerichterer Schuppenkrause. Die Patientin deutet während der Untersuchung auf die größte vorhandene Einzeleffloreszenz und macht Sie darauf aufmerksam dass diese zuerst auftrat und für kurze Zeit als einzige Effloreszenz bestand. Erst kurz darauf entstanden alle anderen Effloreszenzen. Es besteht ein milder Pruritus. An welche Diagnose denken Sie?

    Pityriasis rosea

  • 61

    Welche der folgenden / gennanten 2008-07 Hauterscheinungen ist keine Manifestationsform der Psoriasis?

    Disseminierte Bläschen auf erythematösen Grund

  • 62

    Eine 67-jährige Patientin sucht die Ambulanz auf, da während eines Kurzurlaubes in Sizilien schon seit längerem bestehende Hautveränderungen erneut exacerbiert sind. An den lichtexponierten Körperstellen fallen Ihnen multiple, anulär konfigurierte, randbetonte, erythematöse, schuppende Herde auf. In den von der Patientin mitgebrachten Laborbefunden fällt Ihnen als einzige Abweichung das Vorhandensein von Ro-Antikörpern auf. An welcher Erkrankung leidet die Patientin?

    Subakut kutaner Lupus erythematodes

  • 63

    Ein 26-jähriger Patient wird vorstellig mit Fieber, Halsschmerzen, generalisierter Lymphknotenschwellung, insbesondere an Hals und Nacken, sowie Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Sie verordnen dem Patienten eine antibiotische Therapie mit einem Kombinationspräparat (Amoxicillin/Clavulansäure). Es zeigt sich im Verlauf eine gewisse Besserung der Symptome jedoch stellt sich nach knapp einer Woche ein generalisiertes makulopapulöses Exanthem dar. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

    Mononukleose

  • 64

    Ein junger Mann stellt sich in der Ambulanz aufgrund von Hautveränderungen an Handflächen und Fußsohlen vor, die plötzlich aufgetreten sind. Dabei handelt es sich um erythematöse, münzgroße Plaques, bei den meisten ist zentral bereits eine Bulla erkennbar. Es imponiert ein schießscheibenartiger Aspekt. Zusätzlich besteht eine milde erosive Cheilitis. Auch einzelne Erosionen an der Mundschleimhaut sind vorhanden. Auf Ihre Nachfrage gibt der Patient an, vor kurzem ein Rezidiv eines Herpes simplex labialis durchgemacht zu haben. Woran ist der Patient am wahrscheinlichsten erkrankt?

    Erythema exsudativum multiforme

  • 65

    Ein 34-jähriger Patient präsentiert sich mit starkem generalisiertem Juckreiz, welcher insbesondere nachts unter Einwirkung von Bettwärme unerträglich wird. Im Hautstatus zeigen sich im Bereich der Interdigitalregion der Finger, perimammilär, periumbilikal sowie genital zum Teil aufgekratzte Papeln und Knoten. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie?

    Skabies

  • 66

    Ein 56-jähriger Patient präsentiert sich mit einer einseitigen Schwellung des linken Beins. Das Bein ist nicht überwärmt, der Unterschenkel ist dorsal druckschmerzhaft. Anamnestisch besteht die Schwellung seit 3 Tagen. Der Patient gibt zudem an, dass es seit einigen Monaten immer wieder zum Auftreten von beidseitigen Beinödemen kommt, eine Venenstatusuntersuchung vor 2 Monaten zeigte einen regulären Befund, eine EKG Untersuchung beim praktischen Arzt vor 1 Monat zeigte einen inkompletten Rechtsschenkelblock. Eine weiterführende internistische Abklärung wurde bisher aus Zeitgründen nicht durchgeführt. Sie veranlassen eine Blutabnahme, hierbei zeigt sich ein D-Dimer von 5 μg/ml (Normalwert < 0,5 μg/ml), sowie ein C-reaktives Protein von 0,2 mg/dl (Normalwert < 1 mg/dl). Welche Erkrankung liegt hier am ehesten vor?

    Tiefe Beinvenenthrombose

  • 67

    Ein Patient kommt nach Biopsie einer suspekten Hautveränderung des Stamms zur Befundbesprechung. Im vorliegenden histologischen Befund zeigt sich ein Basalzellkarzinom und in Zusammenschau mit der Klinik wird die Diagnose Rumpfhautbasaliom gestellt. Welches Vorgehen ist angezeigt? (3 richtige Antworten)

    Excision des Hauttumors, Lokaltherapie mit Imiquimod-Creme, Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff

  • 68

    Ein 44-jähriger Patient kommt mit dem Verdacht einer Tinea corporis in die Ambulanz. Der rasche direkte Erregernachweis erfolgt mit dem:

    Kalilaugenpräparat (KOH)

  • 69

    Ein kleines Mädchen entwickelt 2 Wochen nach der Geburt Bläschen entlang der Blaschko-Linien an verschiedenen Stellen des Körpers. Diese Bläschen wandeln sich innerhalb weniger Wochen in hypertrophe verruköse Läsionen um und heilen schließlich hyperpigmentiert ab. Ihre klinische Diagnose lautet:

    Incontinentia pigmenti

  • 70

    Eine 22-jährige Patientin sucht mit folgender in den letzten Wochen aufgetretener Symptomatik die dermatologische Ambulanz auf: Gelenksschmerzen seit einigen Monaten, persistierendes Erythem der Nase und beider Wangen seit ihrem Tunesienaufenthalt vor 2 Wochen sowie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Fieber und Müdigkeit seit mehreren Wochen. Welche Untersuchungen führen Sie durch? (2 richtige Antworten)

    Bestimmung von antinukleären Antikörpern, Bestimmung von Antiphospholipid-Antikörpern

  • 71

    Eine 55-jährige Patientin mit Herpes zoster wird stationär aufgenommen. Betroffen ist der 1. Ast des Nervus trigeminus rechts. Die Patientin hat ausgeprägte Schmerzen in diesem Bereich. Welche Maßnahmen setzen Sie? (3 richtige Antworten)

    Analgetische Therapie, Virustatische Therapie, Veranlassung einer Begutachtung durch den Augenarzt

  • 72

    Bei einer 37-jährigen Patientin bestehen konfluierende, generalisierte, scharf begrenzte schuppende orangerote Exantheme am Stamm und den Extremitäten. Immer wieder finden sich Inseln unbefallener Haut. Die Exantheme sind weitgehend symptomfrei. Die Patientin berichtet dass die Hautveränderungen als kleine orangerote follikuläre hyperkeratotische Papeln begannen welche sich zunehmend ausdehnten und konfluierten. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Pityriasis rubra pilaris

  • 73

    Wie nennt man die Induktion von Psoriasisherden durch externe mechanische Reize?

    Köbner-Phänomen

  • 74

    Ein Patient leidet seit Jahren unter symptomlosen, hypopigmentierten Flecken an beiden Händen und im Gesicht, die langsam an Größe zunehmen. Zusätzlich besteht eine Poliose. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Vitiligo

  • 75

    Bei einer 25-jährigen Patientin besteht seit einigen Wochen ein symmetrisches hellrotes Erythem der Wangen, über dem Nasenrücken konfluierend. Weiters gibt die Patientin seit kurzem bestehende symmetrisch lokalisierte und episodenhaft verlaufende Polyarthralgien vor allem der Knie-, Hand- und Interphalangealgelenke an. Eine Blutuntersuchung ergibt eine Leukopenie und deutlich erhöhte Antinukleäre Antikörper sowie Anti-Nativ-DNAAntikörper. Im 24-h-Harn zeigt sich zudem eine ausgeprägte Proteinurie. Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    Systemischer Lupus erythematodes

  • 76

    Eine 45-jährige Patientin präsentiert sich mit einer einseitigen Schwellung des linken Beins. Das Bein wirkt nicht überwärmt, der Unterschenkel ist dorsal druckschmerzhaft. Anamnestisch besteht die Schwellung seit 2 Tagen und trat nach Heimkehr von einer mehrstündigen Busfahrt auf. Eine Blutuntersuchung zeigt folgende Werte: • D-Dimer: 5 μg/ml (< 0,5 μg/ml) • CRP von 0,2 mg/dl (< 1 mg/dl) Welche Erkrankung liegt hier am ehesten vor?

    Tiefe Beinvenenthrombose

  • 77

    Ein Patient mit bizarr polyzyklisch, rasch wandernden figurierten Erythemen im Bereich des Unterbauchs erhält von seinem Dermatologen die Diagnose Erythema gyratum repens. Der Patient hat daraufhin bereits ausführliche Internetrecherchen über assoziierte Erkrankungen betrieben und möchte nun von Ihnen wissen, welche Erkrankungen tatsächlich mit dieser Diagnose assoziiert sind. Was geben Sie zur Antwort?

    Neoplasien, insbesondere solide Tumore oder Lymphome

  • 78

    Bei einem 38-jährigen Patienten bestehen seit mehreren Wochen eine unscharf begrenzte bräunlich-schwarze Pigmentierung beider Axillen sowie der Inguinal- und Halsregion mit papulös-verruköser Hyperplasie und lichenifizierter Hauttextur. Die Hautveränderungen sind völlig symptomfrei. Bei dem Patienten wurde vor kurzem ein Adenokarzinom des Magens diagnostiziert. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Acanthosis nigricans

  • 79

    Eine alte Dame kommt in Ihre Sprechstunde, da sie im Gesicht und an den Handrücken sowie den Unterarmen multiple raue Stellen hat, die trotz regelmäßiger Anwendung von blander Pflege keine Besserungstendenz zeigen. Diese Rauigkeiten sind gut tastbar, teilweise zart erythematös bis bräunlich und schuppend, teilweise kaum sichtbar. Daneben fallen Ihnen zahlreiche senile Lentigines auf. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Aktinische Keratosen

  • 80

    Eine 23-jährige Patientin mit bekannter atopischer Dermatitis präsentiert sich mit zum Teil impetiginisierten, disseminierten Bläschen an Ober- und Unterlippe, perioral sowie beidseits im Bereich des Halses und des Dekolletes. Einige der Bläschen erscheinen geplatzt und haben kleine ausgestanzt wirkende Ulcerationen hinterlassen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Ekzema herpeticatum

  • 81

    Eine 22-jährige Schwangere im 1. Trimenon hat vor 2 Tagen ihren Großvater besucht, der einen Herpes zoster mit frischen Bläschen im Bereich des 1. Trigeminusastes rechts hatte. Sie sucht nun einen Arzt auf und möchte wissen, ob dieser Kontakt für sie Folgen haben kann und wenn ja, welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Wie gehen Sie vor?

    Sie fragen die Schwangere, ob sie bereits als Kind Varicellen hatte, da sie in diesem Fall geschützt ist.

  • 82

    Ein Patient stellt sich mit fünf randbetonten, zentral abgeblassten ringförmigen Erythemen am rechten Oberschenkel sowie am rechten und linken Arm vor. Anamnestisch lässt sich erheben, dass der Patient ein leidenschaftlicher Pilzsammler ist, die letzte Pilzmahlzeit allerdings bereits 3 Wochen zurückliegt. Die Hautläsionen begannen als einzelner rötlichlivider Fleck am rechten Oberschenkel, der sich langsam peripher ausbreitete und sich im Zentrum gänzlich zurückbildete. Etwa 14 Tage nach Auftreten des ersten Flecks bemerkte der Patient die weiteren Läsionen am Arm. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?

    Erythema chronicum migrans

  • 83

    Ein Patient ersucht Sie um Ausstellung eines Rezepts für eine Kortisonsalbe um die Therapie eines Ekzems an seinem rechten Handrücken fortsetzen zu können. Die vom Patienten gezeigte Hautveränderung stellt sich als großflächiger, verruköser, hyperkeratotischer, rötlichlivider, granulomatös-entzündlicher Plaque dar. Im weiteren Gespräch erfahren Sie, dass diese Hautveränderung bereits seit mehreren Monaten besteht und seither mit der kurz nach Erstauftreten der Läsion verordneten Kortisonsalbe behandelt wird. Es hat sich bisher jedoch noch kein wesentlicher Therapieerfolg eingestellt. Weiters gibt der Patient an, dass er zunächst vermutet hatte, die danach als Ekzem erstdiagnostizierte Hautveränderung sei möglicherweise als Folge einer Verletzung beim Reinigen seines Aquariums entstanden. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?

    Mykobakterium marinum Infektion

  • 84

    Der Nachweis einer Kontaktallergie erfolgt durch:

    Epikutantest

  • 85

    Ein Patient kommt zur Begutachtung mit ausgedehnten Erosionen der Mundschleimhaut. Anamnestisch bestehen die Läsionen bereits seit Monaten im Wechsel zwischen Besserung und Rezidiv. Zudem beschreibt der Patient eine seit längerem bestehende heisere Stimme. Sämtliche Versuche mit diversen Lokaltherapien waren bisher erfolglos. Das restliche Integument ist zum Zeitpunkt der Untersuchung völlig erscheinungsfrei. Sie veranlassen eine Biopsie der Schleimhaut und eine Blutabnahme. In den Befunden zeigt sich in der histologischen Aufarbeitung eine epidermale, suprabasale Spaltbildung und in den Blutbefunden finden sich Antikörper gegen Desmoglein-3. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Pemphigus vulgaris

  • 86

    Bei einer 32-jährigen Patientin bestehen seit einer Woche erythematöse kokardenförmige Effloreszenzen an beiden Händen. Anamnestisch traten diese Hautveränderungen im Verlauf einer Herpes simplex Virusinfektion auf. Wie lautet Ihre klinische Diagnose?

    Erythema exsudativum multiforme

  • 87

    Ein Patient erzählt Ihnen von einem vor einiger Zeit bemerkten, schmerzlosen Ulcus im Genitalbereich, welches nun jedoch abgeheilt ist, und möchte von Ihnen wissen, was denn das gewesen sein könnte. Welche Differentialdiagnose ziehen Sie in Betracht?

    Syphillitischer Primäraffekt

  • 88

    Ein 65-jähriger Patient kommt zur Befundbesprechung nach duplexsonographischer Venenstatusuntersuchung. In dem vorliegenden Befund zeigt sich eine Stammvarikose der Vena saphena magna des rechten Beins. Der Patient selbst zeigt sich völlig beschwerdefrei. Welches weitere Vorgehen ist angezeigt? (3 richtige Antworte

    Verordnung von Kompressionsstrümpfen der Kompressionsklasse II, Endovaskuläre Lasertherapie der Vena saphena magna, Duplexgezielte Schaumsklerosierung der Vena saphena magna

  • 89

    Eine Patientin kommt nach Primärexzision einer suspekten pigmentierten Läsion mit folgendem histologischen Befund zur Befundbesprechung zu Ihnen: Superfiziell spreitendes Melanom (Clark IV, Breslow 1,3 mm). Wie gehen Sie vor?

    Nachresektion mit 2 cm Sicherheitsabstand und Sentinelbiopsie

  • 90

    Welche klinische Konsequenz ergibt sich, wenn bei der Untersuchung eines Sentinellymphknotens (Wächterlymphknoten) Mikrometastasen eines Melanoms gefunden werden?

    Alle Lymphknoten dieser Region werden operativ entfernt.

  • 91

    Ein Patient zeigt Ihnen vorwiegend im Nacken und oberen Rumpfbereich lokalisierte multiple, runde, scharf begrenzte, pityriasiform schuppende, zum Teil konfluierende hell- bis dunkelbraune Flecken. Diese zeigen sich völlig symptomfrei. Sie suspizieren eine Pilzinfektion und verordnen dem Patienten eine antimykotische Lokaltherapie. Derselbe Patient kommt nach seinem Sommerurlaub am Meer wieder zu Ihnen und präsentiert nun hypopigmentierte Herde an den Stellen der bei der Erstvorstellung gezeigten Läsionen – Schuppen sind keine mehr vorhanden. Der Patient gibt an, die von Ihnen damals verordnete Lokaltherapie durchgeführt zu haben. Welche Diagnose stellen Sie?

    Pityriasis versicolor

  • 92

    In der Ambulanz stellt sich eine 21-jährige Patientin wegen Hautveränderungen im Genitalbereich vor, die vor 24 Stunden aufgetreten sind. Sie bestehen aus kleinen disseminierten Vesikeln auf erythematösem Grund. Zusätzlich tasten Sie links inguinal leicht vergrößerte Lymphknoten, die druckdolent sind. Sie vermuten eine Infektion mit dem Herpes-Simplex- Virus. Um Ihre Verdachtsdiagnose weiter abzusichern, führen Sie einen Tzanck-Test durch. Was können Sie auf dem Abstrich (siehe Abbildung) bei richtiger Verdachtsdiagnose typischerweise erkennen?

    Multinukleäre Riesenzellen

  • 93

    Ein 28-jähriger nierentransplantierter Patient stellt sich bei Ihnen mit multiplen, weichen, hautfarbenen Papeln im Inguinal- und Anogenitalbereich vor. Bei genauerer Betrachtung fällt Ihnen bei jeder dieser Papeln eine zentrale Eindellung auf (siehe Abbildung). Laut Patient sind die Papeln völlig asymptomatisch. Was diagnostizieren Sie?

    Mollusca contagiosa

  • 94

    Ein 24-jähriger Mann präsentiert sich mit multiplen kleinen erythematösen schuppenden Papeln und Plaques. Die Hautveränderungen sind auf den Stamm und die proximalen Extremitäten begrenzt. Anamnestisch sind sie innerhalb weniger Tage nachdem der Patient eine Streptokokkenpharyngitis durchgemacht hatte aufgetreten. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Psoriasis guttata

  • 95

    Eine 40-jährige Patientin berichtet über eine seit mehreren Wochen zunehmende körperliche Schwäche. Es besteht zudem seit einer Woche ein livides Erythem am oberen Thorax, Hals und Gesicht. Es zeigen sich weiters flache livide Papeln über den Streckseiten der Fingerknöchel beider Hände sowie periunguale Teleangiektasien. Eine Blutuntersuchung zeigt, dass Aldolase und Kreatinkinase stark erhöht sind. Ihre Verdachtsdiagnose lautet:

    Dermatomyositis

  • 96

    Die Therapie der ausgedehnten Vitiligo erfolgt durch:

    Photochemotherapie

  • 97

    Nach erfolgreich behandelter Syphilis der Mutter im ersten Trimenon der Schwangerschaft zeigt das Neugeborene nun eine reaktive Syphilisserologie (IgM negativ). Wie lautet Ihre Empfehlung zum weiteren Management?

    Keine Therapie, Serologische Verlaufskontrollen

  • 98

    Ein Patient kommt nach Diagnose und erfolgter Therapie einer Gonorrhoe mit einer p. o. Einmaldosis von 400mg Cefixim zu der terminisierten Kontrolluntersuchung nach 10 Tagen. Er lässt Sie sogleich wissen, dass die verabreichte Therapie nicht erfolgreich war, da die Symptome der Dysurie und des urethralen Fluors zwar kurz nach der Therapie verschwanden aber 2–3 Tage danach wieder auftraten und nun nach wie vor bestehen. Tatsächlich zeigen sich in der Gramfärbung des urethralen Abstrichs massenhaft Leukozyten. Intrazelluläre gram-negative Diplokokken können keine gefunden werden und die Kultur auf Gonokokken ist negativ. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Nichtgonorrhoische Urethritis (NGU)

  • 99

    Ein 41-jähriger Patient stellt sich bei Ihnen mit einem erbsgroßen Tumor am Haaransatz occipital vor. Der Tumor ist nach einem Bagatelltrauma vor 5 Wochen plötzlich aufgetreten. Beim Kämmen hat der Tumor bereits einige Male geblutet. Es handelt sich um einen erythematös-lividen Knoten mit glatter Oberfläche, an der schmalen Basis befinden sich Fibrinauflagerungen. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose? [/ Der Patient ist sehr besorgt. Was diagnostizieren Sie? 2011-07]

    Granuloma pyogenicum

  • 100

    Ein 34-jähriger Patient präsentiert sich mit Schmerzen im dorsalen rechten Unterschenkel. Sie können weder eine Seitendifferenz im Umfang des Unterschenkels noch ein Beinödem feststellen. Eine von Ihnen veranlasste Blutuntersuchung zeigt ein D-Dimer von 1,8 μg/ml (Normalwert < 0,5 μg/ml). In der anschließenden duplexsonographischen Untersuchung zeigt sich eine kurzstreckige Thrombose der Vena saphena parva des rechten Beins. Wie lautet Ihre Diagnose?

    Thrombophlebitis