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13 октября терапия
100問 • 1年前
  • Алексей Муха
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    問題一覧

  • 1

    Was sind zeichen eines schok

    Agitation, Tachykardie, Oligurie

  • 2

    Sie werden zu einer 62-jährigen Patientin an die Notfallaufnahme gerufen. Sie berichtet über zunehmende Müdigkeit und Abgeschlagenheit, außerdem seien beide Beine etwas geschwollen. Schmerzen hat sie nicht. Im Labor findet sich folgender Befund: Was ist der nächste diagnostische Schritt?

    Sonographie Abdomen

  • 3

    Eine Patientin beklagt nach einer Bagatellverletzung eine rasch ausbreitende Rötung, Schmerzen und eine Überwärmung am rechten Unterschenkel. Eine antibiotische Therapie ist indiziert, allerdings gibt die Patientin an, an einer schweren Penicillinallergie zu leiden. Gegen welches der folgenden Antibiotika besteht am ehesten ebenso eine Allergie?

    Ceftriaxon

  • 4

    Welche Untersuchungen gehören zu den Staginguntersuchungen bei Non-Hodgkin Lymphom-Patienten? (3 richtige Antworten)

    Knochenmarkbiopsie, CT Thorax/Abdomen, Lymphknotenbiopsie

  • 5

    Ein 25-jähriger Patient besucht die kardiologische Ambulanz. Er berichtet über immer wiederkehrendes „Herzrasen“. Der Beginn der Beschwerden reicht bis in die Kindheit zurück, in letzter Zeit hätte die Häufigkeit der Anfälle jedoch stark zugenommen. Während der tachykarden Episoden ist die Leistungsfähigkeit des Patienten stark eingeschränkt. Sie lassen für den Patienten ein EKG schreiben (siehe Abb.). Welche der folgenden Diagnosen ist am wahrscheinlichsten?

    Wolf-Parkinson-White (WPW)-Syndrom

  • 6

    Bei einem 24-jähringen Patienten ist ein Asthma bronchiale sowie eine Birkenpollenallergie bekannt. Die Birkenpollenallergie wurde im letzten Jahr mittels Desensibilisierungstherapie behandelt. Der Patient berichtet nun von einer deutlichen Zunahme der Atemnotattacken. Bisher erhält er eine Anfallstherapie mit einem kurzwirksamen Beta-2 Mimetikum. Der Patient berichtet, diese Anfallstherapie 4 mal pro Woche zu brauchen, vereinzelt auch nachts. Welche weitere Therapie sollte dem Patienten verschrieben werden?

    Inhalative Glucocorticoide

  • 7

    Eine 70-jährige Patientin konsultiert Sie wegen Obstipation und Gewichtszunahme. Sie hätte von einer Freundin gehört, dass diese Symptome auf eine Hashimoto-Thyroiditis zurückgeführt werden können und möchte nun von Ihnen wissen, was das für eine Erkrankung ist. Was antworten Sie ihr?

    Eine Autoimmunerkrankung, die durch eine chronische Entzündung der Schilddrüse zur Entwicklung einer Hypothyreose führt

  • 8

    Sie haben bei einer Patientin eine akute Pulmonalembolie diagnostiziert. Welche der folgenden Substanzen können Sie zur Therapie initial einsetzen?

    Faktor Xa-Antagonist, Heparin

  • 9

    Bei Morbus Basedow mit manifester Hyperthyreose nahm eine Ihrer Patientinnen über ein Jahr eine Therapie mit Thyreostatika ein. Bei aktuell euthyreoter Stoffwechsellage möchte sie nun wissen, was sie selbst beitragen kann, um das Rezidivrisiko zu senken. Welche der folgenden Maßnahmen ist zu empfehlen?

    Nikotinkarenz

  • 10

    Ein 68-jähriger Patient beschreibt Ruheschmerzen im linken Fuß. Die Beschwerden haben innerhalb der letzten 4 Wochen zugenommen. Durch ein Tieflagern des Fußes werden die Schmerzen etwas gelindert. Links können die Pulse der A. tibialis posterior und A. dorsalis pedis nicht getastet werden. Im Vergleich zur rechten Seite ist der linke Fuß blass und kühl, Ulzerationen oder Nekrosen liegen keine vor. In welchem Fontaine-Stadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit befindet sich dieser Patient?

    Stadium III

  • 11

    Ein 56-jähriger Patient stellt sich mit zunehmender Müdigkeit und Abgeschlagenheit in Ihrer Praxis vor. Der Patientin gibt an, dass vor einigen Jahren eine Billroth II-Operation durchgeführt wurde. Es liegen sonst keine weiteren Vorerkrankungen vor. Welche der folgenden Befunde passen [am besten 2021-09] zur Diagnose einer Vitamin-B12-Mangelanämie? (2 richtige Antworten)

    MCH (mean corpuscular hämoglobin) von 40 (Normwert 26-34 pg), Thrombozyten im Normbereich

  • 12

    Ein Patient mit 60%-iger asymptomatischer Stenose der A. carotis interna wird zur weiteren Behandlung an Sie überwiesen. Welche der folgenden Therapiemaßnahmen sind korrekt? (2 richtige Antworten)

    Verordnung eines Thrombozytenaggregationshemmers, Optimale Blutdruckeinstellung

  • 13

    Eine 68-jährige Frau bricht beim Einkauf im Supermarkt plötzlich zusammen und ist komatös. Sie wird von Notarzt erstversorgt und ins Krankenhaus transferiert. Bei einer Schädel-CT-Untersuchung findet sich eine ausgeprägte Hirnblutung. Sie wird zur weiteren Betreuung an die Intensivstation verlegt. Am darauf folgenden Tag beginnt das Serum-Natrium kontinuierlich zu steigen, von initial 138 mmol/l auf 168 mmol/l (Referenzwert: 135-145 mmo/l). Zusätzlich findet sich eine stark gesteigerte Urinproduktion von 4,1 Litern pro Stunde, der Harn erscheint sehr hell, wie Wasser. Welches Medikament ist zur Behandlung dieser Hypernatriämie indiziert?

    Vasopressin

  • 14

    Eine 25-jährige Patientin kommt zu Ihnen zur Zweitmeinung. Sie klagt seit Wochen unter Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust. Sie war bei einem niedergelassen Internisten, der folgenden Befunde erhoben hat: Blutbild: Hb = 8,0 mg/dl (Normwert Frauen: 12 - 16 g/dl), LDH = 500 U/l (Normwert: < 250 U/l), CRP = 2,5 mg/dl (Normwert: < 0,5 mg/dl). Sie untersuchen die Patientin und stellen fest, dass Sie geschwollene, indolente Lymphknoten inguinal und axillär hat. Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie um zu der Verdachtsdiagnose zu kommen? (3 richtige Antworten)

    Ultraschall aller Lymphknotenstationen, Ultraschall, gezielte Biopsie eines Lymphknotens, FDG, PET, CT

  • 15

    In einem Kindergarten erkranken mehrere Kinder an Durchfall, Übelkeit, Fieber und Kopfschmerzen. Die Untersuchung des Gesundheitsamtes bestätigt einen Ausbruch von Salmonella enteridis. Was ist für einen solchen Ausbruch charakteristisch?

    Die Kinder haben wahrscheinlich salmonellenhaltige Lebensmittel zu sich genommen die nicht ausreichend durchgegart waren.

  • 16

    Was ist die Haupttodesursache bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz?

    Kardiovaskuläre Erkrankungen

  • 17

    Ein 50-jähriger Mann mit anamnestisch bekannter Leberzirrhose wird schockiert in die Notfallaufnahme gebracht. Die Angehörigen geben an, dass er zu Hause Blut erbrochen hat. Im Akutlabor beträgt das Hämoglobin 3 mg/dl. Sie suspizieren eine Ösophagusvarizenblutung und veranlassen eine Gastroskopie. Diese wird jedoch verzögert, weil das Endoskop gerade anderweitig in Verwendung ist. Sie verabreichen Erythrozytenkonzentrate und Volumen. Welche spezifische Medikation ist noch indiziert, um die Blutungsintensität herabzusetzen?

    Somatostatin

  • 18

    Ein 63-jähriger Patient mit alkoholischer Leberzirrhose und Hepatom wird bewusstlos eingeliefert. Welche Ursache des Komas ist neben der hepatischen Enzephalopathie sehr wahrscheinlich?

    Hypoglykämisches Koma

  • 19

    Welcher Befund trifft auf das folgende EKG (siehe Abb.; Papiergeschwindigkeit 25 mm/sek) zu?

    Normfrequenter Sinusrhythmus, Rechtsschenkelblock, vereinzelt ventrikuläre Extrasystolen

  • 20

    Ihr Patient mit Kolorektalkarzinom in Stadium IV kommt zum 2. Zyklus der Chemotherapie; das Bilirubin liegt bei 5 mg/dl. Was ist das weitere Procedere?

    Leber-Ultraschall

  • 21

    Ein 69-jähriger Patient mit vorbekannter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) präsentiert sich mit zunehmender starker Atemnot, starken vor allem nächtlichen Husten, Vermehrung der Sputum-Menge sowie einer Veränderung der Sputum-Farbe von vormals weiß auf nun gelblich-grünlich. Im Thoraxröntgen zeigen sich kleine Fleckschatten, bei denen ein pneumonisches Infiltrat sehr wahrscheinlich ist. In der Laboruntersuchung finden sich eine Leukozytose sowie eine Erhöhung des CRPs. Welche Therapie sollte in jedem Fall eingeleitet werden? (3 richtige Antworten)

    Orales oder intravenöses Antibiotikum, Systemische Glukokortikoide, Inhalation mit Beta-2-Sympathomimetika

  • 22

    Ein 69-jähriger Patient stellt sich mit seit Wochen bestehenden unspezifischen Abdominalschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit in der Ambulanz vor. In der Laboruntersuchung findet sind ein Hämoglobin von 9,3 g/dl (Normwert 12-15 g/dl). Im weiteren präsentiert sich die Hämocult-Untersuchung wiederholt positiv. Welche der folgenden Befunde passen zur Differentialdiagnose einer chronischen Blutungsanämie? (2 richtige Antworten)

    Retikulozyten erhöht, Haptoglobin normal

  • 23

    Ein 25-jähriger Mann bemerkt Blut im Harn. In der weiteren Abklärung finden sich fragmentierte Erythrozyten. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    IgA-Nephritis

  • 24

    Ein 50-jähriger Patient mit st. p. Tiefer Drei-Etagen-Beinvenenthrombose der rechten unteren Extremität vor 12 Jahren sucht die Angiologische Ambulanz auf, da sich vor 3 Wochen schleichend ein Ulcus im Bereich des rechten medialen US-Knöchels entwickelt habe. Zusätzlich bestünde seit Jahren eine ausgeprägte Schwellungsneigung der rechten unteren Extremität. Welche diagnostischen Schritte leiten Sie ein, um die Verdachtsdiagnose “Post Thrombotisches Syndrom” zu bestätigen?

    Durchführung einer farbkodierten Duplexsonografie des tiefen Becken/Beinvenensystems

  • 25

    Ein 55-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Ambulanz zur Zweitmeinung. Er hat schon diverse Befunde machen lassen. Es zeigen sich erhöhte IgG, erhöhte freie Leichtketten, ein erhöhtes ß2-Mikroglobulin, ein erhöhtes Calzium, erhöhte Nierenretentionsparameter, eine Anämie und Knochenläsionen. In Zusammenschau aller Befunde spricht alles für die Diagnose eines Multiplen Myeloms. Was ist als nächster Schritt zur Sicherung der Diagnose zu tun?

    Knochenmarkbiopsie

  • 26

    Eine 48-jährige Patientin wurde von Ihnen auf Grund einer euthyreoten Struma (Schilddrüsenhormone im Normbereich) zu einem Ultraschall der Schilddrüse zugewiesen. Dabei zeigt sich ein echoreicher Knoten von 1,5 cm. Welche weiterführenden Maßnahmen sollten Sie veranlassen?

    Schilddrüsenszintigraphie

  • 27

    Eine junge Patientin stellt sich mit starken Halsschmerzen und Fieber beim Hausarzt vor. In der Vergangenheit litt sie bereits mehrmals an eitrigen Mandelentzündungen, die antibiotisch mit Penicillin behandelt wurden. Erneut stellt der Hausarzt bei der Untersuchung Eiterstippchen an der rechten Tonsille fest. Welchen Keim muss er für die erfolgreiche Behandlung antibiotisch sicher erfassen?

    Streptococcus pyogenes

  • 28

    Welches Hormon kann in abgewandelter Form als Medikament zur Behandlung der renalen Anämie verwendet werden?

    Erythropoetin

  • 29

    Sie werden zu einem bewusstlosen Patienten gerufen. Offensichtlich liegt eine fortgeschrittene Leberzirrhose vor (Aszites, Ikterus, Spidernaevi). Welche Laboruntersuchung ordnen Sie an, um Ihre Verdachsdiagnose "Hepatische Enzephalopathie" zu verifizieren?

    Ammoniakspiegel

  • 30

    Eine 67-jähr. Pat., die seit 5 Stunden über einen belastungsabhängigen Thoraxschmerz mit Ausstrahlung in den linken Arm klagt, sucht Sie in der Notfallambulanz auf. Die Vitalparameter sind: RR 150/75 mmHg, HF 98, SpO2 94%. Im EKG zeigen sich unspezifische Erregungsrückbildungsstörungen. Zum Ausschluss eines NSTEMIs nehmen Sie Blut ab. Welche Parameterkombination ist für Sie dabei als Basisdiagnostik zum Ausschluss einer Myokardischämie wichtig?

    CK-MB, CK, TnT

  • 31

    Ein 48-jähriger Mann mit akut aufgetretenen Brustschmerzen zeigt 3 mm ST-Hebungen in den Brustwandableitungen und spiegelbildliche ST-Senkungen im Hinterwandbereich. Beim akuten Myokardinfarkt finden sich ST-Streckenhebungen in ca. wie vielen % der Fälle?

    50%

  • 32

    Die in den ersten 24 Stunden überproportional hohe Mortalität des akuten Myokardinfarktes ist bedingt durch das Auftreten von:

    Kammerflimmern

  • 33

    Bei welcher Diagnose findet sich echokardiographisch typischerweise ein Pericarderguss?

    Ruptur der freien Herzwand bei Myocardinfarkt

  • 34

    Ein 19-jähriger Patient kommt mit Husten und massiver Atemnot an die Notfallaufnahme. An der Triage werden folgende Werte gemessen: Blutdruck 150/80mmHG, Herzfrequenz 110/min, Atemfrequenz 25/min, periphere Sauerstoffsättigung 80%. Es ist leider nicht möglich eine Anamnese zu erheben, im Status bemerken Sie beim Auskultieren der Lungen ein deutliches Giemen über allen Lungenabschnitten. Ihre erste Verdachtsdiagnose lautet daher:

    Akuter Asthmaanfall

  • 35

    Auf der Intensivstation betreuen Sie eine 47-jähr. Pat. mit akutem Leberversagen auf Basis einer Virushepatitis. Die Pat. ist intubiert, assistiert beatmet und unter Katecholaminunterstützung hämodynamisch stabil. Auf welche extrahepatische Komplikation des akuten Leberversagens sollten Sie vorbereitet sein?

    Hirnödem

  • 36

    Ein 21-jähriger Patient mit akutem (fulminantem) Leberversagen nach Paracetamol-Intoxikation wird auf der Intensivstation aufgenommen. Mit welcher der folgenden Komplikationen ist beim akuten Leberversagens nicht zu rechnen?

    Ösophagusvarizenblutung

  • 37

    Auf der Notfallaufnahme übernehmen Sie eine 24-jähr. Pat., die in suizidaler Absicht 2 Tabletten Zoldem® 5mg (Zolpidem), 3 Tabletten Cipralex® 5mg (Escitalopram) und 45 Tabletten Mexalen® 500mg (Paracetamol) eingenommen hat. Weiters wurden zwei leere Flaschen Wein in der Wohnung der Patientin gefunden. Bei Übernahme ist die Patientin somnolent aber auf Schmerzreiz weckbar, unter 4 l/min Sauerstoffinsufflation über Maske bei weitgehend unauffälligem Atemmuster adäquat oxygeniert und hämodynamisch stabil. Eine wiederholt gemessene QT-Zeit ist 390msec. Was müssen Sie bei der weiteren Versorgung dieser Patientin beachten?

    Paracetamol ist in einer Dosis von 20-30g hepatotoxisch. Die eingenommene Menge an Mexalen Tabletten könnte daher mit dem Auftreten eines akuten Leberversagens verbunden sein.

  • 38

    Auf der Intensivstation behandeln Sie eine junge Pat. mit akutem Leberversagen. Die Pat. wurde komatös gefunden und musste intubiert und beatmet werden. Eine Anamnese war nicht möglich. Was schließen sie als Ursache für das akute Leberversagen aus?

    Heroin

  • 39

    Eine 44-jährige Krankenschwester kommt mit einer flächenhaften Rötung und Schwellung im Gesicht in die Ambulanz. Vor 2 Tagen hatte sie noch hohes Fieber. Jetzt jucken die betroffenen Hautstellen heftig. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Erysipel

  • 40

    Ein 28-jähriger herztransplantierter Patient wird mit Fieber und Schüttelfrost (1 Jahr nach Herztransplantation) in der Notfallaufnahme vorstellig. Sie erheben die aktuelle Medikation. Der Patient ist sehr aufgeregt und hat Schwierigkeiten, seine immunsuppressiven Medikamente richtig zu benennen. Welche angegebene Kombination ist sehr unwahrscheinlich?

    Tacrolimus, Cyclosporin A, Prednisolon

  • 41

    In der Notfallambulanz untersuchen Sie einen 34-jährigen Patienten, der wegen reißendem Thoraxschmerz beim Anheben einer Getränkekiste vorstellig wurde. Erhobene Vitalparameter sind: RR 150/50 mmHg, HF 93, SpO2 91%. Auffällig ist eine Blässe und Sensibilitätsstörung des linken Beins. Anamnestisch ist ein Marfan-Syndrom bekannt. Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    Aortendissektion

  • 42

    Welcher Befund trifft auf das folgende EKG zu?

    Sinusrhythmus, f=70/min, Steiltyp, R/S-Umschlag V3–V4, regelrechte Repolarisation

  • 43

    Durch welche Kriterien ist eine Cholestase definiert? (3 richtige Antworten)

    Pruritus, Erhöhung der alkalischen Phosphatase, Ikterus

  • 44

    Welche der unten stehenden Faktoren sind mit der Manifestation eines Kolorektalkarzinoms stark assoziiert? (3 richtige Antworten)

    Positive Familienanamnese, Vorangegangenes Dickdarmadenom, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

  • 45

    Bei einem Ihrer Patienten wurde im Rahmen einer Schilddrüsenuntersuchung ein kalter echoreicher Knoten gefunden, der als verdächtig für das Vorliegen eines Schilddrüsenkarzinoms angesehen wird. Der Patient ist sehr beunruhigt und möchte nun wissen, welche prinzipiellen Behandlungsmöglichkeiten bestehen, wenn sich der Verdacht in einer geplanten Feinnadelbiopsie bestätigen lässt. Was sollten Sie dem Patienten zur Antwort geben?

    Operation

  • 46

    Was sind typische Gründe für die Entwicklung einer renalen Osteodystrophie? (2 richtige Antworten)

    Akkumulation von Phosphat im Serum, Verminderte Bildung von Vitamin D mit zunehmender Niereninsuffizienz

  • 47

    Eine 55-jährige Patientin Ihrer chirurgischen Station hat nach längerer stationärer Antibiotika-Therapie (perforierte Cholezystitis, sie wurde cholezystektomiert, ist jetzt aber wieder wohlauf) nun seit 3 Tagen profuse Diarrhoen. Sie erhalten nun den Stuhlbefund, der positiv auf Clostridium difficile-Toxin-Gene ist. Was sollten Sie der Patientin verordnen? [/ Was verordnen Sie der Patientin? 2016-02]

    Metronidazol p.o.

  • 48

    Eine Teenager-Patientin kommt mit Hauteinblutungen, Magen-Darm-Beschwerden, Gelenksschwellungen und Blut im Harn. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Purpura Schönlein-Henoch

  • 49

    Zu dem sogenannten Megaloblastischen Anämien zählen welche Anämien? (2 richtige Antworten)

    Vitamin B12-Mangelanämie, Folsäuremangelanämie

  • 50

    Sie diagnostizieren bei einem 53-jährigen Patienten eine arterielle Hypertonie. Dem Patienten geht es gut, er ist normalgewichtig und Nichtraucher. Welche der gegebenen Untersuchungen gehören bei diesem Patienten, neben der regelmäßigen Blutdruckmessung zur Standarddiagnostik? (3 richtige Antworten)

    EKG und Herzecho (Fragestellung linksventrikuläre Hypertrophie), Farbduplexsonographie der extrakraniellen Gefäße (Fragestellung Arteriosklerose), Harneiweiß und Kreatininclearance (Fragestellung Nephropatie)

  • 51

    Bei einer 47-jährigen Frau werden wegen Gewichtszunahme, Obstipation, Leistungsabfall, Kälteintoleranz und trockener spröder Haut die Schilddrüsenfunktionsparameter überprüft. Es findet sich ein TSH von 27,8 μg/ml (normal bis 4), T4 30 ng/ml (normal 50-140) und TPO-AK 316 E/ml (normal bis 60) und es wird somit eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Sie leiten eine Substitutiontherapie ein mit 50 μg Thyroxin

    1x täglich

  • 52

    Ein 55-jähriger Patient mit bekannter koronarer Herzkrankheit wird zm Gefäßstatus zugewiesen. Bei der farbkodierten Duplexsonographie findet sich eine 60%-ige Stenose der A. femoralis superficialis links. Der Patient ist beschwerdefrei und seine Gehstrecke ist nicht limitiert. Welches Stadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit nach Fontaine liegt vor?

    PAVK I

  • 53

    Ein 60-jähriger Patient mit vorbekannter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD GOLD IV) präsentiert sich mit deutlicher Verschlechterung der Atemnot, Zunahme der Sputum-Menge, Verfärbung des Sputum von weißlich zu gelb-grünlich sowie einer Zunahme des Hustens in den letzen 3 Tagen. Er präsentiert sich afebril und mit auskultatorisch deutlicher pulmonaler Obstruktion. Welcher der folgenden Laborbefunde passt nicht zur Diagnose einer akuten Exazerbation der COPD (AECOPD)?

    Hypokapnie

  • 54

    Ein 78-jähriger Patient sucht aufgrund einer einseitigen Beinschwellung die Ambulanz auf. Welche der folgenden Untersuchungen sind geeignet, um das Vorliegen einer tiefen Beinvenenthrombose zu bestätigen? (2 richtige Antworten)

    Farbkodierte Duplexsonographie, Phlebographie

  • 55

    Ein 55-jähriger männlicher Patient wird mit der Rettung an die NFA gebracht, das Bewusstsein ist eingetrübt. Der Patient ist kaltschweißig, Herzfrequenz 112/min, RR 85/50 mmHg, Atemfrequenz 18/min, Oligurie, ZVD (zentraler Venendruck) erhöht. Was ist die wahrscheinlichste Ursache für diese Symptomatik?

    Kardiogener Schock

  • 56

    Eine 15-jährige Typ-1-Diabetikerin hadert seit Diagnosestellung mit ihrem Schicksal und hat bezüglich ihrer Insulintherapie eine niedrige Compliance. Nach einem Streit mit ihrer Mutter beschließt sie aus Trotz gar kein Insulin mehr zu spritzen. Trotz vielfacher Aufforderungen ihrer Eltern bleibt sie bei ihrem Entschluss. Im Laufe der nächsten drei Tage verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand zunehmend, bis sie schließlich somnolent von ihren Eltern ins Krankenhaus gebracht wird. Welche Störung des Säure-Basen-Haushalts ist [am ehesten 2021-04] zu erwarten?

    Ketoazidose

  • 57

    Bei einer 21-jährigen Patientin, die von einer einjährigen Weltreise zurückkehrt, wird im Labor eine mäßiggradige Eosinophilie festgestellt. Frühere Erkrankungen sind nicht bekannt und aktuell bestehen keine Beschwerden. Welche Erregerarten können für diese Blutbildveränderung in erster Linie verantwortlich sein?

    Würmer

  • 58

    Eine 56-jährige Patientin präsentiert sich mit ausgeprägter Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Blässe. In der durchgeführten Laboruntersuchung zeigt sich eine mikrozytäre Anämie. Welche der folgenden Parameter sollten zur weiteren diagnostischen Abklärung der mikrozytären Anämie in jedem Fall bestimmt werden?

    Ferritin

  • 59

    Eine 64-jährige Patientin vermutet eine Schilddrüsenunterfunktion als Ursache ihrer Antriebslosigkeit. Welches der folgenden Symptome spricht jedoch dagegen?

    Hitzewallungen

  • 60

    Eine Ihnen gut bekannte, 52-jährige Patientin kommt in Ihre Ordination, da sie seit 7 Tagen unter Durchfall (>8 ungeformte Stühle pro Tag), Bauchschmerzen und Fieber leidet. Paracetamol half mäßig. Nun finden sich auch Blutbeimengungen im Stuhl. Weiterhin besteht heftiger Durchfall mit Bauchkrämpfen und Fieber. Bei näherer Anamnese stellt sich heraus, dass die Patientin vor 10 Tagen von einer Indienreise heimgekehrt ist. Welche Therapiealternative ist sinnvoll [/ am sinnvollsten 2022-02]?

    Orale Rehydratation, Ciprofloxacin und Erregerdiagnostik

  • 61

    Ein Patient hat vergrößerte Lymphknoten sowohl inguinal und nuchal. Von der Morphologie derb, nicht verschieblich. Die Biopsie zeigte ein Non-Hodgkin-Lymphom. Welche klinischen Symptome kann der Patient noch haben? (3 richtige Antworten)

    Nachtschweiß, Fieber, Gewichtsabnahme

  • 62

    Eine 35-jährige Patientin präsentiert sich mit Herzrasen, Hitzeintoleranz, innerer Unruhe, Schweißausbrüchen und trotz Heißhungerattacken mit Gewichtsabnahme. Ihre Freundinnen halten sie in letzter Zeit für ,manisch‘ und empfehlen ihr eine psychiatrische Abklärung. Was ist die wahrscheinlichste der unten genannten Diagnosen?

    M. Basedow

  • 63

    Ein 25-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Ambulanz mit einer Lymphknotenschwellung im Bereich des Halses, der Achsel und der Leiste. Diese sind vor 2 Wochen aufgetreten und sind im Verlauf größer geworden. Bei der Inspektion zeigen sich indolente, nicht verschiebliche Lymphknotenpakete an allen 3 Stellen. Weiters klagt der Patient über Müdigkeit, Leistungsminderung. Er muss auch täglich die Bettwäsche wechseln. Bei der Temperaturmessung zeigen sich Werte um 38,5°C. Eine Biopsie zeigt einen Mb. Hodgkin. Eine Computertomographie des Thorax und des Abdomens zeigt weitere vergrößerte suspekte Lymphknoten mediastinal, ansonsten keine Pathologien. Welche Untersuchungen würden Sie noch in Erwägung ziehen, bevor Sie mit einer adäquaten Chemotherapie anfangen? (2 richtige Antworten)

    Beckenkammpunktion, Labor

  • 64

    Ein 64-jähriger, übergewichtiger Mann sucht Ihre Ordination auf. Er war immer gesund. Er hat mit seinem RR-Messgerät zu Hause nun über 2 Wochen wiederholt erhöhte Werte (~155/90) gemessen (der Patient hat seine RR-Aufzeichnungen mitgebracht). Welche Maßnahmen können Sie ihm empfehlen? (2 richtige Antworten)

    Beginn mit einem niedrig dosierten AT-II-Antagonisten, Gewichtsreduktion

  • 65

    Ein 60-jähriger Patient mit vorbekannter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD GOLD IV) präsentiert sich mit deutlicher Verschlechterung der Belastungsdyspnoe. Er berichtet über Sprechdyspnoe, vermehrten Husten, eine Zunahme der Sputum-Menge sowie eine gelb-grünliche Verfärbung des Sputums. Welche der folgenden Therapien sollte begonnen werden? (3 richtige Antworten)

    Systemisches Glukokortikoid, Inhaltatives kurzwirksamen Beta-2 Mimetikum, Orales oder intravenöses Antibiotikum

  • 66

    Was ist für den Dialyseshunt charakteristisch?

    Er ist eine chirurgische Verbindung zwischen Arterie und Vene.

  • 67

    Welche Untersuchungen werden zur Abklärung nach Synkope durchgeführt? (3 richtige Antworten)

    Kipptischuntersuchung, Echokardiographie, Langzeit-EKG

  • 68

    Eine 70-jährige Patientin mit koronarer Herzkrankheit, chronischer Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus sucht wegen seit 2 Tagen bestehender Müdigkeit und allgemeiner Schwäche die Notfallaufnahme auf. Ihre Heimmedikation beinhaltet aus einem Protonenpumpenhemmer, Acetylsalicylsäure, einem ACE-Hemmer und einem Aldosteronantagonisten. Die Vitalparameter der Patientin sind: Sauerstoffsättigung (pulsoxymetrisch) 99%, Blutdruck: 110/60 mmHg, Herzfrequenz: 32 /min. Welche Elektrolytstörung ist die wahrscheinlichste Ursache für die Symptome?

    Hyperkaliämie

  • 69

    Eine 74-jährige Patientin wird wegen Durchfällen seit einigen Tagen und allgemeiner Schwäche im Krankenhaus aufgenommen. Die aufnehmende Turnusärztin stellt fest, dass die Patientin bereits 2 Monate zuvor wegen einer ähnlichen Symptomatik in einem anderen Krankenhaus erfolgreich behandelt wurde. Damals wurde Clostridium difficile im Stuhl nachgewiesen. Welches Medikament ist in dieser Situation zur Behandlung einer vermuteten Clostridium difficile Infektion geeignet?

    orales Vancomycin

  • 70

    Die Messung von Kreatinin im Serum ist eine weit verfügbare, reproduzierbare und billige Methode um die Nierenfunktion zu bestimmen. Bei welchen Personengruppen wird jedoch die tatsächliche Nierenfunktion durch Messung von Serum-Kreatinin am ehesten unterschätzt?

    Bodybuilder

  • 71

    An welcher Lokalisation treten bei kritischer Beinischämie primär ischämiebedingte Nekrosen auf?

    Zehen

  • 72

    Eine 74-jährige Patientin sucht aufgrund einer einseitigen Schwellung im Wadenbereich die Ambulanz auf. Welcher der folgenden Laborparameter kann zur weiteren Abklärung der Wadenschwellung sinnvoll eingesetzt werden?

    D-Dimer

  • 73

    Welche Eigenschaften hat die sogenannte Eisenmangelanämie?

    Hypochrom, mikrozytär

  • 74

    Ein 25-jähriger Mann (Raucher) ist innerhalb von wenigen Tagen hypertensiv und anurisch geworden. Die histologischen Diagnose zeigt eine rapid progressive Glomerulonephritis. Welche Therapieoptionen kommen am ehesten in Frage? (3 richtige Antworten)

    Glukokortikoide, Plasmaseparation, Cyclophosphamid

  • 75

    Ein 28-jähriger, vollkommen fitter und gesunder Mann berichtet über eine in den letzten Monaten entwickelte gastrointestinale Symptomatik: leichte Diarrhoe, abdominelle Schmerzen und Blähungen. Bei genauerer Anamnese stellt sich heraus, dass die Symptome nach dem Genuss des morgendlichen Caffe latte auftreten. Andere Milchprodukte wie Butter und Emmentaler, sowie Kaffee mit sehr wenig Milch werden vertragen. Der Patient lehnt eine Abklärung aus terminlichen Gründen ab. Welche Differentialdiagnosen sind wahrscheinlich [/ am wahrscheinlichsten 2020-02]? (2 richtige Antworten)

    Primäre Laktoseintoleranz, Sekundärer Laktasemangel bei Zöliakie

  • 76

    Ein 42-jähriger Mann kommt erstmals in die internistische Ambulanz. Aufgrund einer leichten Gelbfärbung seiner Skleren war er zum Hausarzt gegangen. Dieser hatte das Bilirubin und andere Leberparameter bestimmen lassen: indirektes Bilirubin 3,7 mg/dL, direktes Bilirubin, Cholestaseparameter und Transaminasen normal. Der Patient wurde mit diesem Befund in Ihre Ambulanz geschickt. In der Anamnese berichtet der Patient, in der letzten Zeit viel Stress gehabt zu haben und sich etwas krank gefühlt zu haben. Welche Diagnose ziehen Sie [am ehesten 2020-09] in Betracht?

    Gilbert-Meulengracht-Syndrom

  • 77

    Bei einer 45-jährigen Patientin diagnostizieren Sie eine manifeste Hyperthyreose mit der folgenden Konstellation an Laborbefunden: TSH 0,1 uU/ml (Normalwert 0,44-3,77 uU/ml), fT3 7,65 pg/ml (Normalwert 2,15 - 4,12 pg/ml), fT4 2,2 ng/ml (Normalwert 0,76 - 1,66ng/ml). Die Patientin möchte nun wissen, welche Ursachen für diese Schilddrüsenüberfunktion in Frage kommen. Was geben Sie Ihr zur Antwort? (2 richtige Antworten)

    Morbus Basedow, Adenome mit autonomer Produktion von Schilddrüsenhormonen

  • 78

    Welche Wirkstoffkombinationen eignen sich zur Eradikationstherapie bei H. pylori Befall? (2 richtige Antworten)

    Omeprazol + Amoxicillin + Metronidazol, Pantoprazol + Amoxicillin + Clarithromycin

  • 79

    Sie haben Nachtdienstin der Notaufnahme. Aus einem Pensionistenheim wird eine 85-jährige rüstige Dame mit der Einweisungsdiagose „Hypertensiver Notfall - RR 240/140!“ geschickt. Die Patientin ist körperlich beschwerdefrei berichtet aber, sich heute sehr aufgeregt zu haben (Tod einer Cousine). In der Notaufnahme beträgt der Blutdruck 210/105. Wie ist weiter vorzugehen?

    Vorerst keine medikamentöse Therapie. Kontrolle des Blutdrucks in 30 min, dann weitere Therapie je nach RR

  • 80

    Eine 81-jährige Patientin sucht die Notfallaufnahme wegen zunehmender Kraftlosigkeit und Schwäche auf. Als Vorerkrankungen sind eine arterielle Hypertonie, permanentes Vorhofflimmern sowie ein Diabetes mellitus Typ2 bekannt. Ihre Dauermedikation besteht aus Carvedilol, Amlodipin, Phenprocoumon, Metformin und Hydrochlorothiazid. Im Akutlabor findet sich folgender Befund: Natrium 138 135-145 mmol/l Kalium 2,4 3,5-5mmol/l Hämoglobin 12,6 12-16g/dl Glucose 108 75-110 mg/dl INR 2,4 Ziel 2-3 Sie vermuten die Nebenwirkung eines Medikamentes als Ursache der Beschwerden. Welches Medikament ist für die Elektrolytstörung am ehesten verantwortlich?

    Hydrochlorothiazid

  • 81

    Bei einer 50-jährigen Patientin wurde im Rahmen einer Untersuchung eine manifeste Überfunktion der Schilddrüse festgestellt. In der weiterführenden Abklärung konnten TSH-Rezeptor-Autonatikörper (TRAK) nachgewiesen werden. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?

    Morbus Basedow

  • 82

    Ein Patient kommt wegen seit Wochen zunehmender Dyspnoe zu Ihnen in die Ordination. Er hatte vor 7 Monaten einen Vorderwand STEMI. Im EKG finden sich ST-Strecken-Hebungen in den Vorderwandableitungen. Welche ist die wahrscheinlichste Ursache?

    Herzwandaneurysma

  • 83

    Man unterscheidet bei der Diagnosestellung zwischen Zeichen und Symptomen der Herzinsuffizienz. Welche der angeführten sind Zeichen der Herzinsuffizienz? (3 richtige Antworten)

    Dritter Herzton, Hepatojugulärer Reflux, Gestaute Halsvenen

  • 84

    Was ist das Kennzeichen einer metabolischen Azidose renalen Ursprungs?

    Erniedrigter Bikarbonatwert

  • 85

    Welche der folgenden Erkrankungen bzw. welches Risikoverhalten führt am häufigsten zu chronischem Nierenversagen?

    Diabetes mellitus

  • 86

    Eine 64-jährige Patientin mit Kolonkarzinom erhält seit kurzem ein Chemotherapie-Schema mit Oxaliplatin und Capecitabine. An Begleiterkrankungen berichtet die Patientin über allergisches Asthma und Altersdiabetes. Bei einer Kontrolle in der onkologischen Ambulanz klagt sie nun über zunehmend trockene Haut am gesamten Körper und stark gerötete Hände und Füße mit teilweise offenen Stellen insbesondere an den Endgliedern. Woran leidet die Patientin am wahrscheinlichsten?

    Hand-Fuß-Syndrom

  • 87

    Ein 36-jähriger Patient mit therapieresistenter arterieller Hypertonie kommt in ihre Ordination. Bei welcher Elektrolytstörung denken Sie differentialdiagnostisch primär an einen Hyperaldosteronismus?

    Hypokaliämie

  • 88

    Ein 28-jähriger, vollkommen fitter und gesunder Mann berichtet über eine in den letzten Monaten entwickelte gastrointestinale Symptomatik: leichte Diarrhoe, abdominelle Schmerzen und Blähungen. Bei genauerer Anamnese stellt sich heraus, dass die Symptome nach dem Genuss des morgendlichen „Caffe latte“ auftreten. Andere Milchprodukte wie Butter und Emmentaler, sowie Kaffee mit sehr wenig Milch werden vertragen. Der Patient lehnt eine Abklärung aus terminlichen Gründen ab. Was empfehlen Sie dem Patienten? (2 richtige Antworten)

    Verwendung laktosefreier Milchprodukte, Verwendung laktosehydrolysierter Milchprodukte

  • 89

    Ein 67-jähriger Patient mit bekannter peripherer arterieller Verschlusskrankheit berichtet über insbesondere im Liegen auftretende Schmerzen der unteren Extremität rechts, die sich bessern, sobald er das Bein aus dem Bett hängen lässt. Welches Stadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit nach Fontaine liegt vor?

    PAVK III

  • 90

    Eine Patientin kommt mit seit kurzem bekannter ischämischer Herzinsuffizienz bei Status post Stentimplantation in die rechte Koronararterie vor 2 Wochen. Sie befindet sich in Stadium NYHA II. Ihr Kreatinin ist 1,2 mg/dl, Thrombozyten 160 G/l, Cholesterin gesamt 200 mg/dl. EKG: HF 60/min, Rechtsschenkelblock. RR 105/68 mmHg. Die aktuelle Medikation ist wie folgt: ASS 100 mg/d, Clopidogrel 75 mg/d, Bisoprolol 10 mg/d, Ramipril 1,25 mg/d, sowie Simvastatin 40 mg/d. Welche Änderung der Medikation ist die sinnvollste?

    Ramipril steigern

  • 91

    Sie werden an der Notaufnahme zu einer Patientin gerufen. Die 19-jährige Frau berichtet über seit einer Woche zunehmende allgemeine Müdigkeit und zunehmende Schwellung der Beine. Sie hat mittlerweile Schwierigkeiten, in die Schuhe zu kommen. Sie sei immer gesund gewesen, vor zwei Wochen hätte sie einen grippalen Infekt gehabt, hat sich aber davon gut erholt. Der Urin sei in den letzten Tagen etwas trüber als sonst gewesen, Schmerzen beim Urinieren hat sie keine. Im physikalischen Status finden sich ausgeprägte Beinödeme beidseits, sonst keine Auffälligkeiten. Die Vitalparameter sind bis auf eine leichte arterielle Hypotonie (110/70 mmHg) unauffällig. Sie veranlassen eine Laboruntersuchung und erhalten folgende Befunde: Blutwerte: Natrium: 141 mmol/l (normal: 135–145 mmol/l) Kalium: 3,8 mmol/l (normal: 3,5–5 mmol/l) Chlorid: 101 mmol/l (normal: 98–107 mmol/l) Hämoglobin: 13,2 g/dl (normal: 12–16 g/dl) Leukozyten: 8,1 G/l (normal: 4–10 G/l) Thrombozyten: 175 G/l (normal: 150–350 G/l) C-reaktives Protein: 0,3 mg/dl (normal: <1 mg/dl) Kreatinin: 0,72 mg/dl (normal: 0,6–1,1 mg/dl) Albumin: 21 g/l (normal: 35–50 g/l) Gesamt-Cholesterin: 295 mg/dl (normal: <200 mg/dl) Urin (Streifentest): Leukozyten: negativ Erythrozyten: negativ Protein: +++ Ketone: negativ Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Nephrotisches Syndrom

  • 92

    Eine Patientin bemerkt eine Rötung im Gesicht (Schmetterlingserythem). In der weiteren Abklärung finden sich Histon-Antikörper und Proteinurie. Welches ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

  • 93

    Ein 45-jähriger Patient kommt von einem zweiwöchigen Erholungsurlaub aus Gambia zurück. Bereits am Rückflug beklagt er Fieber, Rücken- und Kopfschmerzen und entwickelt Durchfälle. Welches Vorgehen durch den Hausarzt erscheint primär am sinnvollsten?

    Veranlassung eines dicken Tropfens zum Ausschluss einer Malaria

  • 94

    Unter welcher Bedingung besteht bei einer hochgradigen Mitralinsuffizienz trotz fehlender Symptomatik und normaler linksventrikulären Funktion eine Operationsindikation?

    Neu aufgetretenes Vorhofflimmern

  • 95

    Welche der folgenden Substanzen stellt keine adäquate Therapie bei einer durch Clostridium difficile ausgelösten Antibiotika-assoziierten Colitis dar?

    Amoxicillin

  • 96

    Sie diagnostizieren anhand der Laborbefunde eine manifeste Hyperthyreose bei einer jungen Patientin und benötigen für die weitere Abklärung eine Schilddrüsen-Szintigraphie. Unter welchen Unständen darf die Szintigraphie nicht durchgeführt werden?

    Patientin ist schwanger

  • 97

    Eine 19-jähringe Patientin präsentiert sich mit ausgeprägter Müdigkeit und Blässe. In der durchgeführten Laboruntersuchung zeigt sich ein Hämoglobin von 9,3 g/dl (Normwert 12–15 g/dl) sowie ein MCV (mean corpuscular volume) von 70 fL (Normwert 80–95 fL). Bei welcher der folgenden Symptome/Erkrankungen kann diese Befundkonstellation am ehesten beobachtet werden?

    Eisenmangel

  • 98

    Welche der folgenden Untersuchungen sollten Sie bei einer 50-jährigen Patientin mit Nebennieren-Inzidentalom und arterieller Hypertonie veranlassen? (3 richtige Antworten)

    Aldosteron-Renin-Quotient, Plasma Metanephrine, 1 mg Dexamethason-Suppressionstest

  • 99

    Eine 32-jährige Patientin mit seit einigen Monaten zunehmender Dyspnoe kommt in die kardiologische Ambulanz. Was erkennt man bei ihrem QRS-Komplex (siehe Abb.; Papiergeschwindigkeit 25 mm/sek)? (2 richtige Antworten)

    Rechtstyp, Inkompletter Rechtsschenkelblock

  • 100

    Eine Patientin kommt mit lange bekannter ischämischer Herzinsuffizienz in Ihre Ambulanz. Sie befindet sich in Stadium NYHA III. Ihr Kreatinin ist 1,3 mg/dl, EKG: HF 80/min, QRS 134 ms, Linksschenkelblock. RR 105/68 mmHg. Die aktuelle Medikation wird gut vertragen und ist wie folgt: Bisoprolol 2,5 mg/d, Ramipril 2,5 mg/d, sowie Simvastatin 40 mg/d. Welche Maßnahmen sind sinnvoll? (2 richtige Antworten)

    Ramipril steigern, Bisoprolol steigern

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    Алексей Муха

    問題一覧

  • 1

    Was sind zeichen eines schok

    Agitation, Tachykardie, Oligurie

  • 2

    Sie werden zu einer 62-jährigen Patientin an die Notfallaufnahme gerufen. Sie berichtet über zunehmende Müdigkeit und Abgeschlagenheit, außerdem seien beide Beine etwas geschwollen. Schmerzen hat sie nicht. Im Labor findet sich folgender Befund: Was ist der nächste diagnostische Schritt?

    Sonographie Abdomen

  • 3

    Eine Patientin beklagt nach einer Bagatellverletzung eine rasch ausbreitende Rötung, Schmerzen und eine Überwärmung am rechten Unterschenkel. Eine antibiotische Therapie ist indiziert, allerdings gibt die Patientin an, an einer schweren Penicillinallergie zu leiden. Gegen welches der folgenden Antibiotika besteht am ehesten ebenso eine Allergie?

    Ceftriaxon

  • 4

    Welche Untersuchungen gehören zu den Staginguntersuchungen bei Non-Hodgkin Lymphom-Patienten? (3 richtige Antworten)

    Knochenmarkbiopsie, CT Thorax/Abdomen, Lymphknotenbiopsie

  • 5

    Ein 25-jähriger Patient besucht die kardiologische Ambulanz. Er berichtet über immer wiederkehrendes „Herzrasen“. Der Beginn der Beschwerden reicht bis in die Kindheit zurück, in letzter Zeit hätte die Häufigkeit der Anfälle jedoch stark zugenommen. Während der tachykarden Episoden ist die Leistungsfähigkeit des Patienten stark eingeschränkt. Sie lassen für den Patienten ein EKG schreiben (siehe Abb.). Welche der folgenden Diagnosen ist am wahrscheinlichsten?

    Wolf-Parkinson-White (WPW)-Syndrom

  • 6

    Bei einem 24-jähringen Patienten ist ein Asthma bronchiale sowie eine Birkenpollenallergie bekannt. Die Birkenpollenallergie wurde im letzten Jahr mittels Desensibilisierungstherapie behandelt. Der Patient berichtet nun von einer deutlichen Zunahme der Atemnotattacken. Bisher erhält er eine Anfallstherapie mit einem kurzwirksamen Beta-2 Mimetikum. Der Patient berichtet, diese Anfallstherapie 4 mal pro Woche zu brauchen, vereinzelt auch nachts. Welche weitere Therapie sollte dem Patienten verschrieben werden?

    Inhalative Glucocorticoide

  • 7

    Eine 70-jährige Patientin konsultiert Sie wegen Obstipation und Gewichtszunahme. Sie hätte von einer Freundin gehört, dass diese Symptome auf eine Hashimoto-Thyroiditis zurückgeführt werden können und möchte nun von Ihnen wissen, was das für eine Erkrankung ist. Was antworten Sie ihr?

    Eine Autoimmunerkrankung, die durch eine chronische Entzündung der Schilddrüse zur Entwicklung einer Hypothyreose führt

  • 8

    Sie haben bei einer Patientin eine akute Pulmonalembolie diagnostiziert. Welche der folgenden Substanzen können Sie zur Therapie initial einsetzen?

    Faktor Xa-Antagonist, Heparin

  • 9

    Bei Morbus Basedow mit manifester Hyperthyreose nahm eine Ihrer Patientinnen über ein Jahr eine Therapie mit Thyreostatika ein. Bei aktuell euthyreoter Stoffwechsellage möchte sie nun wissen, was sie selbst beitragen kann, um das Rezidivrisiko zu senken. Welche der folgenden Maßnahmen ist zu empfehlen?

    Nikotinkarenz

  • 10

    Ein 68-jähriger Patient beschreibt Ruheschmerzen im linken Fuß. Die Beschwerden haben innerhalb der letzten 4 Wochen zugenommen. Durch ein Tieflagern des Fußes werden die Schmerzen etwas gelindert. Links können die Pulse der A. tibialis posterior und A. dorsalis pedis nicht getastet werden. Im Vergleich zur rechten Seite ist der linke Fuß blass und kühl, Ulzerationen oder Nekrosen liegen keine vor. In welchem Fontaine-Stadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit befindet sich dieser Patient?

    Stadium III

  • 11

    Ein 56-jähriger Patient stellt sich mit zunehmender Müdigkeit und Abgeschlagenheit in Ihrer Praxis vor. Der Patientin gibt an, dass vor einigen Jahren eine Billroth II-Operation durchgeführt wurde. Es liegen sonst keine weiteren Vorerkrankungen vor. Welche der folgenden Befunde passen [am besten 2021-09] zur Diagnose einer Vitamin-B12-Mangelanämie? (2 richtige Antworten)

    MCH (mean corpuscular hämoglobin) von 40 (Normwert 26-34 pg), Thrombozyten im Normbereich

  • 12

    Ein Patient mit 60%-iger asymptomatischer Stenose der A. carotis interna wird zur weiteren Behandlung an Sie überwiesen. Welche der folgenden Therapiemaßnahmen sind korrekt? (2 richtige Antworten)

    Verordnung eines Thrombozytenaggregationshemmers, Optimale Blutdruckeinstellung

  • 13

    Eine 68-jährige Frau bricht beim Einkauf im Supermarkt plötzlich zusammen und ist komatös. Sie wird von Notarzt erstversorgt und ins Krankenhaus transferiert. Bei einer Schädel-CT-Untersuchung findet sich eine ausgeprägte Hirnblutung. Sie wird zur weiteren Betreuung an die Intensivstation verlegt. Am darauf folgenden Tag beginnt das Serum-Natrium kontinuierlich zu steigen, von initial 138 mmol/l auf 168 mmol/l (Referenzwert: 135-145 mmo/l). Zusätzlich findet sich eine stark gesteigerte Urinproduktion von 4,1 Litern pro Stunde, der Harn erscheint sehr hell, wie Wasser. Welches Medikament ist zur Behandlung dieser Hypernatriämie indiziert?

    Vasopressin

  • 14

    Eine 25-jährige Patientin kommt zu Ihnen zur Zweitmeinung. Sie klagt seit Wochen unter Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust. Sie war bei einem niedergelassen Internisten, der folgenden Befunde erhoben hat: Blutbild: Hb = 8,0 mg/dl (Normwert Frauen: 12 - 16 g/dl), LDH = 500 U/l (Normwert: < 250 U/l), CRP = 2,5 mg/dl (Normwert: < 0,5 mg/dl). Sie untersuchen die Patientin und stellen fest, dass Sie geschwollene, indolente Lymphknoten inguinal und axillär hat. Welche weiteren Untersuchungen veranlassen Sie um zu der Verdachtsdiagnose zu kommen? (3 richtige Antworten)

    Ultraschall aller Lymphknotenstationen, Ultraschall, gezielte Biopsie eines Lymphknotens, FDG, PET, CT

  • 15

    In einem Kindergarten erkranken mehrere Kinder an Durchfall, Übelkeit, Fieber und Kopfschmerzen. Die Untersuchung des Gesundheitsamtes bestätigt einen Ausbruch von Salmonella enteridis. Was ist für einen solchen Ausbruch charakteristisch?

    Die Kinder haben wahrscheinlich salmonellenhaltige Lebensmittel zu sich genommen die nicht ausreichend durchgegart waren.

  • 16

    Was ist die Haupttodesursache bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz?

    Kardiovaskuläre Erkrankungen

  • 17

    Ein 50-jähriger Mann mit anamnestisch bekannter Leberzirrhose wird schockiert in die Notfallaufnahme gebracht. Die Angehörigen geben an, dass er zu Hause Blut erbrochen hat. Im Akutlabor beträgt das Hämoglobin 3 mg/dl. Sie suspizieren eine Ösophagusvarizenblutung und veranlassen eine Gastroskopie. Diese wird jedoch verzögert, weil das Endoskop gerade anderweitig in Verwendung ist. Sie verabreichen Erythrozytenkonzentrate und Volumen. Welche spezifische Medikation ist noch indiziert, um die Blutungsintensität herabzusetzen?

    Somatostatin

  • 18

    Ein 63-jähriger Patient mit alkoholischer Leberzirrhose und Hepatom wird bewusstlos eingeliefert. Welche Ursache des Komas ist neben der hepatischen Enzephalopathie sehr wahrscheinlich?

    Hypoglykämisches Koma

  • 19

    Welcher Befund trifft auf das folgende EKG (siehe Abb.; Papiergeschwindigkeit 25 mm/sek) zu?

    Normfrequenter Sinusrhythmus, Rechtsschenkelblock, vereinzelt ventrikuläre Extrasystolen

  • 20

    Ihr Patient mit Kolorektalkarzinom in Stadium IV kommt zum 2. Zyklus der Chemotherapie; das Bilirubin liegt bei 5 mg/dl. Was ist das weitere Procedere?

    Leber-Ultraschall

  • 21

    Ein 69-jähriger Patient mit vorbekannter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) präsentiert sich mit zunehmender starker Atemnot, starken vor allem nächtlichen Husten, Vermehrung der Sputum-Menge sowie einer Veränderung der Sputum-Farbe von vormals weiß auf nun gelblich-grünlich. Im Thoraxröntgen zeigen sich kleine Fleckschatten, bei denen ein pneumonisches Infiltrat sehr wahrscheinlich ist. In der Laboruntersuchung finden sich eine Leukozytose sowie eine Erhöhung des CRPs. Welche Therapie sollte in jedem Fall eingeleitet werden? (3 richtige Antworten)

    Orales oder intravenöses Antibiotikum, Systemische Glukokortikoide, Inhalation mit Beta-2-Sympathomimetika

  • 22

    Ein 69-jähriger Patient stellt sich mit seit Wochen bestehenden unspezifischen Abdominalschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit in der Ambulanz vor. In der Laboruntersuchung findet sind ein Hämoglobin von 9,3 g/dl (Normwert 12-15 g/dl). Im weiteren präsentiert sich die Hämocult-Untersuchung wiederholt positiv. Welche der folgenden Befunde passen zur Differentialdiagnose einer chronischen Blutungsanämie? (2 richtige Antworten)

    Retikulozyten erhöht, Haptoglobin normal

  • 23

    Ein 25-jähriger Mann bemerkt Blut im Harn. In der weiteren Abklärung finden sich fragmentierte Erythrozyten. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    IgA-Nephritis

  • 24

    Ein 50-jähriger Patient mit st. p. Tiefer Drei-Etagen-Beinvenenthrombose der rechten unteren Extremität vor 12 Jahren sucht die Angiologische Ambulanz auf, da sich vor 3 Wochen schleichend ein Ulcus im Bereich des rechten medialen US-Knöchels entwickelt habe. Zusätzlich bestünde seit Jahren eine ausgeprägte Schwellungsneigung der rechten unteren Extremität. Welche diagnostischen Schritte leiten Sie ein, um die Verdachtsdiagnose “Post Thrombotisches Syndrom” zu bestätigen?

    Durchführung einer farbkodierten Duplexsonografie des tiefen Becken/Beinvenensystems

  • 25

    Ein 55-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Ambulanz zur Zweitmeinung. Er hat schon diverse Befunde machen lassen. Es zeigen sich erhöhte IgG, erhöhte freie Leichtketten, ein erhöhtes ß2-Mikroglobulin, ein erhöhtes Calzium, erhöhte Nierenretentionsparameter, eine Anämie und Knochenläsionen. In Zusammenschau aller Befunde spricht alles für die Diagnose eines Multiplen Myeloms. Was ist als nächster Schritt zur Sicherung der Diagnose zu tun?

    Knochenmarkbiopsie

  • 26

    Eine 48-jährige Patientin wurde von Ihnen auf Grund einer euthyreoten Struma (Schilddrüsenhormone im Normbereich) zu einem Ultraschall der Schilddrüse zugewiesen. Dabei zeigt sich ein echoreicher Knoten von 1,5 cm. Welche weiterführenden Maßnahmen sollten Sie veranlassen?

    Schilddrüsenszintigraphie

  • 27

    Eine junge Patientin stellt sich mit starken Halsschmerzen und Fieber beim Hausarzt vor. In der Vergangenheit litt sie bereits mehrmals an eitrigen Mandelentzündungen, die antibiotisch mit Penicillin behandelt wurden. Erneut stellt der Hausarzt bei der Untersuchung Eiterstippchen an der rechten Tonsille fest. Welchen Keim muss er für die erfolgreiche Behandlung antibiotisch sicher erfassen?

    Streptococcus pyogenes

  • 28

    Welches Hormon kann in abgewandelter Form als Medikament zur Behandlung der renalen Anämie verwendet werden?

    Erythropoetin

  • 29

    Sie werden zu einem bewusstlosen Patienten gerufen. Offensichtlich liegt eine fortgeschrittene Leberzirrhose vor (Aszites, Ikterus, Spidernaevi). Welche Laboruntersuchung ordnen Sie an, um Ihre Verdachsdiagnose "Hepatische Enzephalopathie" zu verifizieren?

    Ammoniakspiegel

  • 30

    Eine 67-jähr. Pat., die seit 5 Stunden über einen belastungsabhängigen Thoraxschmerz mit Ausstrahlung in den linken Arm klagt, sucht Sie in der Notfallambulanz auf. Die Vitalparameter sind: RR 150/75 mmHg, HF 98, SpO2 94%. Im EKG zeigen sich unspezifische Erregungsrückbildungsstörungen. Zum Ausschluss eines NSTEMIs nehmen Sie Blut ab. Welche Parameterkombination ist für Sie dabei als Basisdiagnostik zum Ausschluss einer Myokardischämie wichtig?

    CK-MB, CK, TnT

  • 31

    Ein 48-jähriger Mann mit akut aufgetretenen Brustschmerzen zeigt 3 mm ST-Hebungen in den Brustwandableitungen und spiegelbildliche ST-Senkungen im Hinterwandbereich. Beim akuten Myokardinfarkt finden sich ST-Streckenhebungen in ca. wie vielen % der Fälle?

    50%

  • 32

    Die in den ersten 24 Stunden überproportional hohe Mortalität des akuten Myokardinfarktes ist bedingt durch das Auftreten von:

    Kammerflimmern

  • 33

    Bei welcher Diagnose findet sich echokardiographisch typischerweise ein Pericarderguss?

    Ruptur der freien Herzwand bei Myocardinfarkt

  • 34

    Ein 19-jähriger Patient kommt mit Husten und massiver Atemnot an die Notfallaufnahme. An der Triage werden folgende Werte gemessen: Blutdruck 150/80mmHG, Herzfrequenz 110/min, Atemfrequenz 25/min, periphere Sauerstoffsättigung 80%. Es ist leider nicht möglich eine Anamnese zu erheben, im Status bemerken Sie beim Auskultieren der Lungen ein deutliches Giemen über allen Lungenabschnitten. Ihre erste Verdachtsdiagnose lautet daher:

    Akuter Asthmaanfall

  • 35

    Auf der Intensivstation betreuen Sie eine 47-jähr. Pat. mit akutem Leberversagen auf Basis einer Virushepatitis. Die Pat. ist intubiert, assistiert beatmet und unter Katecholaminunterstützung hämodynamisch stabil. Auf welche extrahepatische Komplikation des akuten Leberversagens sollten Sie vorbereitet sein?

    Hirnödem

  • 36

    Ein 21-jähriger Patient mit akutem (fulminantem) Leberversagen nach Paracetamol-Intoxikation wird auf der Intensivstation aufgenommen. Mit welcher der folgenden Komplikationen ist beim akuten Leberversagens nicht zu rechnen?

    Ösophagusvarizenblutung

  • 37

    Auf der Notfallaufnahme übernehmen Sie eine 24-jähr. Pat., die in suizidaler Absicht 2 Tabletten Zoldem® 5mg (Zolpidem), 3 Tabletten Cipralex® 5mg (Escitalopram) und 45 Tabletten Mexalen® 500mg (Paracetamol) eingenommen hat. Weiters wurden zwei leere Flaschen Wein in der Wohnung der Patientin gefunden. Bei Übernahme ist die Patientin somnolent aber auf Schmerzreiz weckbar, unter 4 l/min Sauerstoffinsufflation über Maske bei weitgehend unauffälligem Atemmuster adäquat oxygeniert und hämodynamisch stabil. Eine wiederholt gemessene QT-Zeit ist 390msec. Was müssen Sie bei der weiteren Versorgung dieser Patientin beachten?

    Paracetamol ist in einer Dosis von 20-30g hepatotoxisch. Die eingenommene Menge an Mexalen Tabletten könnte daher mit dem Auftreten eines akuten Leberversagens verbunden sein.

  • 38

    Auf der Intensivstation behandeln Sie eine junge Pat. mit akutem Leberversagen. Die Pat. wurde komatös gefunden und musste intubiert und beatmet werden. Eine Anamnese war nicht möglich. Was schließen sie als Ursache für das akute Leberversagen aus?

    Heroin

  • 39

    Eine 44-jährige Krankenschwester kommt mit einer flächenhaften Rötung und Schwellung im Gesicht in die Ambulanz. Vor 2 Tagen hatte sie noch hohes Fieber. Jetzt jucken die betroffenen Hautstellen heftig. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Erysipel

  • 40

    Ein 28-jähriger herztransplantierter Patient wird mit Fieber und Schüttelfrost (1 Jahr nach Herztransplantation) in der Notfallaufnahme vorstellig. Sie erheben die aktuelle Medikation. Der Patient ist sehr aufgeregt und hat Schwierigkeiten, seine immunsuppressiven Medikamente richtig zu benennen. Welche angegebene Kombination ist sehr unwahrscheinlich?

    Tacrolimus, Cyclosporin A, Prednisolon

  • 41

    In der Notfallambulanz untersuchen Sie einen 34-jährigen Patienten, der wegen reißendem Thoraxschmerz beim Anheben einer Getränkekiste vorstellig wurde. Erhobene Vitalparameter sind: RR 150/50 mmHg, HF 93, SpO2 91%. Auffällig ist eine Blässe und Sensibilitätsstörung des linken Beins. Anamnestisch ist ein Marfan-Syndrom bekannt. Wie lautet die wahrscheinlichste Diagnose?

    Aortendissektion

  • 42

    Welcher Befund trifft auf das folgende EKG zu?

    Sinusrhythmus, f=70/min, Steiltyp, R/S-Umschlag V3–V4, regelrechte Repolarisation

  • 43

    Durch welche Kriterien ist eine Cholestase definiert? (3 richtige Antworten)

    Pruritus, Erhöhung der alkalischen Phosphatase, Ikterus

  • 44

    Welche der unten stehenden Faktoren sind mit der Manifestation eines Kolorektalkarzinoms stark assoziiert? (3 richtige Antworten)

    Positive Familienanamnese, Vorangegangenes Dickdarmadenom, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

  • 45

    Bei einem Ihrer Patienten wurde im Rahmen einer Schilddrüsenuntersuchung ein kalter echoreicher Knoten gefunden, der als verdächtig für das Vorliegen eines Schilddrüsenkarzinoms angesehen wird. Der Patient ist sehr beunruhigt und möchte nun wissen, welche prinzipiellen Behandlungsmöglichkeiten bestehen, wenn sich der Verdacht in einer geplanten Feinnadelbiopsie bestätigen lässt. Was sollten Sie dem Patienten zur Antwort geben?

    Operation

  • 46

    Was sind typische Gründe für die Entwicklung einer renalen Osteodystrophie? (2 richtige Antworten)

    Akkumulation von Phosphat im Serum, Verminderte Bildung von Vitamin D mit zunehmender Niereninsuffizienz

  • 47

    Eine 55-jährige Patientin Ihrer chirurgischen Station hat nach längerer stationärer Antibiotika-Therapie (perforierte Cholezystitis, sie wurde cholezystektomiert, ist jetzt aber wieder wohlauf) nun seit 3 Tagen profuse Diarrhoen. Sie erhalten nun den Stuhlbefund, der positiv auf Clostridium difficile-Toxin-Gene ist. Was sollten Sie der Patientin verordnen? [/ Was verordnen Sie der Patientin? 2016-02]

    Metronidazol p.o.

  • 48

    Eine Teenager-Patientin kommt mit Hauteinblutungen, Magen-Darm-Beschwerden, Gelenksschwellungen und Blut im Harn. Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Purpura Schönlein-Henoch

  • 49

    Zu dem sogenannten Megaloblastischen Anämien zählen welche Anämien? (2 richtige Antworten)

    Vitamin B12-Mangelanämie, Folsäuremangelanämie

  • 50

    Sie diagnostizieren bei einem 53-jährigen Patienten eine arterielle Hypertonie. Dem Patienten geht es gut, er ist normalgewichtig und Nichtraucher. Welche der gegebenen Untersuchungen gehören bei diesem Patienten, neben der regelmäßigen Blutdruckmessung zur Standarddiagnostik? (3 richtige Antworten)

    EKG und Herzecho (Fragestellung linksventrikuläre Hypertrophie), Farbduplexsonographie der extrakraniellen Gefäße (Fragestellung Arteriosklerose), Harneiweiß und Kreatininclearance (Fragestellung Nephropatie)

  • 51

    Bei einer 47-jährigen Frau werden wegen Gewichtszunahme, Obstipation, Leistungsabfall, Kälteintoleranz und trockener spröder Haut die Schilddrüsenfunktionsparameter überprüft. Es findet sich ein TSH von 27,8 μg/ml (normal bis 4), T4 30 ng/ml (normal 50-140) und TPO-AK 316 E/ml (normal bis 60) und es wird somit eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Sie leiten eine Substitutiontherapie ein mit 50 μg Thyroxin

    1x täglich

  • 52

    Ein 55-jähriger Patient mit bekannter koronarer Herzkrankheit wird zm Gefäßstatus zugewiesen. Bei der farbkodierten Duplexsonographie findet sich eine 60%-ige Stenose der A. femoralis superficialis links. Der Patient ist beschwerdefrei und seine Gehstrecke ist nicht limitiert. Welches Stadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit nach Fontaine liegt vor?

    PAVK I

  • 53

    Ein 60-jähriger Patient mit vorbekannter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD GOLD IV) präsentiert sich mit deutlicher Verschlechterung der Atemnot, Zunahme der Sputum-Menge, Verfärbung des Sputum von weißlich zu gelb-grünlich sowie einer Zunahme des Hustens in den letzen 3 Tagen. Er präsentiert sich afebril und mit auskultatorisch deutlicher pulmonaler Obstruktion. Welcher der folgenden Laborbefunde passt nicht zur Diagnose einer akuten Exazerbation der COPD (AECOPD)?

    Hypokapnie

  • 54

    Ein 78-jähriger Patient sucht aufgrund einer einseitigen Beinschwellung die Ambulanz auf. Welche der folgenden Untersuchungen sind geeignet, um das Vorliegen einer tiefen Beinvenenthrombose zu bestätigen? (2 richtige Antworten)

    Farbkodierte Duplexsonographie, Phlebographie

  • 55

    Ein 55-jähriger männlicher Patient wird mit der Rettung an die NFA gebracht, das Bewusstsein ist eingetrübt. Der Patient ist kaltschweißig, Herzfrequenz 112/min, RR 85/50 mmHg, Atemfrequenz 18/min, Oligurie, ZVD (zentraler Venendruck) erhöht. Was ist die wahrscheinlichste Ursache für diese Symptomatik?

    Kardiogener Schock

  • 56

    Eine 15-jährige Typ-1-Diabetikerin hadert seit Diagnosestellung mit ihrem Schicksal und hat bezüglich ihrer Insulintherapie eine niedrige Compliance. Nach einem Streit mit ihrer Mutter beschließt sie aus Trotz gar kein Insulin mehr zu spritzen. Trotz vielfacher Aufforderungen ihrer Eltern bleibt sie bei ihrem Entschluss. Im Laufe der nächsten drei Tage verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand zunehmend, bis sie schließlich somnolent von ihren Eltern ins Krankenhaus gebracht wird. Welche Störung des Säure-Basen-Haushalts ist [am ehesten 2021-04] zu erwarten?

    Ketoazidose

  • 57

    Bei einer 21-jährigen Patientin, die von einer einjährigen Weltreise zurückkehrt, wird im Labor eine mäßiggradige Eosinophilie festgestellt. Frühere Erkrankungen sind nicht bekannt und aktuell bestehen keine Beschwerden. Welche Erregerarten können für diese Blutbildveränderung in erster Linie verantwortlich sein?

    Würmer

  • 58

    Eine 56-jährige Patientin präsentiert sich mit ausgeprägter Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Blässe. In der durchgeführten Laboruntersuchung zeigt sich eine mikrozytäre Anämie. Welche der folgenden Parameter sollten zur weiteren diagnostischen Abklärung der mikrozytären Anämie in jedem Fall bestimmt werden?

    Ferritin

  • 59

    Eine 64-jährige Patientin vermutet eine Schilddrüsenunterfunktion als Ursache ihrer Antriebslosigkeit. Welches der folgenden Symptome spricht jedoch dagegen?

    Hitzewallungen

  • 60

    Eine Ihnen gut bekannte, 52-jährige Patientin kommt in Ihre Ordination, da sie seit 7 Tagen unter Durchfall (>8 ungeformte Stühle pro Tag), Bauchschmerzen und Fieber leidet. Paracetamol half mäßig. Nun finden sich auch Blutbeimengungen im Stuhl. Weiterhin besteht heftiger Durchfall mit Bauchkrämpfen und Fieber. Bei näherer Anamnese stellt sich heraus, dass die Patientin vor 10 Tagen von einer Indienreise heimgekehrt ist. Welche Therapiealternative ist sinnvoll [/ am sinnvollsten 2022-02]?

    Orale Rehydratation, Ciprofloxacin und Erregerdiagnostik

  • 61

    Ein Patient hat vergrößerte Lymphknoten sowohl inguinal und nuchal. Von der Morphologie derb, nicht verschieblich. Die Biopsie zeigte ein Non-Hodgkin-Lymphom. Welche klinischen Symptome kann der Patient noch haben? (3 richtige Antworten)

    Nachtschweiß, Fieber, Gewichtsabnahme

  • 62

    Eine 35-jährige Patientin präsentiert sich mit Herzrasen, Hitzeintoleranz, innerer Unruhe, Schweißausbrüchen und trotz Heißhungerattacken mit Gewichtsabnahme. Ihre Freundinnen halten sie in letzter Zeit für ,manisch‘ und empfehlen ihr eine psychiatrische Abklärung. Was ist die wahrscheinlichste der unten genannten Diagnosen?

    M. Basedow

  • 63

    Ein 25-jähriger Patient kommt zu Ihnen in die Ambulanz mit einer Lymphknotenschwellung im Bereich des Halses, der Achsel und der Leiste. Diese sind vor 2 Wochen aufgetreten und sind im Verlauf größer geworden. Bei der Inspektion zeigen sich indolente, nicht verschiebliche Lymphknotenpakete an allen 3 Stellen. Weiters klagt der Patient über Müdigkeit, Leistungsminderung. Er muss auch täglich die Bettwäsche wechseln. Bei der Temperaturmessung zeigen sich Werte um 38,5°C. Eine Biopsie zeigt einen Mb. Hodgkin. Eine Computertomographie des Thorax und des Abdomens zeigt weitere vergrößerte suspekte Lymphknoten mediastinal, ansonsten keine Pathologien. Welche Untersuchungen würden Sie noch in Erwägung ziehen, bevor Sie mit einer adäquaten Chemotherapie anfangen? (2 richtige Antworten)

    Beckenkammpunktion, Labor

  • 64

    Ein 64-jähriger, übergewichtiger Mann sucht Ihre Ordination auf. Er war immer gesund. Er hat mit seinem RR-Messgerät zu Hause nun über 2 Wochen wiederholt erhöhte Werte (~155/90) gemessen (der Patient hat seine RR-Aufzeichnungen mitgebracht). Welche Maßnahmen können Sie ihm empfehlen? (2 richtige Antworten)

    Beginn mit einem niedrig dosierten AT-II-Antagonisten, Gewichtsreduktion

  • 65

    Ein 60-jähriger Patient mit vorbekannter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD GOLD IV) präsentiert sich mit deutlicher Verschlechterung der Belastungsdyspnoe. Er berichtet über Sprechdyspnoe, vermehrten Husten, eine Zunahme der Sputum-Menge sowie eine gelb-grünliche Verfärbung des Sputums. Welche der folgenden Therapien sollte begonnen werden? (3 richtige Antworten)

    Systemisches Glukokortikoid, Inhaltatives kurzwirksamen Beta-2 Mimetikum, Orales oder intravenöses Antibiotikum

  • 66

    Was ist für den Dialyseshunt charakteristisch?

    Er ist eine chirurgische Verbindung zwischen Arterie und Vene.

  • 67

    Welche Untersuchungen werden zur Abklärung nach Synkope durchgeführt? (3 richtige Antworten)

    Kipptischuntersuchung, Echokardiographie, Langzeit-EKG

  • 68

    Eine 70-jährige Patientin mit koronarer Herzkrankheit, chronischer Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus sucht wegen seit 2 Tagen bestehender Müdigkeit und allgemeiner Schwäche die Notfallaufnahme auf. Ihre Heimmedikation beinhaltet aus einem Protonenpumpenhemmer, Acetylsalicylsäure, einem ACE-Hemmer und einem Aldosteronantagonisten. Die Vitalparameter der Patientin sind: Sauerstoffsättigung (pulsoxymetrisch) 99%, Blutdruck: 110/60 mmHg, Herzfrequenz: 32 /min. Welche Elektrolytstörung ist die wahrscheinlichste Ursache für die Symptome?

    Hyperkaliämie

  • 69

    Eine 74-jährige Patientin wird wegen Durchfällen seit einigen Tagen und allgemeiner Schwäche im Krankenhaus aufgenommen. Die aufnehmende Turnusärztin stellt fest, dass die Patientin bereits 2 Monate zuvor wegen einer ähnlichen Symptomatik in einem anderen Krankenhaus erfolgreich behandelt wurde. Damals wurde Clostridium difficile im Stuhl nachgewiesen. Welches Medikament ist in dieser Situation zur Behandlung einer vermuteten Clostridium difficile Infektion geeignet?

    orales Vancomycin

  • 70

    Die Messung von Kreatinin im Serum ist eine weit verfügbare, reproduzierbare und billige Methode um die Nierenfunktion zu bestimmen. Bei welchen Personengruppen wird jedoch die tatsächliche Nierenfunktion durch Messung von Serum-Kreatinin am ehesten unterschätzt?

    Bodybuilder

  • 71

    An welcher Lokalisation treten bei kritischer Beinischämie primär ischämiebedingte Nekrosen auf?

    Zehen

  • 72

    Eine 74-jährige Patientin sucht aufgrund einer einseitigen Schwellung im Wadenbereich die Ambulanz auf. Welcher der folgenden Laborparameter kann zur weiteren Abklärung der Wadenschwellung sinnvoll eingesetzt werden?

    D-Dimer

  • 73

    Welche Eigenschaften hat die sogenannte Eisenmangelanämie?

    Hypochrom, mikrozytär

  • 74

    Ein 25-jähriger Mann (Raucher) ist innerhalb von wenigen Tagen hypertensiv und anurisch geworden. Die histologischen Diagnose zeigt eine rapid progressive Glomerulonephritis. Welche Therapieoptionen kommen am ehesten in Frage? (3 richtige Antworten)

    Glukokortikoide, Plasmaseparation, Cyclophosphamid

  • 75

    Ein 28-jähriger, vollkommen fitter und gesunder Mann berichtet über eine in den letzten Monaten entwickelte gastrointestinale Symptomatik: leichte Diarrhoe, abdominelle Schmerzen und Blähungen. Bei genauerer Anamnese stellt sich heraus, dass die Symptome nach dem Genuss des morgendlichen Caffe latte auftreten. Andere Milchprodukte wie Butter und Emmentaler, sowie Kaffee mit sehr wenig Milch werden vertragen. Der Patient lehnt eine Abklärung aus terminlichen Gründen ab. Welche Differentialdiagnosen sind wahrscheinlich [/ am wahrscheinlichsten 2020-02]? (2 richtige Antworten)

    Primäre Laktoseintoleranz, Sekundärer Laktasemangel bei Zöliakie

  • 76

    Ein 42-jähriger Mann kommt erstmals in die internistische Ambulanz. Aufgrund einer leichten Gelbfärbung seiner Skleren war er zum Hausarzt gegangen. Dieser hatte das Bilirubin und andere Leberparameter bestimmen lassen: indirektes Bilirubin 3,7 mg/dL, direktes Bilirubin, Cholestaseparameter und Transaminasen normal. Der Patient wurde mit diesem Befund in Ihre Ambulanz geschickt. In der Anamnese berichtet der Patient, in der letzten Zeit viel Stress gehabt zu haben und sich etwas krank gefühlt zu haben. Welche Diagnose ziehen Sie [am ehesten 2020-09] in Betracht?

    Gilbert-Meulengracht-Syndrom

  • 77

    Bei einer 45-jährigen Patientin diagnostizieren Sie eine manifeste Hyperthyreose mit der folgenden Konstellation an Laborbefunden: TSH 0,1 uU/ml (Normalwert 0,44-3,77 uU/ml), fT3 7,65 pg/ml (Normalwert 2,15 - 4,12 pg/ml), fT4 2,2 ng/ml (Normalwert 0,76 - 1,66ng/ml). Die Patientin möchte nun wissen, welche Ursachen für diese Schilddrüsenüberfunktion in Frage kommen. Was geben Sie Ihr zur Antwort? (2 richtige Antworten)

    Morbus Basedow, Adenome mit autonomer Produktion von Schilddrüsenhormonen

  • 78

    Welche Wirkstoffkombinationen eignen sich zur Eradikationstherapie bei H. pylori Befall? (2 richtige Antworten)

    Omeprazol + Amoxicillin + Metronidazol, Pantoprazol + Amoxicillin + Clarithromycin

  • 79

    Sie haben Nachtdienstin der Notaufnahme. Aus einem Pensionistenheim wird eine 85-jährige rüstige Dame mit der Einweisungsdiagose „Hypertensiver Notfall - RR 240/140!“ geschickt. Die Patientin ist körperlich beschwerdefrei berichtet aber, sich heute sehr aufgeregt zu haben (Tod einer Cousine). In der Notaufnahme beträgt der Blutdruck 210/105. Wie ist weiter vorzugehen?

    Vorerst keine medikamentöse Therapie. Kontrolle des Blutdrucks in 30 min, dann weitere Therapie je nach RR

  • 80

    Eine 81-jährige Patientin sucht die Notfallaufnahme wegen zunehmender Kraftlosigkeit und Schwäche auf. Als Vorerkrankungen sind eine arterielle Hypertonie, permanentes Vorhofflimmern sowie ein Diabetes mellitus Typ2 bekannt. Ihre Dauermedikation besteht aus Carvedilol, Amlodipin, Phenprocoumon, Metformin und Hydrochlorothiazid. Im Akutlabor findet sich folgender Befund: Natrium 138 135-145 mmol/l Kalium 2,4 3,5-5mmol/l Hämoglobin 12,6 12-16g/dl Glucose 108 75-110 mg/dl INR 2,4 Ziel 2-3 Sie vermuten die Nebenwirkung eines Medikamentes als Ursache der Beschwerden. Welches Medikament ist für die Elektrolytstörung am ehesten verantwortlich?

    Hydrochlorothiazid

  • 81

    Bei einer 50-jährigen Patientin wurde im Rahmen einer Untersuchung eine manifeste Überfunktion der Schilddrüse festgestellt. In der weiterführenden Abklärung konnten TSH-Rezeptor-Autonatikörper (TRAK) nachgewiesen werden. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?

    Morbus Basedow

  • 82

    Ein Patient kommt wegen seit Wochen zunehmender Dyspnoe zu Ihnen in die Ordination. Er hatte vor 7 Monaten einen Vorderwand STEMI. Im EKG finden sich ST-Strecken-Hebungen in den Vorderwandableitungen. Welche ist die wahrscheinlichste Ursache?

    Herzwandaneurysma

  • 83

    Man unterscheidet bei der Diagnosestellung zwischen Zeichen und Symptomen der Herzinsuffizienz. Welche der angeführten sind Zeichen der Herzinsuffizienz? (3 richtige Antworten)

    Dritter Herzton, Hepatojugulärer Reflux, Gestaute Halsvenen

  • 84

    Was ist das Kennzeichen einer metabolischen Azidose renalen Ursprungs?

    Erniedrigter Bikarbonatwert

  • 85

    Welche der folgenden Erkrankungen bzw. welches Risikoverhalten führt am häufigsten zu chronischem Nierenversagen?

    Diabetes mellitus

  • 86

    Eine 64-jährige Patientin mit Kolonkarzinom erhält seit kurzem ein Chemotherapie-Schema mit Oxaliplatin und Capecitabine. An Begleiterkrankungen berichtet die Patientin über allergisches Asthma und Altersdiabetes. Bei einer Kontrolle in der onkologischen Ambulanz klagt sie nun über zunehmend trockene Haut am gesamten Körper und stark gerötete Hände und Füße mit teilweise offenen Stellen insbesondere an den Endgliedern. Woran leidet die Patientin am wahrscheinlichsten?

    Hand-Fuß-Syndrom

  • 87

    Ein 36-jähriger Patient mit therapieresistenter arterieller Hypertonie kommt in ihre Ordination. Bei welcher Elektrolytstörung denken Sie differentialdiagnostisch primär an einen Hyperaldosteronismus?

    Hypokaliämie

  • 88

    Ein 28-jähriger, vollkommen fitter und gesunder Mann berichtet über eine in den letzten Monaten entwickelte gastrointestinale Symptomatik: leichte Diarrhoe, abdominelle Schmerzen und Blähungen. Bei genauerer Anamnese stellt sich heraus, dass die Symptome nach dem Genuss des morgendlichen „Caffe latte“ auftreten. Andere Milchprodukte wie Butter und Emmentaler, sowie Kaffee mit sehr wenig Milch werden vertragen. Der Patient lehnt eine Abklärung aus terminlichen Gründen ab. Was empfehlen Sie dem Patienten? (2 richtige Antworten)

    Verwendung laktosefreier Milchprodukte, Verwendung laktosehydrolysierter Milchprodukte

  • 89

    Ein 67-jähriger Patient mit bekannter peripherer arterieller Verschlusskrankheit berichtet über insbesondere im Liegen auftretende Schmerzen der unteren Extremität rechts, die sich bessern, sobald er das Bein aus dem Bett hängen lässt. Welches Stadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit nach Fontaine liegt vor?

    PAVK III

  • 90

    Eine Patientin kommt mit seit kurzem bekannter ischämischer Herzinsuffizienz bei Status post Stentimplantation in die rechte Koronararterie vor 2 Wochen. Sie befindet sich in Stadium NYHA II. Ihr Kreatinin ist 1,2 mg/dl, Thrombozyten 160 G/l, Cholesterin gesamt 200 mg/dl. EKG: HF 60/min, Rechtsschenkelblock. RR 105/68 mmHg. Die aktuelle Medikation ist wie folgt: ASS 100 mg/d, Clopidogrel 75 mg/d, Bisoprolol 10 mg/d, Ramipril 1,25 mg/d, sowie Simvastatin 40 mg/d. Welche Änderung der Medikation ist die sinnvollste?

    Ramipril steigern

  • 91

    Sie werden an der Notaufnahme zu einer Patientin gerufen. Die 19-jährige Frau berichtet über seit einer Woche zunehmende allgemeine Müdigkeit und zunehmende Schwellung der Beine. Sie hat mittlerweile Schwierigkeiten, in die Schuhe zu kommen. Sie sei immer gesund gewesen, vor zwei Wochen hätte sie einen grippalen Infekt gehabt, hat sich aber davon gut erholt. Der Urin sei in den letzten Tagen etwas trüber als sonst gewesen, Schmerzen beim Urinieren hat sie keine. Im physikalischen Status finden sich ausgeprägte Beinödeme beidseits, sonst keine Auffälligkeiten. Die Vitalparameter sind bis auf eine leichte arterielle Hypotonie (110/70 mmHg) unauffällig. Sie veranlassen eine Laboruntersuchung und erhalten folgende Befunde: Blutwerte: Natrium: 141 mmol/l (normal: 135–145 mmol/l) Kalium: 3,8 mmol/l (normal: 3,5–5 mmol/l) Chlorid: 101 mmol/l (normal: 98–107 mmol/l) Hämoglobin: 13,2 g/dl (normal: 12–16 g/dl) Leukozyten: 8,1 G/l (normal: 4–10 G/l) Thrombozyten: 175 G/l (normal: 150–350 G/l) C-reaktives Protein: 0,3 mg/dl (normal: <1 mg/dl) Kreatinin: 0,72 mg/dl (normal: 0,6–1,1 mg/dl) Albumin: 21 g/l (normal: 35–50 g/l) Gesamt-Cholesterin: 295 mg/dl (normal: <200 mg/dl) Urin (Streifentest): Leukozyten: negativ Erythrozyten: negativ Protein: +++ Ketone: negativ Was ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Nephrotisches Syndrom

  • 92

    Eine Patientin bemerkt eine Rötung im Gesicht (Schmetterlingserythem). In der weiteren Abklärung finden sich Histon-Antikörper und Proteinurie. Welches ist die wahrscheinlichste Diagnose?

    Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

  • 93

    Ein 45-jähriger Patient kommt von einem zweiwöchigen Erholungsurlaub aus Gambia zurück. Bereits am Rückflug beklagt er Fieber, Rücken- und Kopfschmerzen und entwickelt Durchfälle. Welches Vorgehen durch den Hausarzt erscheint primär am sinnvollsten?

    Veranlassung eines dicken Tropfens zum Ausschluss einer Malaria

  • 94

    Unter welcher Bedingung besteht bei einer hochgradigen Mitralinsuffizienz trotz fehlender Symptomatik und normaler linksventrikulären Funktion eine Operationsindikation?

    Neu aufgetretenes Vorhofflimmern

  • 95

    Welche der folgenden Substanzen stellt keine adäquate Therapie bei einer durch Clostridium difficile ausgelösten Antibiotika-assoziierten Colitis dar?

    Amoxicillin

  • 96

    Sie diagnostizieren anhand der Laborbefunde eine manifeste Hyperthyreose bei einer jungen Patientin und benötigen für die weitere Abklärung eine Schilddrüsen-Szintigraphie. Unter welchen Unständen darf die Szintigraphie nicht durchgeführt werden?

    Patientin ist schwanger

  • 97

    Eine 19-jähringe Patientin präsentiert sich mit ausgeprägter Müdigkeit und Blässe. In der durchgeführten Laboruntersuchung zeigt sich ein Hämoglobin von 9,3 g/dl (Normwert 12–15 g/dl) sowie ein MCV (mean corpuscular volume) von 70 fL (Normwert 80–95 fL). Bei welcher der folgenden Symptome/Erkrankungen kann diese Befundkonstellation am ehesten beobachtet werden?

    Eisenmangel

  • 98

    Welche der folgenden Untersuchungen sollten Sie bei einer 50-jährigen Patientin mit Nebennieren-Inzidentalom und arterieller Hypertonie veranlassen? (3 richtige Antworten)

    Aldosteron-Renin-Quotient, Plasma Metanephrine, 1 mg Dexamethason-Suppressionstest

  • 99

    Eine 32-jährige Patientin mit seit einigen Monaten zunehmender Dyspnoe kommt in die kardiologische Ambulanz. Was erkennt man bei ihrem QRS-Komplex (siehe Abb.; Papiergeschwindigkeit 25 mm/sek)? (2 richtige Antworten)

    Rechtstyp, Inkompletter Rechtsschenkelblock

  • 100

    Eine Patientin kommt mit lange bekannter ischämischer Herzinsuffizienz in Ihre Ambulanz. Sie befindet sich in Stadium NYHA III. Ihr Kreatinin ist 1,3 mg/dl, EKG: HF 80/min, QRS 134 ms, Linksschenkelblock. RR 105/68 mmHg. Die aktuelle Medikation wird gut vertragen und ist wie folgt: Bisoprolol 2,5 mg/d, Ramipril 2,5 mg/d, sowie Simvastatin 40 mg/d. Welche Maßnahmen sind sinnvoll? (2 richtige Antworten)

    Ramipril steigern, Bisoprolol steigern